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Nach der Trump-Vola im DAX: Chartmarken KW21

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19.05.2019 | 17:41

Insgesamt konnte beim DAX (ISIN DE0008469008 | WKN 846900) ein Wochenplus von 1,5 Prozent erzielt werden. Dennoch war die vergangene Handelswoche die reinste Berg- und Talfahrt am Aktienmarkt. Man muss diese Wörter jedoch umkehren, da erst die Talfahrt begann und später der Anstieg erfolgte. Dieses Wochenreversal war schwer zu erkennen. Vor einer Woche sahen wir uns noch weiterem Abgabedruck ausgesetzt und inmitten einer Korrektur – wie in der Vorwochenanalyse beschrieben.

So startete der DAX auch und fiel direkt am Montag bis auf 11.844 Punkte und damit durch die gezeigte Unterstützung:

 

In diesem Bereich waren die Anleger jedoch nicht mehr bereit, weitere Verkäufe zu tätigen. Unter 11.900 Punkten fanden sich in der ersten Wochenhälfte immer wieder stützende Hände am Markt ein. Dabei wurde die ehemalige Unterstützung mehrfach von der Unterseite her getestet, bevor hier die Bullen letztlich siegten.

So konnte bereits am Mittwoch die runde Marke von 12.000 Punkten per Schlusskurs zurückerobert werden. Im Chartverlauf sieht dies wie folgt aus:

Damit setzte der DAX ein erstes Ausrufezeichen, die Korrektur womöglich zu beenden. Zwar ist der Monat Mai damit noch nicht im Gewinn, das Gesamtjahr hat jedoch wieder ein stattliches Polster von rund 16 Prozent angesammelt. Der Monatsüberblick zeigt die entsprechende Verteilung:

Schuld war die Verhärtung im Handelsstreit der USA mit China. Eine geplante Ausweitung der Sonderzölle auf chinesische Waren um Gegenwert von 500 Milliarden US-Dollar führte zu den ersten Kursabgaben nach dem Wochenende. Hier reagierte China empfindlich, kann jedoch nicht wirklich gleiche „Gegenzölle“ einführen. Laut „Die Zeit“ exportiert die USA nach China nur Waren im Gegenwert von 120 Milliarden, China in die USA jedoch Waren im Gesamtwert von 539 Milliarden – ein ungleiches Verhältnis also.

So führte dann eine zweite Meldung zum Zollstreit im weiteren Wochenverlauf zu einer starken Gegenbewegung. Die US-Zölle gegen die EU-Autobauer werden um 6 Monate verschoben und tragen damit die Chance auf eine grundlegende Einigung in sich. Als gänzliche Entwarnung sollte man dies jedoch nicht werten, sondern vielmehr als Verschiebung der US-Initiativen. Denn mit der EU bleibt nach China ein weiterer großer Handelsraum im Visier des US-Präsidenten.

Jüngste Bestrebungen seitens Donald Trump haben nun den Telekommunikationssektor im Visier. Ein erstes Ziel ist hierbei Huawei und könnte damit Apple indirekt unterstützen.

Insgesamt ist die Börse bei diesem Thema extrem sensibel und reagiert förmlich auf jede Twitter-Nachricht vom US-Präsidenten. Starke Anstiege wechseln sich dabei mit scharfen Korrekturen ab, wie auch in den Tages-Trading-Chancen immer wieder diskutiert wurde:

Der Wochenverlauf sieht in der Nachbetrachtung durchaus bullish aus. Doch schiebt man hier den Stundenchart ein wenig zusammen, ist dies nur als Gegenbewegung auf die jüngsten Verluste zu bewerten. Bis recht genau an den 7. Mai konnte diese nun vollzogen werden:

Interessanterweise war der Hochpunkt hierbei recht nah an den Mai-Hochs und damit noch an einem kleinen GAP-Bereich dran. Auch dies habe ich im Chartbild vermerkt:

Eine Überwindung würde hier ein größeres Signal bedeuten und könnte einen bullishen Sommer einleiten. Dazu sind Kurse über 11.435 Punkte notwendig.

Auf der Unterseite hat sich mit 12.140 bis 12.200 Punkten eine recht markante Zone formiert, die nun erst einmal wieder als Unterstützung fungieren kann. Legt man im kurzfristigen Chartbild den Widerstand und die Unterstützung gleichzeitig an, sind die ersten Trading-Marken für die neue Woche definiert:

Somit wäre konkret ein Trading in dieser Range erst einmal mein Favorit und bei einem Ausbruch die prozyklische Variante jeweils zu präferieren:

Ob dies ein rein charttechnisches Signal wird oder von der US-Handelspolitik initiiert, kann niemand vorab sagen. Was jedoch als Orientierung für zukünftige Volatilität wichtig ist, sind folgende Termine aus dem Wirtschaftskalender:

  • Montag: BIP Japan
  • Dienstag: Rede des US-Notenbankchefs Powell
  • Mittwoch: FOMC Protokoll
  • Donnerstag: Deutschland Einkaufsmanagerindex und Europa PMI
  • Freitag: Investitionsgüter USA

Man sollte sich diese entsprechend markieren und zumindest kurz davor keine neuen Positionen eröffnen.

Kommen Sie gut in die neue Handelswoche und lassen Sie sich von den Einzelmeldungen nicht zu stark ärgern.

Ihr Andreas Mueller (Bernecker1977)

 

Risikohinweis: Der Handel mit Finanzprodukten ist risikoreich. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Diese Analyse ist keine Handelsempfehlung und enthält lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Sämtliche in dieser Publikation getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.

 

 

andreasmueller
Andreas Mueller ist unter dem Pseudonym „Bernecker1977“ als Trader, Referent und Coach seit 2001 aktiv. Er handelt seit rund 20 Jahren Indizes, Devisen und Rohstoffe an der Börse mit Futures, Derivaten und CFDs. Dabei basiert sein Trading auf Sentimentdaten und Charttechnik. Als studierter Diplom-Kaufmann streut Andreas Mueller seine Erfahrungen u.a. auf wallstreet-online seit dem Jahr 2005 in den „Tages-Trading-Chancen“ ein und ist dort Ansprechpartner für alle börsenrelevanten Fragen.

 

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG


© Markteinblicke.de 2019
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