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ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

14.01.2022 | 09:00

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Commerzbank: Early Bird auf Allzeithoch

Der Early Bird, der Frühindikator für die deutsche Wirtschaft, ist im Dezember zum dritten Mal in Folge gestiegen. Mit 0,82 Punkten erreichte er den höchsten Stand seit Beginn der Datenreihe 1993. "Ein beträchtlicher Anteil des Anstiegs der vergangenen Monate ist auf den schwächeren Euro zurückzuführen, der die preisliche Wettbewerbsfähigkeit deutscher Produkte auf dem Weltmarkt merklich verbessert hat", schreibt Volkswirt Ralph Solveen in einer Mitteilung.

Chinas Exporte wachsen im Dezember stärker als erwartet

Chinas Exporte sind im Dezember stärker gestiegen als erwartet. Nach den von der Zollverwaltung veröffentlichten Daten kletterten die Ausfuhren um 20,9 Prozent. Ökonomen hatten mit einem Wachstum von 19 Prozent gerechnet. Im November hatten die Exporte um 22 Prozent zugelegt. Bei den Importen zeigte sich im Dezember ein Plus von 19,5 Prozent im Jahresvergleich, nach einem Plus von 31,7 Prozent im November. Volkswirte hatten mit einem Wachstum von 24,2 Prozent gerechnet.

Waller: Hohe Inflation hat Zentralbank kalt erwischt

Ein Vertreter der US-Notenbank hat davor gewarnt, dass die Federal Reserve ihre Zinsen in diesem Jahr aggressiver anheben müsse, sollte die Inflation in der ersten Jahreshälfte hoch bleiben. Fed-Gouverneur Christopher Waller sagte, er halte drei Zinserhöhungen in diesem Jahr noch immer für vertretbar. Aber der Zinspfad werde letztlich davon abhängen, "wie die Inflation in der zweiten Jahreshälfte aussieht. Wenn sie weiterhin hoch ist, wird man vier, vielleicht fünf Erhöhungen in Betracht ziehen müssen", sagte er in einem Interview mit Bloomberg TV.

Evans sieht Trendwende bei der Inflation in diesem Jahr

Der Präsident der Federal Reserve von Chicago, Charles Evans, hat sich für drei Zinserhöhungen in diesem Jahr ausgesprochen. Die hohe Inflationsrate in den USA werde sich bis Ende des Jahres abkühlen, sagte er. "Ich rechne damit, dass sich die Inflationswelle drehen wird", sagte Evans in einer vom Milwaukee Business Journal gesponserten Diskussionsrunde. "Sie wird zurückgehen. Ich denke, es ist wahrscheinlicher, dass sie bei 2,5 Prozent liegt, gemessen am Index der persönlichen Konsumausgaben."

Barkin: Zinserhöhungen hängen von Rückgangstempo der Inflation ab

Das Tempo, mit der die US-Notenbank ihre Leitzinsen zur Bekämpfung der hohen Inflation in den USA anhebt, wird laut dem Präsidenten der der Federal Reserve Bank of Richmond davon abhängen, wie schnell der Preisdruck nachlässt. "Je näher die Inflation an das Zielniveau herankommt, desto leichter wird es sein, die Zinssätze in einem angemessenen Tempo zu normalisieren", sagte Thomas Barkin in einer Rede vor Unternehmern in Virginia. "Der Zeitpunkt und das Tempo etwaiger Zinsschritte" würden von der Entwicklung der Inflation im nächsten Jahr abhängen.

Bank of Korea erhöht Leitzins auf Niveau vor der Pandemie

Die südkoreanische Zentralbank hat ihren Leitzins zum dritten Mal in weniger als einem halben Jahr angehoben und ihn damit wieder auf ein Niveau vor der Pandemie gebracht. Im Kampf gegen die Inflation erhöhte die Bank of Korea (BOK) den Leitzins laut Mitteilung für sieben Tage laufende Rückkaufsvereinbarungen um 25 Basispunkte auf 1,25 Prozent. Die Bank hatte den Zinssatz bereits im August und im November angehoben.

Bundestag schafft Voraussetzungen für neue Quarantäne-Regeln

Der Bundestag hat die Voraussetzungen für die Umsetzung der jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse zu neuen Quarantäne-Regeln geschaffen. Der Bundestag billigte die von der Bundesregierung beschlossene Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung, mit der der Rahmen für die geplanten Neuerungen gesetzt wird. In der Verordnung wird definiert, welche grundsätzlichen Ausnahmen es von Quarantäne und Isolation wegen Impfung oder Genesung gibt.

Bauministerin Geywitz will neuen Schwung in den Wohnungsmarkt bringen

Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) will rasch die Weichen für mehr bezahlbaren und klimaneutralen Wohnraum stellen. Sie wolle "zügig" ein Bündnis für bezahlbaren Wohnraum aufsetzen, sagte Geywitz im Bundestag. "Gemeinsam mit den Ländern, den Kommunen, der Bau- und Wohnungswirtschaft, mit Mieterverbänden, Gewerkschaften - aber auch vielen weiteren Akteuren - werden wir dafür sorgen, dass es gelingt."

Tschechiens neuer Regierungschef gewinnt Vertrauensabstimmung

Die neue tschechische Regierung hat eine wichtige Vertrauensabstimmung im Parlament gewonnen. Das Kabinett des 57-jährigen Ministerpräsidenten Petr Fiala erzielte eine Mehrheit von 106 Stimmen der insgesamt 193 anwesenden Abgeordneten. 87 Parlamentarier stimmten nach der rund 22-stündigen Marathondebatte, die am Mittwoch begonnen hatte, gegen den Konservativen.

Weitere Party am Sitz des britischen Premierministers - Presse

Der Skandal um Partys am Regierungssitz des britischen Premierministers weitet sich aus: Mitarbeiter des Büros von Regierungschef Boris Johnson haben laut eines Medienberichts eine weitere Feier abgehalten - während des Lockdowns und am Vorabend der Beerdigung von Prinz Philip. Die Zeitung The Telegraph berichtete, dass Berater und Beamte Mitte April 2021 zusammenkamen, um den Abschied von zwei Mitgliedern des Teams des Regierungschefs zu feiern.

Britischer Geheimdienst warnt Parlament vor angeblicher Spionin Chinas

Der britische Inlandsgeheimdienst hat das Parlament in London vor einer angeblichen Spionin Chinas gewarnt. Das Büro des Sprechers des britischen Unterhauses, Lindsay Hoyle, bestätigte, dass es "in Absprache mit den Sicherheitsdiensten" die Abgeordneten per E-Mail über den Vorfall informiert habe. Innenministerin Priti Patel zufolge versuchte eine Person, "für die Kommunistische Partei Chinas" Parlamentarier zu beeinflussen.

USA sind auf alle Ukraine-Szenarien vorbereitet

Die USA sind nach Angaben des Nationalen Sicherheitsberaters Jake Sullivan auf alle Szenarien im Ukraine-Konflikt eingestellt. "Wir sind bereit, am Verhandlungstisch Fortschritte zu machen und wir sind bereit, die notwendigen und angemessenen Schritte zu unternehmen, um unsere Verbündeten zu verteidigen, unsere Partner zu unterstützen und robust auf jegliche Aggression zu reagieren, die auftreten könnte", sagte der Berater von US-Präsident Joe Biden vor Journalisten.

Pläne von US-Demokraten für Änderung von Senatsregel vor dem Aus

Die Pläne von US-Präsident Joe Biden, für eine Verabschiedung von Wahlrechtsreformen eine wichtige Senatsregel ändern zu lassen, scheinen zum Scheitern verurteilt. Die demokratische Senatorin Kyrsten Sinema machte deutlich, dass sie nicht für Änderungen beim sogenannten Filibuster stimmen wird. Sie unterstütze zwar die beiden von ihrer Partei vorangetriebenen Gesetzesvorhaben zum Wahlrecht, sagte die Senatorin aus dem Bundesstaat Arizona. Sie werde aber nichts unternehmen, das die "Krankheit der Spaltung" in den USA verschlimmern werde.

Ausschuss zur Kapitol-Erstürmung will Unterlagen von Internetriesen

Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Erstürmung des US-Kapitols vor einem Jahr hat von vier Internetkonzernen Dokumente angefordert. Die verpflichtende Aufforderung zur Übergabe der Unterlagen ging an die Google- und Youtube-Mutter Alphabet, die Facebook-Mutter Meta sowie an die Plattformen Twitter und Reddit, wie das Gremium mitteilte.

Supreme Court blockiert Bidens Corona-Impfvorgaben für große Unternehmen

US-Präsident Joe Biden hat in seinen Bemühungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie einen herben Rückschlag erlitten: Der Oberste Gerichtshof des Landes blockierte die von der Biden-Regierung verhängten Corona-Impfvorgaben für große Unternehmen. Der Supreme Court in Washington urteilte, die Behörden hätten ihre Kompetenzen mit der Impf- oder Testpflicht für Unternehmen mit mehr als hundert Beschäftigten überschritten.

Australien annulliert Visum von Tennisstar Djokovic erneut

Australien hat das Visum des Tennisstars Novak Djokovic zum zweiten Mal annulliert. Einwanderungsminister Alex Hawke erklärte, die Behörden seien verpflichtet, die Grenzen Australiens zu schützen, insbesondere im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie. Hawke erklärte, er habe das Visum aus Gründen der Gesundheit und der sogenannten guten Ordnung aufgehoben und fügte hinzu, er handele im öffentlichen Interesse.

+++ Konjunkturdaten +++

GB/BIP Nov +0,9% gg Vormonat, +8,0% gg Vorjahr

GB/BIP 3 Mon per Nov +1,1% gg Vorquartal, +6,3% gg Vorjahr

GB/Industrieproduktion Nov +1,0% gg Vm; +0,1% gg Vj

GB/Industrieproduktion Nov PROG: +0,5% gg Vm, +0,6% gg Vj

GB/Industrieproduktion Okt rev -0,5% gg Vm, +0,2% gg Vj

GB/Industrieproduktion Okt rev -0,5% gg Vm, +0,2% gg Vj

GB/Handelsbilanz Nov Defizit 11,3 Mrd GBP

GB/Handelsbilanz Okt revidiert Defizit 11,8 Mrd GBP nach vorläufig Defizit 13,9 Mrd GBP

GB/Handelsbilanz Nov PROGNOSE: Defizit 14,1 Mrd GBP

DJG/DJN/AFP/apo

(END) Dow Jones Newswires

January 14, 2022 03:00 ET (08:00 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
ALPHABET INC. 1.88%2155.85 verzögerte Kurse.-25.58%
AUSTRALIAN DOLLAR / US DOLLAR (AUD/USD) 0.65%0.7141 verzögerte Kurse.-2.35%
BRITISH POUND / US DOLLAR (GBP/USD) 0.06%1.262 verzögerte Kurse.-6.98%
CANADIAN DOLLAR / US DOLLAR (CAD/USD) 0.23%0.78452 verzögerte Kurse.-1.39%
COMMERZBANK AG 0.47%8.068 verzögerte Kurse.20.05%
EURO / US DOLLAR (EUR/USD) -0.17%1.07108 verzögerte Kurse.-6.01%
INDIAN RUPEE / US DOLLAR (INR/USD) 0.10%0.012892 verzögerte Kurse.-3.94%
META PLATFORMS, INC. 4.24%191.63 verzögerte Kurse.-43.03%
NEW ZEALAND DOLLAR / US DOLLAR (NZD/USD) 0.67%0.65225 verzögerte Kurse.-5.22%
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