Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
  1. Startseite
  2. Aktien
  3. Deutschland
  4. Xetra
  5. MTU Aero Engines AG
  6. News
  7. Übersicht
    MTX   DE000A0D9PT0   A0D9PT

MTU AERO ENGINES AG

(A0D9PT)
  Bericht
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAnalystenempfehlungenAndere SprachenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchen-NewsMarketScreener Analysen

Triebwerksbauer MTU wird für Jahresgewinn etwas optimistischer

30.07.2021 | 12:20

MÜNCHEN (awp international) - Die allmähliche Erholung der Luftfahrtbranche in der Corona-Krise stimmt den Triebwerksbauer MTU etwas zuversichtlicher. Nachdem der Dax-Konzern seinen Gewinn im zweiten Quartal deutlich steigern konnte, legte Vorstandschef Reiner Winkler die Latte für 2021 am Freitag ein wenig höher. Grund ist ein veränderter Geschäftsmix: Während die Nachfrage nach Triebwerken und Ersatzteilen nach Einschätzung des Managements stärker zulegt als bisher gedacht, geben Fluggesellschaften wohl doch nicht ganz so viel Geld für die Wartung von Antrieben aus.

Obwohl der Konzern aus München im zweiten Quartal etwas besser abschnitt als von Analysten erwartet, konnte sich die MTU-Aktie dem allgemeinen Abwärtstrend an der Börse am Freitag nicht entziehen. Um die Mittagszeit lag sie mit 1,2 Prozent im Minus bei 208,40 Euro und damit im Mittelfeld des schwächelnden Dax. Seit dem Jahreswechsel hat das Papier damit rund drei Prozent eingebüsst.

Die MTU-Spitze rechnet für 2021 jetzt mit einem Umsatz zwischen 4,3 und 4,5 Milliarden Euro. Damit engte MTU die bisherige Spanne an jedem Ende um 100 Millionen ein. Bei der Gewinnentwicklung wird der Vorstand etwas optimistischer: So sollen jetzt 10 bis 10,5 Prozent des Umsatzes als bereinigter operativer Gewinn (bereinigtes Ebit) hängen bleiben. Bisher hatte er mindestens 9,5 Prozent angepeilt.

Im zweiten Quartal hat MTU die neue Mindestschwelle mit 10,2 Prozent bereits übertroffen. Doch das erste Quartal war schwächer, und im ersten Halbjahr lag die Marge insgesamt erst bei 9,5 Prozent. Daher muss der Konzern in der zweiten Jahreshälfte noch etwas zulegen.

Dass dies gelingt, machen Winkler und Finanzchef Peter Kameritsch an einer veränderten Nachfrage fest. So dürfte das Wartungsgeschäft in diesem Jahr statt um 15 bis 25 Prozent nur um 15 bis 20 Prozent zulegen. Dafür soll das Militärgeschäft um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentsatz wachsen. Und im Seriengeschäft (OEM) mit neuen Triebwerken und Ersatzteilen erwartet der Vorstand ein Umsatzplus im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich - in beiden Fällen mehr als bisher gedacht.

Gerade das OEM-Geschäft könnte den Gewinn deutlich nach oben treiben. Zum Vergleich: Im zweiten Quartal war die operative Marge in diesem Segment mit 18 Prozent mehr als dreimal so hoch wie in der Wartungssparte. Denn an Ersatzteilen verdienen Triebwerkshersteller besonders viel.

Im zweiten Quartal steigerte MTU den Umsatz im Vergleich zu dem vom ersten Lockdown geprägten Vorjahreszeitraum um 31 Prozent auf gut eine Milliarde Euro. Der bereinigte operative Gewinn legte von 42 Millionen auf 103 Millionen Euro zu und übertraf damit die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Unter dem Strich konnte das Unternehmen den Gewinn auf 54 Millionen Euro mehr als vervierfachen.

MTU mischt als Partner anderer Triebwerkshersteller wie Pratt & Whitney und General Electric an Triebwerken für Flugzeuge von Airbus , Boeing und Embraer mit. Dabei können sich die Münchner glücklich schätzen, stärker mit Airbus im Geschäft zu sein als mit dem US-Konzern Boeing.

So ist Airbus' Mittelstreckenjet-Modellfamilie A320neo trotz der Branchenkrise vergleichsweise stark gefragt. Zwar hat Airbus die Produktion im vergangenen Jahr von 60 auf 40 Maschinen pro Monat gedrosselt, weswegen auch MTU seither weniger Antriebe fertigt. Doch Airbus fährt die Produktion bereits wieder ein Stück hoch. Ab dem Jahr 2023 will der Hersteller pro Monat so viele Jets der A320-Familie bauen wie nie zuvor.

Boeing hingegen kämpft noch immer mit dem Debakel um sein Konkurrenzmodell 737 Max, das nach zwei tödlichen Abstürzen rund 20 Monate lang weltweit nicht mehr abheben durfte. MTU hat mit dem Antrieb dieses Jets nichts am Hut.

Allerdings fertigen die Münchner Teile der Triebwerke für Boeings Grossraumflugzeuge 777 und 787 "Dreamliner". Deren Produktion läuft nicht nur wegen der Krise auf besonders niedrigem Niveau: Wegen Qualitätsproblemen kann Boeing auch eine Menge bereits fertiger "Dreamliner"-Jets vorerst nicht an seine Kunden ausliefern. Dadurch müssen auch die Triebwerkshersteller wie MTU auf ihr Geld warten.

Der Münchner Konzern ist bisher ohne ein Verlustquartal durch die Corona-Krise gekommen. Allerdings hat auch der Dax-Konzern Arbeitsplätze abgebaut. Rund 1500 Jobs sollten wegfallen. Der Abbau sei abgeschlossen, sagte Winkler in einer Telefonkonferenz. Doch einige betroffene Mitarbeiter, die Altersteilzeit gewählt hätten, seien noch bis Ende 2021 an Bord.

Unterdessen stellt MTU bereits wieder neue Leute ein: Um das Triebwerk für das neue europäische Luftkampfsystem FCAS zu entwickeln, will Winkler noch in diesem Jahr eine grössere Zahl Ingenieure an Bord holen. Ende Juni beschäftigte MTU gut 10 200 Mitarbeiter, rund 100 weniger als Ende vergangenen Jahres./stw/nas/jha/


© AWP 2021
Alle Nachrichten zu MTU AERO ENGINES AG
17.09.UBS belässt MTU auf 'Neutral' - Ziel 215 Euro
DP
16.09.VDMA : Material- und Transportprobleme schlimmer als Mitte 2020
DJ
11.09.NACH DAX-ERWEITERUNG : Mehr Vorstände mit ausländischem Pass
DP
03.09.SocGen sieht für MTU weiteres Erholungspotenzial und hebt auf 'Buy'
DP
02.09.MTU steigen - SocGen sieht Kaufgelegenheit
DP
02.09.VDMA : Gute Weltkonjunktur sorgt für volle Auftragsbücher
DJ
01.09.MTU AERO ENGINES : Ausbildungsstart bei der MTU Maintenance Hannover
PU
01.09.MTU AERO ENGINES : Ausbildungsstart bei der MTU Maintenance Berlin-Brandenburg
PU
31.08.Korr/Aktien Frankfurt: Aussagen zu EZB-Pandemiehilfen zerlegen Dax-Gewinne
AW
31.08.Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax steigt nach Kursrekorden an Wall Street
AW
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu MTU AERO ENGINES AG
15.09.MTU AERO ENGINES AG : Release according to Article 40, Section 1 of the WpHG [the German S..
DJ
15.09.MTU AERO ENGINES AG : Release according to Article 40, Section 1 of the WpHG [the German S..
EQ
10.09.MTU AERO ENGINES : sells Vericor Power Systems
AQ
31.08.MTU AERO ENGINES AG : Release according to Article 41 of the WpHG [the German Securities T..
EQ
31.08.DGAP-NVR : MTU Aero Engines AG: Release according to Article 41 of the WpHG [the German Se..
DJ
18.08.DGAP-PVR : MTU Aero Engines AG: Release according -4-
DJ
18.08.DGAP-PVR : MTU Aero Engines AG: Release according -3-
DJ
18.08.DGAP-PVR : MTU Aero Engines AG: Release according -2-
DJ
18.08.MTU AERO ENGINES AG : Release according to Article 40, Section 1 of the WpHG [the German S..
EQ
18.08.DGAP-PVR : MTU Aero Engines AG: Release according to Article 40, Section 1 of the WpHG [th..
DJ
Weitere Nachrichten auf Englisch
Analysten-Empfehlungen zu MTU AERO ENGINES AG
Mehr Empfehlungen
Finanzkennziffern
Umsatz 2021 4 436 Mio 5 198 Mio -
Nettoergebnis 2021 284 Mio 333 Mio -
Nettoverschuldung 2021 739 Mio 866 Mio -
KGV 2021 36,9x
Dividendenrendite 2021 1,02%
Marktkapitalisierung 10 538 Mio 12 349 Mio -
Marktkap. / Umsatz 2021 2,54x
Marktkap. / Umsatz 2022 2,28x
Mitarbeiterzahl 10 210
Streubesitz 89,8%
Chart MTU AERO ENGINES AG
Dauer : Zeitraum :
MTU Aero Engines AG : Chartanalyse MTU Aero Engines AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends MTU AERO ENGINES AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsNeutralFallendAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkaufen
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung HALTEN
Anzahl Analysten 20
Letzter Schlusskurs 197,65 €
Mittleres Kursziel 216,72 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 9,65%
Revisionen zum Gewinn je Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
Reiner Winkler Chief Executive Officer
Peter Kameritsch Chief Financial & Information Officer
Klaus Eberhardt Chairman-Supervisory Board
Lars Wagner Chief Operating Officer
Thomas Dautl Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Wert (M$)
MTU AERO ENGINES AG-7.38%12 152
SAFRAN-7.15%53 857
TRANSDIGM GROUP INCORPORATED-0.82%33 886
AECC AVIATION POWER CO.,LTD-11.26%21 713
HEICO CORPORATION-3.66%16 193
AVIC XI'AN AIRCRAFT INDUSTRY GROUP COMPANY LTD.-13.30%13 616