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MÄRKTE EUROPA/Vom Tief erholt - Stimmung weiter eingetrübt

12.10.2021 | 12:48

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte notieren am Dienstagmittag im Minus. Vom Tagestief am Morgen haben sich die Indizes allerdings deutlich erholt. So notiert der DAX 0,3 Prozent tiefer bei 15.157 Punkten, im Tief notierte er bereits bei 15.012 Zählern. Der Euro-Stoxx-50 gibt um 0,4 Prozent auf 4.040 Zähler nach. Die Sorge vor einer Stagflation, also einer Mischung aus steigender Inflation und fehlendem Wirtschaftswachstum, drückt weiter auf die Stimmung.

Sorgen vor einem Inflationsschub scheinen sich zu bestätigen, steigen die Preise im deutschen Großhandel doch weiter. Im September legten sie um 13,2 Prozent zum Vorjahr zu, das war der höchste Anstieg seit 1974. Wie sich der Mix aus Lieferkettenproblemen, Preisanstieg der Vorprodukte und Energiepreisen auf die Gewinne der europäischen Unternehmen auswirken wird, wird die Berichtssaison zum dritten Quartal zeigen. Den Beginn der US-Berichtssaison machen ab Mittwoch unter anderem die Banken mit JP Morgan, Bank of America, Morgan Stanley, Citigroup und Goldman Sachs.

   Energiepreise werden zur Belastung 

Die vom ZEW befragten Finanzmarktanalysten blicken im Oktober erneut pessimistischer in die Zukunft als es im Vormonat der Fall war, die ZEW-Konjunkturerwartungen fallen von 26,5 auf 22,3. Eine Abkühlung der Wirtschaft ist für Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, in Stein gemeißelt. Dies zeigten nicht nur die ZEW-Konjunkturerwartungen, sondern auch der ifo-Geschäftsklimaindex. Beide Konjunkturbarometer seien im Sinkflug. Zweierlei Dinge spielten dabei eine Rolle. Zum einen liefen die Nachholeffekte im Dienstleistungssektor aus. Zum anderen belasteten die Materialknappheiten die Industrie unverändert schwerwiegend. Mit der zu erwartenden schwächeren Entwicklung im Dienstleistungssektor würden die Folgen der fehlenden Vorprodukte in der Industrie jetzt deutlicher sichtbar. Erschwerend kommen nun auch die massiv gestiegenen Energiepreise hinzu, die den wirtschaftlichen Ausblick zusätzlich belasten. Die deutsche Wirtschaft schippert dadurch in rauere See.

Trotz dieser Belastungsfaktoren gebe es keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Komme der Materialfluss wieder in Gang, kommt es Gitzel zu Folge zu einer stark anziehenden Industriekonjunktur. Einerseits werden die Unternehmen die liegengebliebenen Aufträge abarbeiten, andererseits müssen die leergefegten Lager wieder befüllt werden. Beides spreche für hohe Wachstumsraten der Industrieproduktion. In der Nach-Corona-Phase habe die Industrie ihre besten Zeiten erst noch vor sich.

   Inflation zeigt sich schon auf Unternehmensebene 

Der finnische Stahlhersteller Outokumpu hat auch wegen der stark steigenden Stahlpreise den Ausblick erhöht. Dies habe Signalwirkung für den ganzen Stahlsektor, kommentieren die Analysten von Jefferies. Das Unternehmen geht nun von einem EBITDA im dritten Quartal aus, das über dem Vorjahreswert liegen wird. Die Aktie der Finnen steigt gegen den schwachen Markt um 3 Prozent.

Bei Cancom geht es 3,6 Prozent nach oben wegen eines Aktienrückkaufs. Im Volumen reizt er mit 9,1 Prozent des Grundkapitals fast das Maximum der Genehmigung von der Hauptversammlung aus. Der Rückkauf soll über ein Jahr verteilt über die Börse erfolgen.

Gerresheimer steigen um 0,5 Prozent, auch wenn der Margenausblick am unteren Ende der Erwartungen liegt. Einige Marktteilnehmer hatten jedoch mit deutlich höherem Margendruck gerechnet. Der Umsatzanstieg wurde ohnehin positiv gesehen.

Die Quartalszahlen von Symrise-Konkurrent Givaudan sehen auf den ersten Blick gut aus. Das organische Wachstum in Franken liegt mit 5,8 Prozent über der Prognose von Analysten von 5,2 Prozent. Belastend dürfte jedoch das überraschend schwache Abschneiden der Sparte Fragrance & Beauty wirken. Überdies hat Givaudan am Vorabend die Übernahme von DDW, einem Spezialisten für das Färben von Lebensmitteln, bekanntgegeben ohne einen Kaufpreis zu nennen. Die Aktien geben 1,5 Prozent nach. Symrise notieren 0,4 Prozent im Plus.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %       absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           4.059,85      -0,3%        -12,67         +14,3% 
Stoxx-50                3.543,56      -0,1%         -5,26         +14,0% 
DAX                    15.155,02      -0,3%        -44,12         +10,5% 
MDAX                   33.589,50      +0,2%         52,78          +9,1% 
TecDAX                  3.607,66      +0,9%         31,31         +12,3% 
SDAX                   16.153,32      +0,2%         34,51          +9,4% 
FTSE                    7.120,89      -0,4%        -25,96         +10,6% 
CAC                     6.542,92      -0,4%        -27,62         +17,9% 
 
Rentenmarkt              zuletzt                  absolut        +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,13                    -0,01          +0,45 
US-Zehnjahresrendite        1,59                    -0,02          +0,68 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %  Di, 8:10 Uhr  Mo, 17:19 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,1554      -0,0%        1,1561         1,1573   -5,4% 
EUR/JPY                   130,93      -0,0%        130,96         131,09   +3,8% 
EUR/CHF                   1,0724      +0,0%        1,0720         1,0723   -0,8% 
EUR/GBP                   0,8485      -0,2%        0,8497         0,8492   -5,0% 
USD/JPY                   113,34      +0,0%        113,28         113,25   +9,7% 
GBP/USD                   1,3616      +0,1%        1,3607         1,3627   -0,4% 
USD/CNH (Offshore)        6,4503      -0,1%        6,4554         6,4534   -0,8% 
Bitcoin 
BTC/USD                57.053,01      -0,1%     57.593,01      57.317,26  +96,4% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  80,84      80,52         +0,4%           0,32  +68,9% 
Brent/ICE                  83,67      83,65         +0,0%           0,02  +65,0% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.761,47   1.754,15         +0,4%          +7,32   -7,2% 
Silber (Spot)              22,63      22,58         +0,2%          +0,06  -14,3% 
Platin (Spot)           1.014,05   1.012,05         +0,2%          +2,00   -5,3% 
Kupfer-Future               4,36       4,37         -0,1%          -0,01  +23,7% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/raz

(END) Dow Jones Newswires

October 12, 2021 06:47 ET (10:47 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
CANCOM SE -1.78%60.72 verzögerte Kurse.33.86%
GERRESHEIMER AG 0.64%79.15 verzögerte Kurse.-9.80%
GIVAUDAN SA 2.06%4649 verzögerte Kurse.22.12%
GOLD -0.05%1780.048 verzögerte Kurse.-6.11%
OUTOKUMPU OYJ -2.57%5.146 verzögerte Kurse.64.04%
SYMRISE AG 0.36%124.85 verzögerte Kurse.14.76%
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Umsatz 2021 7 604 Mio 8 580 Mio -
Nettoergebnis 2021 586 Mio 661 Mio -
Nettoverschuldung 2021 595 Mio 671 Mio -
KGV 2021 4,00x
Dividendenrendite 2021 3,10%
Marktkapitalisierung 2 329 Mio 2 626 Mio -
Marktkap. / Umsatz 2021 0,38x
Marktkap. / Umsatz 2022 0,29x
Mitarbeiterzahl 9 137
Streubesitz 75,9%
Chart OUTOKUMPU OYJ
Dauer : Zeitraum :
Outokumpu Oyj : Chartanalyse Outokumpu Oyj | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends OUTOKUMPU OYJ
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendNeutralAnsteigend
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Letzter Schlusskurs 5,15 €
Mittleres Kursziel 7,41 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 43,9%
Verlauf des Gewinns je Aktie
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Heikki Pekka Mikael Malinen President & Chief Executive Officer
Pia Aaltonen-Forsell Chief Financial Officer
Kari Alpo Erik Jordan Chairman
Stefan Erdmann Chief Technology Officer
Niklas Wass EVP-Operations Business Europe region
Branche und Wettbewerber
01.01.Wert (M$)
OUTOKUMPU OYJ64.04%2 629
NUCOR CORPORATION107.75%31 581
ARCELORMITTAL30.01%26 196
POSCO5.51%18 146
TATA STEEL LIMITED72.33%18 144
NIPPON STEEL CORPORATION36.94%14 608