Kampfansage an Nike: Adidas will US-Marktanteil deutlich steigern

FRANKFURT/HERZOGENAURACH - Adidas will seinen zuletzt etwas glücklosen US-Rivalen Nike weiter ärgern und in dessen Heimatland den eigenen Marktanteil kräftig erhöhen. "In jedem Markt der Welt haben wir einen Anteil von mindestens 15 bis 20 Prozent", sagte Adidas-Finanzvorstand Harm Ohlmeyer der "Börsen-Zeitung" (Samstag). "Unser mittelfristiges Ziel ist es, auch in den USA dorthin zu kommen." Aktuell liege Adidas noch deutlich darunter. Marktforscher gehen von rund 10 Prozent aus.

Stahlkocher stimmen über Tarifvertrag zur Thyssenkrupp-Tata-Fusion ab

DUISBURG - Mehr als 20 000 Stahlkocher sind seit Samstag aufgerufen, über einen Tarifvertrag zur Fusion der Stahlsparte von Thyssenkrupp mit dem indischen Konkurrenten Tata abzustimmen. Das Abstimmungsergebnis Anfang Februar wird mit Spannung erwartet. Sollte sich nur einer der zwölf beteiligten Thyssenkrupp-Standorte gegen den nach wochenlangen Verhandlungen erzielten Kompromiss entscheiden, hat die IG Metall weiteren Widerstand gegen die Fusion angekündigt.

ROUNDUP: Lauda will erneut für Air-Berlin-Tochter Niki bieten

WIEN - Der frühere Formel-1-Rennfahrer Niki Lauda startet einen weiteren Versuch, die einst von ihm gegründete Fluggesellschaft Niki wieder zu übernehmen. "Ich werde selbstverständlich ein Angebot bis zum 19. Januar für Niki abgeben. Dieses Angebot mache ich wie beim letzten Mal allein", sagte Lauda dem Handelsblatt (Montag). Zu Details äußerte sich der 68-Jährige zunächst nicht. "Ob ich mein Angebot erhöhen werde, kann ich noch nicht sagen, da ich erst einmal sämtliche Unterlagen überprüfen muss", sagte Lauda.

Airbus führt Gespräche über Ende der Eurofighter-Ermittlungen

TOULOUSE/MÜNCHEN - Der Luftfahrtkonzern Airbus spricht mit der Münchner Staatsanwaltschaft über ein mögliches Ende der Ermittlungen zum Verkauf von Eurofighter-Jets an Österreich. Das teilte das Unternehmen am Samstag mit, ohne weitere Details zu nennen. Wenn die Gespräche abgeschlossen seien, werde Airbus das Ergebnis bekanntgeben. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, dass über eine Beendigung des Verfahrens mit einer Bußgeldzahlung gesprochen werde. In der Diskussion seien 70 bis 80 Millionen Euro.

Abgas-Affäre: VW einigt sich auf Millionen-Vergleich in Kanada

TORONTO/MONTREAL - Volkswagen akzeptiert im Abgas-Skandal weitere Entschädigungen an Kunden in Kanada. Der Vergleich habe einen Wert von bis zu 290,5 Millionen kanadischen Dollar (191 Mio Euro), teilten der Autokonzern und Klägeranwälte am Freitag mit. Es handelt sich um eine vorläufige Grundsatzeinigung, die von den zuständigen Gerichten genehmigt werden muss. Zusätzlich soll VW eine Zivilstrafe in Höhe von 2,5 Millionen kanadischen Dollar (1,6 Mio Euro) zahlen.

DETROIT/ROUNDUP: Experten: US-Automarkt 2018 schwächer

DETROIT - Der für die deutschen Hersteller wichtige Automarkt in den USA wird sich 2018 nach Einschätzung von Branchenexperten abschwächen. Nach Jahren des Booms dürfte es in den nächsten Monaten abwärts gehen, hieß es am Sonntag vor dem Start der ersten großen Automesse des Jahres in Detroit bei Cox Automotive. Der US-Autohandelsriese kalkuliert mit einem Neuwagenabsatz von 16,7 Millionen Stück - nach 17,55 Millionen Fahrzeugen 2017. "Es wird ein Jahr der Rückgänge sein, wenngleich nicht massiver."

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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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