Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Xetra  >  Deutsche Telekom AG    DTE   DE0005557508

DEUTSCHE TELEKOM AG

(DTE)
  Report  
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFundamentaldatenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
News-ÜbersichtNewsOffizielle PublikationenBranchennachrichtenMarketScreener AnalysenAnalysten Empfehlungen zu

Koalition will Gesetz gegen Kostenfallen schnell auf den Weg bringen

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
16.08.2019 | 13:34

BERLIN (dpa-AFX) - Am Telefon aufgeschwatzte Verträge oder überlange Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen - Verbraucher sollen besser vor Abzocke geschützt werden. Die schwarz-rote Koalition macht ernst mit ihren Gesetzesplänen für faire Verbraucherverträge und will Kostenfallen künftig einen Riegel vorschieben. Nach den Plänen von Verbraucherschutzministerin Christine Lambrecht (SPD) soll unter anderem die Laufzeit von Verträgen etwa für Handys, Fitnessstudios oder Zeitungs-Abos auf ein Jahr begrenzt werden.

Auch Kündigungsfristen werden hier deutlich verkürzt. Verbraucherschützer begrüßten die Gesetzespläne als "wichtigen, längst überfälligen Schritt", fordern aber weitergehende Regelungen.

Mit solchen "Ärgernissen" müsse aufgeräumt werden, sagte Lambrecht am Freitag in Berlin: "Es muss klar sein, dass Verbraucherinnen und Verbraucher hier in ihren Rechten gestärkt werden und nicht mit unfairen, überlangen Laufzeiten geknebelt werden." Eckpunkte hatte das Justizministerium bereits Mitte März vorgelegt. Angestrebt werde, dass die Gesetzespläne "so schnell wie möglich" verabschiedet werden, um die Verbraucherrechte zu stärken, sagte Lambrecht. Der nächste Schritt ist ein Kabinettsbeschluss, dann ist das Parlament am Zug.

Bei Verträgen von Verbrauchern etwa für Handys, mit einem Fitnessstudio oder bei Zeitungs- und Zeitschriftenabonnements werden häufig Vertragslaufzeiten von zwei Jahren angeboten. Das schmälert aus Sicht des Justizministeriums die Marktchancen der Verbraucher.

Die Vertragslaufzeiten sollen so geändert werden, dass durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) keine längere Laufzeit als ein Jahr vereinbart werden kann. Vergisst man rechtzeitig zu kündigen, verlängert sich die Laufzeit nicht automatisch um ein Jahr, sondern nur um drei Monate. Verbraucher sollen laut Lambrecht so die Möglichkeit haben, günstigere Angebote wahrnehmen zu können.

Es geht zudem um Schutz vor am Telefon untergeschobenen Verträgen. Immer wieder werden Verbrauchern dem Ministerium zufolge mit unseriösen Geschäftspraktiken telefonisch wichtige Verträge aufgedrängt oder untergeschoben. Oft wüssten Verbraucher erst, dass sie unbeabsichtigt einen neuen Gas- oder Stromvertrag abgeschlossen haben, wenn das Kündigungsschreiben vom alten und das Willkommen-Schreiben vom neuen Anbieter im Briefkasten liege.

Lambrecht sprach von einem "großen Problem". Für Energielieferungen soll eine schriftliche Bestätigungslösung verpflichtend eingeführt werden. Das bedeutet: Die Wirksamkeit eines telefonischen Vertragsabschlusses etwa mit dem neuen Energielieferanten soll davon abhängig gemacht werden, dass der Versorger sein Angebot in Textform bestätigt und der Verbraucher diesen Vertrag genehmigt.

Auch für auf diese Weise entstandene Handy-Verträge soll es eine schriftliche Einwilligung geben. "Es geht nicht darum, dass Verträge billiger werden", betonte Lambrecht. Vielmehr müssten Verbraucher, wenn sie ein für sich günstigeres Angebot haben, wechseln können und dürften nicht durch überlange, unfaire Laufzeiten gebunden sein.

Beim Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hieß es, zur unerlaubten Telefonwerbung gehe der Gesetzentwurf nicht weit genug. Es müssten auch andere Branchen einbezogen werden. "Die Regelung muss (...) für alle telefonisch geschlossenen Verträge gelten", forderte vzbv-Vorstand Klaus Müller. Zu Telefonverträgen lägen den Verbraucherzentralen zahlreiche Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung vor. Die geplante Laufzeitverkürzung für Verträge gebe Verbrauchern mehr Freiheit und belebe den Wettbewerb.

Das Vergleichsportal Verivox nannte kürzere Vertragslaufzeiten aus Verbrauchersicht "absolut wünschenswert". Speziell im Mobilfunk werde sich jedoch die bisherige Praxis der Finanzierung von Endgeräten stark verändern: "Wenn Smartphones künftig über 12 Monate und nicht wie bisher über 24 Monate finanziert werden, verteuert dies die Verträge deutlich", hieß es. Gleichzeitig brächte eine Trennung von Hardwarefinanzierung und Servicevertrag auch mehr Transparenz, was den Kunden letztlich zugute käme.

Der Mobilfunkkonzern Vodafone warnte, das Gesetz werde "zu weniger Wahlfreiheit in der Angebotspalette und höheren Kosten für viele Verbraucher führen". Denn wegen der kürzeren Vertragslaufzeit würden "entweder die monatlichen Preise für finanzierte subventionierte Handys oder aber die einmalig zu zahlenden Preise deutlich steigen"./sl/jas/DP/zb

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
DEUTSCHE TELEKOM AG 0.10%15.39 verzögerte Kurse.3.77%
UNITED INTERNET -0.92%32.3 verzögerte Kurse.-14.63%
VODAFONE GROUP PLC 0.30%159.98 verzögerte Kurse.4.33%

© dpa-AFX 2019
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
Aktuelle News zu DEUTSCHE TELEKOM AG
10:26DEUTSCHE TELEKOM : Fußball-EM nur noch auf Magenta TV? T-Aktie mit neuem Gewinnp..
MA
20.09.KREISE/TELEKOM KURZ VOR FUßBALL-COUP :  Heim-EM 2024 ohne ARD und ZDF?
DP
20.09.KREISE : Deutsche Telekom sichert sich TV-Rechte für Fußball-EM 2024
DP
20.09.WDH/KREISE : Telekom sichert sich TV-Rechte für Fußball-EM 2024
DP
20.09.MEDIEN :  Telekom sichert sich TV-Rechte für Fußball-EM 2024
DP
18.09.DEUTSCHE TELEKOM : Chef von T-Systems zurrt neue Strategie fest
RE
18.09.Automat tauscht alte Smartphones ein
DP
16.09.TELEKOM : iPhone-App für vertrauliche Gespräche freigegeben
DP
15.09.EIN JAHR FUNKLOCH-APP IN SACHSEN-ANH : Nutzer und Anbieter empfinden anders
DP
12.09.Exane BNP hält Sorgen vor viertem Mobilfunknetz für übertrieben
DP
Mehr News
News auf Englisch zu DEUTSCHE TELEKOM AG
09.09.T-MOBILE US, INC. : Entry into a Material Definitive Agreement, Financial Statem..
AQ
09.09.CARCONNECT : ZTE and Deutsche Telekom make cars smarter and safer
AQ
06.09.Qualcomm-Samsung axis brings 5G to the masses as Huawei struggles
RE
06.09.Qualcomm-Samsung axis brings 5G to the masses as Huawei struggles
RE
05.09.Deutsche Telekom 5G network goes live in five German cities
RE
28.08.DEUTSCHE TELEKOM : Ericsson - Deutsche Telekom and Ericsson join forces on publi..
AQ
27.08.Ericsson, Deutsche Telekom team up for industrial 5G services in Germany
RE
27.08.DEUTSCHE TELEKOM : Faster surfing with the first small cell antennas for 5G
AQ
16.08.Freenet threatens to derail $6.4 billion Sunrise-UPC deal
RE
12.08.DEUTSCHE TELEKOM : Mobile Connect
PU
Mehr News auf Englisch
Finanzkennziffern (EUR)
Umsatz 2019 79 691 Mio
EBIT 2019 11 371 Mio
Nettoergebnis 2019 4 045 Mio
Schulden 2019 74 216 Mio
Div. Rendite 2019 4,92%
KGV 2019 17,8x
KGV 2020 14,2x
Marktkap. / Umsatz2019 1,85x
Marktkap. / Umsatz2020 1,77x
Marktkap. 72 930 Mio
Chart DEUTSCHE TELEKOM AG
Dauer : Zeitraum :
Deutsche Telekom AG : Chartanalyse Deutsche Telekom AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse DEUTSCHE TELEKOM AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendNeutralNeutral
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 23
Mittleres Kursziel 16,60  €
Letzter Schlusskurs 15,27  €
Abstand / Höchstes Kursziel 27,7%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 8,67%
Abstand / Niedrigsten Ziel -20,8%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Timotheus Höttges Chairman-Management Board & CEO
Ulrich Lehner Chairman-Supervisory Board
Christian P. Illek Chief Financial Officer
Claudia Nemat Head-Technology & Innovation
Michael Sommer Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
DEUTSCHE TELEKOM AG3.77%80 239
VERIZON COMMUNICATIONS7.24%249 359
NIPPON TELEGRAPH AND TELEPHONE CORP16.22%87 718
SAUDI TELECOM COMPANY SJSC--.--%55 342
BCE INC.18.99%43 551
ORANGE0.67%41 597