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IMMOFINANZ : Wiener Immofinanz gibt Übernahmekampf um S Immo auf

28.06.2021 | 10:55
ARCHIV: Das Logo der österreichischen Immobiliengruppe Immofinanz. 13. August 2010. REUTERS/Heinz-Peter Bader

Wien (Reuters) - Der österreichische Immobilienkonzern Immofinanz gibt sich im Übernahmekampf um den kleineren Rivalen S Immo geschlagen.

Das Übernahmeangebot werde nicht abgeändert und entfällt damit, wie Immofinanz am Montag mitteilte. Nach der Schlappe für die Immofinanz auf der Hauptversammlung der S Immo ist damit ein weiterer Versuch für eine Fusion der beiden Firmen gescheitert. "Die Abstimmung bot die Möglichkeit, den Weg für die Zusammenführung der beiden Unternehmen zu ebnen und aus S Immo und Immofinanz einen großen österreichischen Player zu formen, der in Europas Top-Liga mitspielt", sagte Immofinanz-Finanzchef Stefan Schönauer. Die Aktionäre der S Immo hätten leider dagegen entschieden. "Damit ist unser Angebot nicht mehr gültig". An der Wiener Börse fielen die S-Immo-Aktien am Montag um 1,7 Prozent auf 21,25 Euro. Immofinanz-Papiere notierten unverändert bei 19,21 Euro.

Die Immofinanz, die 26,5 Prozent an der s Immo hält, wollte den Konkurrenten mehrheitlich übernehmen und bot 22,25 Euro je Aktie. Die S Immo wehrte sich jedoch und kritisierte vor allem den Angebotspreis. S-Immo-Vorstand Bruno trommelte öffentlich dagegen und empfahl den Aktionären die Offerte nicht anzunehmen. Die Immofinanz betonte hingegen, dass der Angebotspreis eine Prämie von gut 40 Prozent auf den Sechs-Monats-Durchschnittskurs vor Veröffentlichung der Angebotsabsicht beinhalte.

Die Idee einer großen österreichischen Immobilienfusion dürfte damit endgültig begraben sein. Ein Zusammenschluss der beiden Firmen wird seit Jahren immer wieder diskutiert, scheiterte aber stets an ihrer Umsetzung. Vor allem bei der Bewertung prallten unterschiedliche Meinungen aufeinander. 2019 wurden die Gespräche abgebrochen, nachdem sich die beiden Gesellschaften nicht auf ein Umtauschverhältnis einigen konnten.

Möglich ist, dass sich die Unternehmen nun gegenseitig entflechten. Ob sich die Immofinanz nun von ihren Anteilen an der S Immo trennt, wollte eine Sprecherin zunächst nicht beantworten. Die S Immo, die wiederum mehr als zehn Prozent an der Immofinanz hält, hatte einen Verkauf ihrer Beteiligung bei einem Scheitern der Übernahme in Aussicht gestellt. Wenn es nach verschiedenen Versuchen keine Lösung gäbe, müsse man sich wieder entkoppeln, hatte S-Immo-Chef Bruno Ettenauer kürzlich gesagt. Gemeinsam mit einem Verkauf des Anteils an der CA Immo erhofft sich der Manager Erlöse von bis zu 550 Millionen Euro. Diese wolle er in ertragsstarke Immobilien in Deutschland oder Osteuropa investieren.

KNACKPUNKT HÖCHSTSTIMMRECHT

Bei dem außerordentlichen Aktionärstreffen der S Immo in der vergangenen Woche ging es um einen einzigen Tagesordnungspunkt: Die Abschaffung des umstrittenen Höchststimmrechts. Die Immofinanz hatte den Wegfall der Regelung zu einer Bedingung für ihre Offerte gemacht. Diese besagt, dass kein S Immo-Aktionär mehr als 15 Prozent der Stimmrechte halten darf, auch wenn er einen höheren Aktienanteil besitzt. Die Stimmrechtsberater ISS and Glass Lewis sowie einige institutionelle Investoren sprachen sich für die Abschaffung aus, da diese nicht internationalen Standards entspräche. Bei der Hauptversammlung stimmten 61 Prozent für den Wegfall, nötig für einen Beschluss wären jedoch 75 Prozent gewesen. Nach einer Analyse des Stimmverhaltens habe sich gezeigt, dass drei große Aktionäre - Aggregate Holdings, EVAX Holding von Peter Korbacka und Erste Asset Management - mit zusammen rund 28 Prozent Stimmgewicht in der Hauptversammlung dagegen gestimmt hätten, erklärte Immofinanz.

Kritik kam auch von private Investoren. Laut dem Interessensverband der Anleger (IVA) hätten viele Kleinanleger das Gefühl einer feindlichen Übernahme gehabt.


© Reuters 2021
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