Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Watchlisten für Ihre Werte
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

BORUSSIA DORTMUND GMBH & CO. KOMMANDITGESELLSCHAFT AUF AKTIEN

(549309)
  Bericht
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAnalystenempfehlungenAndere SprachenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchen-NewsMarketScreener Analysen

Aber bitte mit Maske - Bundesliga mittendrin in der Corona-Debatte

28.11.2021 | 12:36

BERLIN (dpa-AFX) - Im Überschwang der Gefühle war es Mark Uth zu verzeihen, einmal nicht an die bedrohliche Corona-Lage gedacht zu haben. Wenn die Südtribüne "singt, tanzt, lacht, trinkt", sagte der Kölner Stürmer nach dem Derbysieg gegen Mönchengladbach, ja, da gebe es kein "schöneres Gefühl". Die Bilder von 50 000 feiernden Menschen dicht an dicht und entgegen der fast lächerlich späten Anweisung des Gesundheitsamtes oftmals ohne Masken verursachten bei Experten wie Kritikern dagegen genau das Gegenteil. In der Fußball-Bundesliga verdichtet sich wieder einmal der lähmende Streit über den richtigen Umgang mit der Pandemie.

"Volle Fußballstadien. Ich frage mich, was die, die auf Intensiv arbeiten, von diesem Land denken, wenn sie das übermüdet und am Ende der Kraft sehen", twitterte die Co-Fraktionschefin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, am Samstag ungefähr zu der Zeit, als sich in Köln der Derbyrausch vom Stadion in die Straßenbahnen und Kneipen verlagerte. In der Arena galt die 2G-Regel, die den Zutritt von ungeimpften Fans ausschließt.

"Ich finde es hochproblematisch, was wir beim Fußball sehen", sagte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach der "Bild am Sonntag". "Die Menschen infizieren sich nicht im Stadion, aber die Anreise und die Feiern nach dem Spiel sind die Infektionsherde. Daher sind Spiele im vollen Stadion aktuell nicht akzeptabel." Der erst kurz vor dem Anpfiff verschickte "wichtige Hinweis" von Stadt und Club in Köln zur doch noch erlassenen Maskenpflicht auch auf den Steh- und Sitzplätzen erreichte augenscheinlich Tausende Fans nicht mehr.

Nordrhein-Westfalens Landeschef Hendrik Wüst (CDU) hatte sich als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz damit hervorgetan, eine mögliche Impfpflicht für Profifußballer auf höchster Politikebene ins Spiel zu bringen. Der inzwischen mit Corona infizierte Bayern-Star Joshua Kimmich gehört sicherlich zu den prominentesten Nicht-Geimpften des Landes. Doch der Vorstoß kam bei den Bundesliga-Verantwortlichen nicht gut an.

"In Deutschland hatte ich schon gelegentlich den Eindruck, dass es bei den Ministerpräsidenten-Konferenzen oftmals um die Überschriften für die nachfolgenden Pressekonferenzen ging", sagte Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga, im Interview der "Süddeutschen Zeitung". Der 52-Jährige berichtete, von mehr als 1000 deutschen Vertragsspielern seien "Stand Mitte November" 86 nicht geimpft. Er frage sich, ob es im Land "nicht drängendere Probleme gibt als 86 ungeimpfte Fußballer", sagte Seifert, der weiterhin zum Impfen aufruft.

Wüst hatte vor der Partie in Köln die Entscheidung für die Vollauslastung des Stadions in einem ARD-Interview verteidigt: "Ich glaube, das ist bei der Lage in Nordrhein-Westfalen eine angemessene Entscheidung." Die Entscheidungsgrundlage müsse aber immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden. Der gesundheitspolitische Sprecher der NRW-CDU, Peter Preuß, sagte derweil im Deutschlandfunk: "Ich bin mir sicher, dass eine solche Genehmigung, wie sie wohl erteilt worden ist, heute, unter den Bedingungen, die wir jetzt kennen, nicht erteilt worden wäre."

Die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW lag laut Robert Koch-Institut zuletzt bei 276,4. In Sachsen, wo am Sonntag die Partie zwischen RB Leipzig und Bayer Leverkusen als Geisterspiel ausgerichtet wurde, stieg der Wert auf 1205,5.

Die RB-Verantwortlichen hatten zuletzt Wettbewerbsverzerrung beklagt. Und abseits der in Heimspielen sicher unterstützenden Stimmung von den Rängen hängt der Profisport stark von den Einnahmen aus Kartenverkäufen ab, andere Sportarten noch viel mehr als der Fußball. Ein selbstverordneter Zuschauerausschluss an den Standorten, wo die Politik noch Fans erlaubt, ist deshalb eher unwahrscheinlich. Flächendeckend beschließen könnte diese und andere Maßnahmen (Auswärtsfanverbot, Streichung der Stehplätze) die DFL-Mitgliederversammlung, die nächste Sitzung ist für den 14. Dezember geplant.

Die steigenden Zahlen und möglicherweise auch schon die neue Corona-Variante Omikron könnten der Liga diese Diskussion aber recht zügig abnehmen. "Wir müssen uns die nächsten Tage unterhalten. Es müssen auf jeden Fall die Zuschauerzahlen deutlich reduziert werden", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Sky-Interview. "Es muss massiver Abstand sein."

In Bayern dürfen die Stadien derzeit bis zu 25 Prozent der Gesamtkapazität ausgelastet werden. Für das Spitzenspiel am kommenden Samstag zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern in NRW sind nach aktuellem Stand 67 500 Fans zugelassen - noch./mj/DP/zb


© dpa-AFX 2021
Alle Nachrichten zu BORUSSIA DORTMUND GMBH & CO. KOMMANDITGESELLSCHAFT AUF AKTIEN
08:40Haaland verteidigt Kritik an Borussia Dortmund
DP
26.01.HAALAND GIBT NACH VERLETZUNG ENTWARN : 'Werde bald zurück sein'
DP
26.01.UNTERSCHIEDLICHE ZUSCHAUERZAHLEN : Juristen räumen Klage Erfolg ein
DP
26.01.WENIGE FAKTEN, VIELE SPEKULATIONEN : Haaland bleibt beim BVB Dauerthema
DP
25.01.PROFISPORT KRITISIERT CORONA-POLITIK :  mögliche Klagen
DP
25.01.LEIPZIG-BOSS MINTZLAFF KRITISIERT PO : 'Für dumm verkauft'
DP
25.01.Profisport kritisiert Corona-Politik - Bayern prescht vor
DP
25.01.BERATER : Vertragsverlängerung von Moukoko beim BVB 'kein Selbstgänger'
DP
24.01.Bayern-Boss Kahn hofft nach Söder-Signal auf Ende der Geisterspiele
DP
24.01.FANS MÜSSEN WEITER DRAUSSEN BLEIBEN - :  'Versteht kein Mensch'
DP
Weitere Nachrichten und Newsletter
News auf Englisch zu BORUSSIA DORTMUND GMBH & CO. KOMMANDITGESELLSCHAFT AUF AKTIEN
24.01.BVB-SHARE : GSC Research confirms 'buy' recommendation
PU
24.01.BVB-SHARE : GSC Research confirms 'buy' recommendation
EQ
2021Stadium utilization limited to a maximum of 15,000 spectators for the time being
EQ
2021Borussia Dortmund and Instaforex Announce Extension of Successful Partnership
CI
2021Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien Reports Earnings Results ..
CI
2021Quarterly Financial Report 1st Quarter 2021/2022
PU
2021BORUSSIA DORTMUND GMBH & CO. KGAA : Preliminary announcement of the publication of quarter..
EQ
2021BORUSSIA DORTMUND GMBH KOMMANDITGESE : successfully completes capital increase with subscr..
PU
2021BORUSSIA DORTMUND GMBH KOMMANDITGESE : successfully completes capital increase with subscr..
EQ
2021BORUSSIA DORTMUND GMBH KOMMANDITGESE : Stadium capacity utilization with up to approx. 67,..
PU
Weitere Nachrichten und Newsletter auf Englisch
Analystenempfehlungen zu BORUSSIA DORTMUND GMBH & CO. KOMMANDITGESELLSCHAFT AUF AKTIEN
Mehr Empfehlungen
Finanzkennziffern
Umsatz 2022 362 Mio 403 Mio -
Nettoergebnis 2022 -18,8 Mio -21,0 Mio -
Nettoliquidität 2022 13,2 Mio 14,7 Mio -
KGV 2022 -23,4x
Dividendenrendite 2022 0,36%
Marktkapitalisierung 466 Mio 526 Mio -
Marktkap. / Umsatz 2022 1,25x
Marktkap. / Umsatz 2023 1,02x
Mitarbeiterzahl 794
Streubesitz -
Chart BORUSSIA DORTMUND GMBH & CO. KOMMANDITGESELLSCHAFT AUF AKTIEN
Dauer : Zeitraum :
Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien : Chartanalyse Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends BORUSSIA DORTMUND GMBH & CO. KOMMANDITGESELLSCHAFT AUF AKTIEN
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendFallendFallend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkaufen
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung KAUFEN
Anzahl Analysten 5
Letzter Schlusskurs 4,22 €
Mittleres Kursziel 5,94 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 40,8%
Verlauf des Gewinns je Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
Hans-Joachim Watzke Chairman-Management Board & CEO
Reinhard Rauball President
Thomas Treß Chief Financial Officer
Christian Kullmann Chairman-Supervisory Board
Bernd Geske Member-Supervisory Board