Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Rohstoffe  >  Gold       XAUUSD   965515

GOLD

ÜbersichtKurseChartsNewsDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAndere SprachenMarketScreener Analysen

MÄRKTE EUROPA/Stimmung zeitweise stark eingetrübt

23.02.2021 | 13:18

FRANKFURT--(Dow Jones)--Die Stimmung an den europäischen Aktienmärkten trübt sich am Dienstag im Verlauf zeitweise stark ein. Der DAX verliert am Mittag 1,1 Prozent auf 13.803 Punkte. Am Vormittag waren die Verluste allerdings schon nahezu doppelt so hoch gewesen.

Im Handel wird als Belastungsfaktor wie bereits an den vergangenen Tagen auf die Entwicklung der Renditen verwiesen. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries zieht am Dienstagvormittag wieder leicht an, allerdings tut sie das praktisch auf dem Jahreshoch. Mit 1,38 Prozent liegt sie nur noch minimal unter dem Hoch von 1,39 Prozent. Im Handel wird bereits das Niveau von 1,50 Prozent ins Spiel gebracht.

Steigende Renditen sind negativ für Aktien, weil sie relativ betrachtet an Attraktivität verlieren gegenüber den zudem weniger riskanten Anleihen. Daneben verteuern steigende Zinsen die Kredite der Unternehmen und können im größeren Rahmen die Stabilität der überschuldeten Staatshaushalte gefährden. Das könnte wiederum die Notenbanken auf den Plan rufen. EZB-Präsident Christine Lagarde hatte am Vortag erklärt, dass man die Entwicklung der Renditen am langen Ende genau verfolge.

   Banken und Ölwerte entziehen sich der Schwäche 

Der allgemeinen Schwäche entziehen können sich unter den Subindizes die Branchenindizes der Banken, der Versicherer und der Öl- und Gaswerte. Ihre Stoxx-Indizes ziehen sogar leicht an. Die Banken profitieren von höheren Zinsen am langen Ende, besonders wenn die Zinsen am kurzen Ende niedrig bleiben. Ähnliches gilt für die Versicherer. Und der Ölpreis kennt seit Wochen nur eine Richtung: Und die zeigt nach oben.

Im Einzelnen steigen BBVA um 2,8 Prozent, Santander um 1,6 Prozent und Deutsche Bank um 0,9 Prozent. Allerdings geben HSBC nach schwachen Geschäftszahlen um 2,5 Prozent nach. Bei den Öl-Aktien ziehen Total um 2,1 Prozent an und BP um 2,2 Prozent.

   Technologie-Titel am Ende 

Am Ende der Skala rangieren die Technologietitel mit einem Minus ihres Stoxx-Branchenindex von 2,6 Prozent sowie Pharma-, Industrie- und Versorgeraktien, deren Indizes alle knapp 1,5 Prozent verlieren.

Das Minus bei den Technologie-Aktien wird mit der sehr negativen Vorlage aus den USA begründet. Der technologielastige Nasdaq-Index sackte um 2,5 Prozent ab, nachdem der jüngste Anstieg der Renditen vor dem Hintergrund steigender Inflationserwartungen die hohen Bewertungen vieler Technologieaktien in den Blickpunkt gerückt hat.

Erneut stark unter Druck stehen Aktien von Unternehmen, die in der Corona-Pandemie besonders profitiert hatten. Delivery Hero verlieren 3,6, Just Eat Takeaway 3,4, Hellofresh 6,1, Zalando 5,1 oder Zooplus 4,7 Prozent.

   Lufthansa & Co im Steilflug 

Kräftige Kursgewinne verzeichnen dagegen erneut Aktien von Fluglinien, nachdem die Branchenwerte bereits am Montag in den USA stark gelaufen waren. Lufthansa steigen um 2,1, Air France um 4,8 und IAG um 2,4 Prozent. Auch für Reiseanbieter wie Tui (plus 2,4 Prozent) oder On the Beach (plus 10,7 Prozent) geht es erneut stark nach oben. Auslöser der Rally war laut Marktteilnehmern am Vorabend eine sektorweite "Buy"-Empfehlung durch die Deutsche Bank.

Analyst Michael Linenberg habe auf die Abschwächung der Coronakrise verwiesen, alle Parameter wie Impfungen, Ansteckungsraten etc wiesen in die richtige Richtung. Der Sektorindex der europäischen Reise und Freizeitaktien, der am Vortag bereits um über 4 Prozent sehr stark gestiegen war, legt um weitere 1,5 Prozent zu.

   Geschäftszahlen bewegen eher wenig - Ausnahme Rational 

Im Fokus steht bei den Einzelaktien weiter die Berichtssaison. Covestro (plus 0,7 Prozent) hat nach einer Aufholjagd im Schlussquartal die in der Corona-Krise verlorenen Gewinne teilweise wettgemacht. Der Werkstoffhersteller verdiente operativ 1,472 Milliarden Euro - 8,2 Prozent weniger als 2019. Damit wurden die Analystenerwartungen und die eigene Prognose erfüllt. Für 2021 peilt das Unternehmen Ergebniszahlen über dem Vor-Pandemie-Niveau an.

Fresenius und FMC liegen wenig verändert im Markt. Der Gesundheitskonzern Fresenius und seine Dialyse-Tochter wollen ihren Aktionären ungeachtet der eingetrübten Aussichten für das laufende Jahr eine höhere Dividende für das vergangene Jahr zahlen.

Heidelbergcement (minus 0,2 Prozent) hat 2020 bei deutlich rückläufigem Umsatz operativ mehr verdient als im Jahr vor der Corona-Krise. Laut dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag ist die Bauwirtschaft bisher zwar gut durch die Krise gekommen, doch trübt sich die Stimmung nun auch auf dem Bau ein. Ein Drittel der Unternehmen rechnet demnach in den kommenden zwölf Monaten mit Geschäftsrückgängen, nur 9 Prozent erwarten Zuwächse.

Für Rational geht es um fast 13 Prozent abwärts. Der Großküchenausrüster erwartet im laufenden Jahr bei Absatz und Umsatz nur ein leichtes Wachstum.

=== 
Aktienindex                 zuletzt  +/- %  absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50              3.674,86  -0,68   -24,99       3,44 
Stoxx-50                   3.168,75  -0,79   -25,22       1,94 
DAX                       13.802,73  -1,06  -147,31       0,61 
MDAX                      31.408,08  -1,92  -616,00       1,99 
TecDAX                     3.346,67  -3,24  -112,20       4,17 
SDAX                      14.976,97  -2,25  -345,02       1,44 
FTSE                       6.597,20  -0,23   -15,04       2,35 
CAC                        5.765,10  -0,04    -2,34       3,85 
 
Rentenmarkt                 zuletzt         absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite         -0,30            0,04      -0,54 
US-Zehnjahresrendite           1,36            0,00      -1,32 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %   Di, 8:39  Mo, 17:25   % YTD 
EUR/USD                1,2156     -0,04%     1,2174     1,2147   -0,5% 
EUR/JPY                127,86     +0,08%     127,98     127,64   +1,4% 
EUR/CHF                1,0937     +0,37%     1,0903     1,0887   +1,2% 
EUR/GBP                0,8628     -0,17%     0,8645     0,8642   -3,4% 
USD/JPY                105,18     +0,11%     105,13     105,08   +1,8% 
GBP/USD                1,4088     +0,13%     1,4081     1,4055   +3,1% 
USD/CNH (Offshore)     6,4664     +0,03%     6,4613     6,4705   -0,6% 
Bitcoin 
BTC/USD             46.850,25    -13,51%  49.979,00  53.682,72  +61,3% 
 
ROHOEL                zuletzt  VT-Settl.      +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               62,10      61,70      +0,6%       0,40  +27,5% 
Brent/ICE               65,71      65,24      +0,7%       0,47  +27,0% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag      +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.812,63   1.809,74      +0,2%      +2,90   -4,5% 
Silber (Spot)           28,01      28,18      -0,6%      -0,16   +6,1% 
Platin (Spot)        1.265,20   1.275,98      -0,8%     -10,78  +18,2% 
Kupfer-Future            4,14       4,14      +0,0%      +0,00  +17,7% 
=== 

DJG/hru/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 23, 2021 07:17 ET (12:17 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
AIR FRANCE-KLM 2.74%5.322 Realtime Kurse.1.17%
BANCO BILBAO VIZCAYA ARGENTARIA, S.A. 2.06%4.8 verzögerte Kurse.16.56%
BANCO SANTANDER, S.A. 2.50%3.0545 verzögerte Kurse.17.42%
BP PLC -0.17%318.25 verzögerte Kurse.25.12%
COVESTRO AG -0.39%61.02 verzögerte Kurse.21.36%
DAX 3.31%14380.91 verzögerte Kurse.1.47%
DELIVERY HERO SE -0.73%102.35 verzögerte Kurse.-18.82%
DEUTSCHE BANK AG 4.28%11.024 verzögerte Kurse.18.14%
DEUTSCHE LUFTHANSA AG 5.66%12.41 verzögerte Kurse.8.60%
FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO. KGAA 2.62%58.7 verzögerte Kurse.-16.13%
FRESENIUS SE & CO. KGAA 1.47%36.56 verzögerte Kurse.-4.78%
GOLD -1.37%1684.774 verzögerte Kurse.-10.44%
HEIDELBERGCEMENT AG 4.46%73.62 verzögerte Kurse.15.13%
HELLOFRESH SE -5.03%55.75 verzögerte Kurse.-7.12%
HSBC HOLDINGS PLC 4.09%455.5 verzögerte Kurse.15.51%
INTERNATIONAL CONSOLIDATED AIRLINES GROUP, S.A. 3.14%210.3 verzögerte Kurse.27.60%
JUST EAT TAKEAWAY.COM N.V. 5.21%78 Realtime Kurse.-19.76%
MDAX 1.94%31310.93 verzögerte Kurse.-0.26%
ON THE BEACH GROUP PLC 4.65%461 verzögerte Kurse.18.26%
RATIONAL AKTIENGESELLSCHAFT 1.32%690.5 verzögerte Kurse.-10.51%
SDAX PERFORMANCE INDEX 9:00-20:00 0.99%14898.71 verzögerte Kurse.-0.08%
TECDAX PERFORMANCE INDEX 9:00-20:00 0.44%3249.94 verzögerte Kurse.0.71%
TOTAL SE -0.13%40.92 Realtime Kurse.16.08%
TUI AG 6.76%5.104 verzögerte Kurse.51.16%
WTI -3.37%64.893 verzögerte Kurse.33.26%
ZALANDO SE 0.05%80.34 verzögerte Kurse.-11.82%
ZOOPLUS AG -2.42%185.4 verzögerte Kurse.11.90%
Alle Nachrichten auf GOLD
08.03.MÄRKTE EUROPA/US-Konjunkturprogramm lässt Börsen haussieren
DJ
08.03.MÄRKTE EUROPA/DAX mit Rekordhoch - Dt. Post gesucht mit Aktienrückkäufen
DJ
08.03.IRW-PRESS  : Revival Gold Inc.: Revival Gold -2-
DJ
08.03.IRW-PRESS : Revival Gold Inc.: Revival Gold ernennt Lisa Ross zu Vice President ..
DJ
08.03.MÄRKTE EUROPA/DAX steigt wieder über 14.000
DJ
08.03.IRW-PRESS  : Manning Ventures Inc.: Manning Ventures ernennt Neil McCallum zum S..
DJ
08.03.MÄRKTE EUROPA/DAX etwas höher erwartet - Ölpreis zieht weiter an
DJ
08.03.ÜBERBLICK/Anstehende Indexänderungen
DJ
06.03.KORREKTUR : INDEXÄNDERUNG/Dt. Börse. Siemens Energy steigen in den DAX auf
DJ
05.03.IRW-PRESS  : Clarity Gold Corp.: Clarity Gold schließt nicht vermittelte Flow-Th..
DJ
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu GOLD
01:09Asian stocks set to firm on global recovery prospects
RE
01:04HORIZON GOLD  : Net Loss Narrows in July-December 2020
MT
00:07Turquoise Hill profit jumps 41% on higher copper, gold production
RE
08.03.RIO TINTO  : Turquoise Hill beats profit estimates on higher copper, gold produc..
RE
08.03.Materials Gain As Stimulus Bill Passes Senate - Materials Roundup
DJ
08.03.Stocks dip as yields hold near one-year high
RE
08.03.Canada Stocks End Higher Despite Falling Oil and Gold Prices on Financials, U..
MT
08.03.Stocks dip as yields hold near one-year high
RE
08.03.COMMODITIES : Gold Drops to Lowest Since April on Higher Dollar, Rising Bond Yie..
MT
08.03.COMMODITIES BRIEF : April Gold Contract Ends Down US$20.50; Settles at US$1,678...
MT
Weitere Nachrichten auf Englisch
Chart GOLD
Dauer : Zeitraum :
Gold : Chartanalyse Gold | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse GOLD
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendNeutralNeutral