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Georg Fischer verkauft traditionelle Eisengiessereien - Fokus auf Leichtmetall

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06.12.2018 | 09:18

Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) will sich im Automobilsegment künftig verstärkt auf den Leichtbau konzentrieren und trennt sich deshalb von zwei Eisengiessereien. Der Schritt erfolgt mit dem Ziel der Margenverdichtung im Rahmen der Strategie 2020. Der angestrebte Zielwert für die operative Marge wurde denn auch erhöht.

Georg Fischer bricht mit einem Teil seiner Traditionen. Denn die beiden betroffenen Giessereien in Deutschland, in Mettmann und Singen, bestehen seit 80 bzw. seit über 120 Jahren und wurden in den vergangenen Jahren aufwendig modernisiert. Sie erzielten zuletzt mit jeweils rund 1'000 Mitarbeitern einen Umsatz von insgesamt etwa 620 Millionen Franken. Der Gesamtumsatz des Konzerns reduziert sich damit um rund 15 Prozent.

Der Verkauf erfolgt über ein Management Buy Out (MBO) rückwirkend per 1. Dezember 2018, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart, er ist aber gewinnneutral. Käufer der beiden Giessereien, welche unter anderem Fahrwerksteile, Hinterachsgehäuse oder Kurbelwellen für Personenwagen und Nutzfahrzeuge herstellen, ist die Fondium B.V. & Co KG in Mettmann, welche von drei ehemaligen Mitarbeitern von Georg Fischer gegründet wurde. Dies soll für die Kunden Kontinuität garantieren.

GF folgt dem Trend zum Leichtmetallbau

Ganz verabschiedet sich GF aus dem Eisengussgeschäft allerdings noch nicht, denn drei Giessereien in Leipzig, im österreichischen Herzogenburg und in Kunshan in China bleiben im Besitz der Schaffhauser. Dies soll auch in Zukunft so bleiben, wie Konzernchef Yves Serra anlässlich einer Telefonkonferenz erklärte.

In China beispielsweise sei die Nachfrage nach Eisengussteilen immer noch gross und man rechne mit weiterem Wachstum, sagte er. Auch für die Werke in Herzogenbau und am Standort in Leipzig, der auf den Guss grosser und schwerer Bauteile etwa für den Traktorbau spezialisiert ist, sieht er Entwicklungspotenzial. In Mettmann und Singen bleibt GF zudem während einer Übergangsphase mit 20 Prozent investiert.

Begründet wurde die Transaktion mit dem Trend in der Automobilindustrie hin zu leichteren Fahrzeugen. "Die global steigende Nachfrage nach Leichtmetallgussteilen aus Aluminium und Magnesium erfordert eine deutlich stärkere Präsenz in diesem Sektor", so GF dazu.

Dementsprechend werden durch die Division Casting Solutions (ehemals Automotive) neue Kapazitäten in den USA, in Rumänien und in China aufgebaut und das Angebot an einbaufertigen Komponenten erweitert. Ausserdem investiert GF nach dem Kauf der Precicast Industrial Holding vom vergangenen April vermehrt in das Geschäft mit Superlegierungen für Flugzeugtriebwerke und industrielle Gasturbinen.

Ziel für die operative Marge wird erhöht

Die Portfolio-Verschiebung erfolgt laut Serra im Einklang mit der Strategie 2020 "hin zu höherwertigen Geschäftsfeldern", mit welcher die operative Gewinnmarge auf 9 bis 10 Prozent angehoben werden soll. Dieses Ziel wurde damit erhöht, denn bisher galten 8 bis 9 Prozent. Auf das Unternehmensergebnis 2018 hat die Devestition aber keinen Einfluss.

Der Umsatzanteil der Division Casting Solutions geht damit auf 27 Prozent um rund 10 Prozentpunkte zurück, während die beiden anderen Divisionen, Piping Systems und Machining Solutions auf 46 bzw. 27 Prozent zulegen. Die Abhängigkeit von der Automobilindustrie sinkt gleichzeitig auf 20 Prozent, nachdem sie bisher knapp einen Drittel ausmachte.

Innerhalb der Division Casting Solutions reduziert sich der Anteil des Eisengeschäfts für die Bereiche Automobil und Industrie um über die Hälfte auf noch 25 Prozent, wogegen der Leichtmetall-Anteil auf über 60 Prozent deutlich erhöht wird. Superlegierungen für die Luftfahrt und die Industrie machen 13 Prozent aus.

An der Börse hielt sich der Titel mit einem Minus von 1,3 Prozent besser als der sehr schwache Gesamtmarkt (SPI: -3,0%). Die Transaktion wurde insgesamt positiv beurteilt.

cf/tt

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Finanzkennziffern (CHF)
Umsatz 2019 4 010 Mio
EBIT 2019 374 Mio
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Schulden 2019 148 Mio
Div. Rendite 2019 2,93%
KGV 2019 13,16
KGV 2020 12,47
Marktkap. / Umsatz 2019 0,93x
Marktkap. / Umsatz 2020 0,85x
Marktkap. 3 586 Mio
Chart GEORG FISCHER
Laufzeit : Zeitraum :
Georg Fischer : Chartanalyse Georg Fischer | MarketScreener
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KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendNeutralNeutral
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Abstand / Durchschnittliches Kursziel 27%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Yves Serra President, CEO & Head-Corporate Development
Andreas Niklaus Koopmann-Zulliger Chairman
Andreas Müller CFO, Head-Finance & Controlling
Helmut Elben Head-Corporate Planning & Information Technology
Roman Boutellier Independent Director
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
GEORG FISCHER11.19%3 554
ROPER TECHNOLOGIES34.53%37 043
FANUC CORP15.89%34 459
ATLAS COPCO30.97%34 113
INGERSOLL-RAND34.05%29 491
FORTIVE CORPORATION17.63%26 774