Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Xetra  >  BMW AG    BMW   DE0005190003

BMW AG

(BMW)
  Report  
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFundamentaldatenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
News-ÜbersichtNewsOffizielle PublikationenBranchennachrichtenMarketScreener AnalysenAnalysten Empfehlungen zu

ROUNDUP 4: Trump verschiebt Entscheidung über Autozölle

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
17.05.2019 | 18:47

(Aktualisierung: Tweet Malmström im 2. Absatz, Reaktion EU 3. Absatz)

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump hat seine Entscheidung über angedrohte Sonderzölle auf Auto-Einfuhren aus der Europäischen Union und Japan für ein halbes Jahr aufgeschoben. Trump veröffentlichte am Freitag eine entsprechende Proklamation. Demnach soll nun zunächst über entsprechende Handelsabkommen verhandelt werden. Trump fährt in der nächsten Woche nach Japan und trifft sich unter anderem mit Ministerpräsident Shinzo Abe.

EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström wird auch in Kürze Handelsgespräche mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer führen. "Ich werde mit dem US-Handelsbeaufträgten Lighthizer nächste Woche in Paris diskutieren", schrieb Malmström auf Twitter. Malmström warnte erneut davor, europäische Autoexporte als eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA zu sehen. Diese Vorstellung weise man entschieden zurück, und sie werde auch nicht Teil von Verhandlungen sein können.

Man begrüße, dass die Vereinigten Staaten und die EU trotz einiger Differenzen "loyal und gewissenhaft" an den Absprachen aus dem vergangenen Sommer festhielten, sagte ein EU-Sprecher am Freitag. Ziel der Vereinbarung ist, zu einem limitierten Freihandelsabkommen nur für Industriegüter zu kommen und die gegenseitigen Zollschranken auf alle Industrieprodukte komplett abzubauen. Die Abmachung hatten Trump und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker im Juli vergangenen Jahres getroffen.

Trump hatte im vergangenen Jahr ebenfalls mit Bezug auf die nationale Sicherheit bereits Strafzölle auf Stahl- und Aluminium-Importe aus der EU verhängt, worauf die Gemeinschaft mit Vergeltungszöllen auf US-Produkte reagierte. Die Weltwirtschaft wird zudem vom Handelskrieg zwischen China und den USA belastet, die gegeneinander zahlreiche Sonderzölle verhängt haben.

"Die Frist von 180 Tagen muss nun intensiv genutzt werden, um in den Verhandlungen zwischen der EU und den USA zu guten Ergebnissen zu kommen", sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie in Deutschland (VDA), Bernhard Mattes. Ziel der Verhandlungen müsse sein, die Möglichkeiten für freien und fairen Handel auszuweiten und offene Märkte sicherzustellen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte, die EU sei bereit, ein Industriezollabkommen mit den USA abzuschließen, durch das Autozölle auf beiden Seiten auf Null gesenkt werden. Zu bedauern sei, "dass die US-Seite Autoimporte nunmehr als Bedrohung der nationalen Sicherheit einstuft".

US-Handelsminister Wilbur Ross hatte dem Weißen Haus Mitte Februar einen Bericht zu einer Untersuchung vorgelegt. Darin kam er zu dem Schluss, dass Autoimporte eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA darstellen.

Ross argumentierte, das Entwicklungspotenzial für Fahrzeugtechnik habe auch eine militärische Dimension. Wenn dies einheimischen Herstellern durch eine Dominanz ausländischer Anbieter auf dem Automarkt genommen würde, könne dies Auswirkungen auf die nationale Sicherheit haben. Die Argumentation gilt unter Experten als fadenscheinig. Die USA sind in Sachen Rüstungstechnik weltweit unangreifbar in Führung.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie forderte die US-Regierung auf, den Ross-Bericht zur Gefährdung der nationalen Sicherheit zu veröffentlichen: "Die durch die Untersuchung geschaffene Unsicherheit ist für Unternehmen und unsere transatlantischen Wertschöpfungsketten gefährlich. Autos gefährden nicht die nationale Sicherheit der USA."

Laut Trump hatten US-Hersteller 2017 auf dem amerikanischen Automarkt mit 3,7 Millionen in den USA produzierten und verkauften Einheiten nur noch einen Marktanteil von 22 Prozent - 1985 seien es 67 Prozent gewesen. Im selben Zeitraum hätten sich die Autoimporte aus dem Ausland von 4,6 auf 8,3 Millionen Einheiten fast verdoppelt. Der Löwenanteil der eingeführten Fahrzeuge kommt aus Japan.

Trump behält sich vor, weiterhin Zölle zu verhängen, sollten binnen 180 Tagen keine erfolgreichen Verhandlungen zustande kommen. Er nannte ausdrücklich die zu Ende verhandelten Abkommen mit Südkorea sowie den Nachbarstaaten Mexiko und Kanada als mögliche Vorbilder. Südkorea hatte sich in dem Abkommen unter anderem bereit erklärt, die Einfuhren von US-Autos zu verdoppeln und die Standards, etwa bei Abgastests, anzugleichen.

Sollte der Ausgang für die USA nicht zufriedenstellend sein, sei "der Präsident per Statut autorisiert, andere Maßnahmen zu ergreifen, die Importe zu korrigieren und die Bedrohung, die der importierte Artikel für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten darstellt, zu eliminieren", heißt es in der Proklamation.

Die deutschen Hersteller wären von Sonderzöllen besonders hart betroffen. Sie haben einen großen Anteil an den EU-Exporten in die USA. Außerdem haben Hersteller wie VW, Daimler und BMW sowie Zulieferer eigene Standorte in den USA. Von denen aus beliefern sie unter anderem den chinesischen Markt. Von dort drohen als Vergeltung von Trumps Sonderzöllen gegen Einfuhren aus China weitere Strafmaßnahmen.

Trump ist die Handelspolitik mit der EU seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge. Aus seiner Sicht können etwa europäische Autobauer einfach in die USA exportieren, während es für US-Firmen umgekehrt schwieriger sei.

In der Tat erhebt Europa im Durchschnitt etwas höhere Zölle als die USA. Der Welthandelsorganisation (WTO) zufolge liegt der EU-Schnitt bei etwa 5 Prozent, in den USA werden im Schnitt 3,4 Prozent fällig. Auch wenn man die Zollsätze für einzelne Güter mit den importierten Mengen gewichtet, liegt Europa höher. Dieser gewichtete Zollsatz beträgt für die EU in der Summe 3,0 Prozent, in den USA sind es 2,4 Prozent. Für einzelne Produktgruppen gibt es noch größere Unterschiede, auf Autos erhebt die EU etwa 10 Prozent Einfuhrzoll./dm/hma/DP/stk

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
BMW AG -0.05%64.49 verzögerte Kurse.-8.73%
BMW VZ 0.00%51.8 verzögerte Kurse.-16.59%
DAIMLER AG 0.01%47.27 verzögerte Kurse.2.85%
LME ALUMINIUM CASH -1.36%1746.5 Schlusskurs.-6.00%
VOLKSWAGEN AG -0.10%155.86 verzögerte Kurse.12.18%

© dpa-AFX 2019
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
Aktuelle News zu BMW AG
12:54Studie - CO2-Steuer wird DAX-Konzerne mit Milliarden belasten
RE
08:06Europäischer Automarkt bricht im August ein - Sonderboom wiederholt sich nich..
DP
05:45US-MEDIEN : Trump-Regierung eskaliert Abgas-Streit mit Kalifornien
DP
17.09.BMW : Modellpflege-Maßnahmen zum Herbst 2019.
PU
16.09.Erwartungen im Kfz-Gewerbe eingetrübt
DP
16.09.BMW : Podestplatz für das BMW Team RLL und den BMW M8 GTE in Laguna Seca.
PU
16.09.BMW-Chef Zipse rückt in Vorstand des Branchenverbandes VDA
RE
16.09.BMW MOTORRAD MOTORSPORT NEWS : Champion Mathieu Gines dominiert beim FSBK-Saison..
PU
16.09.IAA : FDP-Chef Lindner fordert Versachlichung der Debatte um das Auto
DP
15.09.BMW : Eng als Achter bestplatzierter BMW Fahrer im Sonntagsrennen auf dem Nürbur..
PU
Mehr News
News auf Englisch zu BMW AG
08:09European passenger car registrations slump 8.6% in August - ACEA
RE
17.09.BMW : model update measures for autumn 2019.
PU
16.09.BMW : Podium for BMW Team RLL and the BMW M8 GTE at Laguna Seca.
PU
16.09.BMW MOTORRAD MOTORSPORT NEWS : Champion Mathieu Gines dominates the FSBK season ..
PU
15.09.BMW : Motorsport News - Issue 33/2019.
PU
14.09.BMW engine development expert Duesmann set to become Audi chief in April
RE
14.09.STRONG TEAM PERFORMANCE AT THE NÜRBU : Spengler and Wittmann on the podium for B..
PU
13.09.BMW : Kamala Harris Assails DOJ's Antitrust Probe of Car Makers Over Emissions
DJ
13.09.ALWAYS IN TOP POSITION : The new MINI and John Cooper Works wheel hubcaps.
PU
12.09.Brazilian lithium producer Sigma in talks with Tesla, other automakers
RE
Mehr News auf Englisch
Finanzkennziffern (EUR)
Umsatz 2019 98 684 Mio
EBIT 2019 7 337 Mio
Nettoergebnis 2019 5 191 Mio
Liquide Mittel 2019 15 716 Mio
Div. Rendite 2019 4,72%
KGV 2019 8,20x
KGV 2020 6,81x
Marktkap. / Umsatz2019 0,26x
Marktkap. / Umsatz2020 0,28x
Marktkap. 41 754 Mio
Chart BMW AG
Dauer : Zeitraum :
BMW AG : Chartanalyse BMW AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse BMW AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendFallendFallend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung HALTEN
Anzahl Analysten 31
Mittleres Kursziel 72,56  €
Letzter Schlusskurs 64,62  €
Abstand / Höchstes Kursziel 82,6%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 12,3%
Abstand / Niedrigsten Ziel -25,3%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Harald Krüger Chairman-Management Board
Norbert Reithofer Chairman-Supervisory Board
Nicolas Peter Chief Financial Officer
Susanne Klatten Independent Member-Supervisory Board
Manfred Schoch Deputy Chairman-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
BMW AG-8.73%46 163
TOYOTA MOTOR CORP20.47%192 455
VOLKSWAGEN AG12.18%87 630
DAIMLER AG2.85%55 852
GENERAL MOTORS COMPANY14.47%54 668
HONDA MOTOR CO LTD4.57%47 656