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Aktien Schweiz Vorbörse: Abwärtstrend dürfte sich fortsetzen

22.10.2020 | 08:46

Zürich (awp) - Am Schweizer Aktienmarkt werden auch am Donnerstag tiefere Kurse erwartet. Die weiter rasant steigenden Infektionszahlen mit Covid-19 und die damit verbundene Furcht vor einem erneuten Lockdown der Wirtschaft stimmten die Anleger immer negativer, heisst es am Markt. Kein Wunder sind die Vorgaben aus Fernost überwiegend negativ.

Dazu kommt, dass die Hoffnungen auf die Verabschiedung eines weiteren billionenschweren Konjunkturpakets in den USA noch vor den Präsidentenwahlen zusehends schwinden. Es gebe zwar Fortschritte bei den Gesprächen, aber eine Einigung sei wenig wahrscheinlich. US-Präsident Donald Trump beschuldigte die Demokraten, nicht für einen akzeptablen Kompromiss bereit zu sein.

Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI sinkt um 8.20 Uhr um 0,31 Prozent auf 9'958,52 Zähler. 17 der 20 SMI-Titel stehen im Minus. Die Verluste erstrecken sich von -0,4 Prozent bei SGS bis -0,8 Prozent bei UBS.

Am Mittwoch hatte der Leitindex bereits 1,54 Prozent eingebüsst und erstmals seit Mitte Juni wieder unter der psychologisch wichtigen Marke von 10'000 Punkten geschlossen. Damit nähert sich der SMI allmählich einer technisch überkauften Situation, sagt ein Händler. Dies lasse aber auch eine baldige Gegenbewegung erwarten.

Zu den wenigen Gewinnern im SMI zählen die Aktien von Sika (+1,9%). Der Bauchchemiekonzern hat einmal mehr gute Zahlen vorgelegt. Ebenfalls fester sind die Aktien von Geberit (+0,2%) und die Genussscheine von Roche (+0,4%). Der Pharmakonzern will zusammen mit Atea Pharmaceuticals ein antivirales Prüfpräparat entwickeln.

Gesucht werden unter den 30 Blue Chips ausserdem Straumann (+0,8%), Kühne+Nagel (+0,4%) sowie AMS (+0,1%). Die stärksten Einbussen verzeichnen hingegen die Banken UBS (-0,8%) und CS (-0,7%) .

Am breiten Markt stehen Stadler Rail (+0,4%) im Plus. Der Zugbauer Stadler liefert 22 Regionalzüge des Typs Flirt im Wert von 158 Millionen Euro an die portugiesische Staatsbahn Comboios de Portugal (CP). Dagegen werden Dormakaba (-2,9%) wegen des Dividendenabgangs tiefer indiziert.

Und auch die Aktien von Cembra Money Bank werden um 1,9 Prozent tiefer gestellt. Nach über elfjähriger Tätigkeit tritt Robert Oudmayer als CEO zurück. Zudem werden Huber+Suhner 1,6 Prozent tiefer indiziert, nachdem der Komponentenhersteller in den ersten neun Monaten 2020 weniger umgesetzt und auch weniger Aufträge hereingeholt als im Vorjahr.

pre/ys


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