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Vorerst keine neuen Streiks bei Lufthansa - Schlichtung mit Ufo

12.11.2019 | 17:27

FRANKFURT (awp international) - Passagiere der Lufthansa können aufatmen: Mit einer am Dienstag vereinbarten Schlichtung zwischen der Fluggesellschaft und der Kabinengewerkschaft Ufo sind erneute Streiks der Flugbegleiter erst einmal vom Tisch, wie beide Seiten nach dreitägigen Gesprächen in Frankfurt erklärten. Der Lufthansa-Konzern hat sich laut Ufo zudem bereit erklärt, verschiedene arbeitsrechtliche Klagen gegen die Spartengewerkschaft zurückzunehmen. Auch soll es bereits erste Verbesserungen für Berufseinsteiger geben.

Die Gewerkschaft hatte für den Fall des Scheiterns der Sondierungen neue Streiks in verschiedenen Lufthansa-Flugbetrieben angedroht, nachdem sie bereits in der vergangenen Woche an zwei Tagen rund 1500 Flüge verhindert hatte. Die Gewerkschaft erklärte sich nun mit einer Friedenspflicht bereit, bis zum Ende der Schlichtung auf weitere Arbeitskampfmassnahmen zu verzichten. Über nähere Details und möglicherweise auch schon konkrete Schlichter wollen die Kontrahenten erst am Donnerstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Frankfurt berichten.

In dem Tarifkonflikt geht es nur vordergründig um Spesen und Zulagen für die rund 21 000 Flugbegleiter der Lufthansa-Kerngesellschaft. Lufthansa hat die Ufo-Führung nach internen Führungskämpfen monatelang nicht anerkannt und zudem parallel Verhandlungen mit der Konkurrenz-Gewerkschaft Verdi aufgenommen.

Es stellt sich nun immer noch die Frage, welche Gewerkschaft künftig die Tarifverträge für die Flugbegleiter aushandelt und unterzeichnet. Lufthansa hatte angekündigt, neben der Ufo auch mit Verdi und der erst am Montag gegründeten "Cabin Union" zu sprechen. Laut einer Ufo-Mitteilung werden Verdis Rechte als Minderheitsgewerkschaft geschützt. Verdi könne sich in die Prozesse einbringen, erklärte das Unternehmen.

Nach dem Grundsatz der Tarifeinheit soll in einem Betrieb eigentlich die mitgliederstärkste Gewerkschaft die Tarifbedingungen vereinbaren. Ufo nimmt für sich in Anspruch, mehr als die Hälfte der Lufthansa-Flugbegleiter zu vertreten. Ausgezählt worden sind die Mehrheitsverhältnisse bislang aber nicht.

Lufthansa hatte seit Monaten dem Ufo-Vorstand nach gewerkschaftsinternen Querelen die Vertretungsberechtigung abgesprochen und jegliche Verhandlungen mit den Funktionären abgelehnt. Ufo will zum 14. Februar kommenden Jahres einen neuen Vorstand gewählt haben.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte das Steuer herumgeworfen, indem er in der verfahrenen Situation das persönliche Gespräch mit den Gewerkschaftsspitzen suchte. "Wenn wir schlichten, muss das ganze juristischen Halt haben", hatte Spohr der Lufthansa-Arbeitsdirektorin Bettina Volkens vorgegeben.

Verdi hatte die umfangreichen Flugabsagen der Lufthansa zum Ufo-Streik am vergangenen Donnerstag und Freitag scharf kritisiert. Verdi äusserte den Verdacht, dass der "nach Presseberichten augenscheinlich unter schweren Korruptionsverdacht geratene Verein UFO e.V." wieder salonfähig gemacht werden solle. Es brauche ein neues, klares Tarifwerk.

Als ersten Ansatzpunkt hat Verdi die prekäre Situation der rund 3500 saisonalen Flugbegleiter ausgemacht, die deutlich weniger verdienen als das Stammpersonal. Auch Ufo verlangt, dass diese Beschäftigten einfacher in die herkömmlichen Tarifgruppen wechseln dürfen. Bereits mit der aktuellen Übereinkunft seien besondere Zahlungen für diese Gruppe vereinbart worden, berichtete ein Ufo-Sprecher.

Eine zunächst geforderte Gehaltserhöhung um 2 Prozent für alle Flugbegleiter hatte Lufthansa bereits einseitig umgesetzt, ohne dies allerdings verbindlich tariflich zugesagt zu haben.

Die Cabin Union hat nach eigenen Angaben am Montag einen Vorstand mit sieben Mitgliedern gewählt, einen ebenso starken Beirat sowie eine Tarifkommission mit fünf Personen. Sie ist ein eigenständiger Fachbereich innerhalb der Industriegewerkschaft Luftverkehr, die Beschäftigte aus allen Luftverkehrsbereichen organisieren will. Tarifverträge hat die IGL bislang aber noch nicht abgeschlossen./ceb/DP/jsl


© AWP 2019
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Karl-Ludwig Kley Chairman-Supervisory Board
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