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13% der Mieter bleibt nach Mietabzug weniger als Existenzminimum

04.08.2021 | 10:11

DÜSSELDORF/BERLIN (Dow Jones)--Die hohe Mietbelastung, die insbesondere viele Haushalte mit niedrigen Einkommen tragen müssen, führt knapp 1,1 Millionen oder 12,9 Prozent aller Mieterhaushalte in den deutschen Großstädten laut einer Studie in eine extrem prekäre wirtschaftliche Lage. Diesen Haushalten mit rund 2,1 Millionen Menschen bleibe weniger als das im Sozialrecht festgelegte Existenzminimum übrig, nachdem sie Miete und Nebenkosten bezahlt haben, so die von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Dabei sind laut der gewerkschaftsnahen Stiftung eventuelle Sozialtransfers und Wohngeld bereits berücksichtigt. Besonders stark betroffen sind demnach Haushalte von Alleinerziehenden: In dieser Gruppe bleibt einem guten Viertel nur ein Resteinkommen unterhalb des Regelbedarfs für das Arbeitslosengeld 2 respektive des Existenzminimums.

Gleichzeitig verstärkten hohe Wohnkosten die Einkommensspreizung in den Großstädten sehr deutlich: Mieterhaushalte der höchsten Einkommensklasse haben laut den Angaben vor Abzug von Warmmiete und Nebenkosten im Mittel 4,4-mal so viel monatliches Nettoeinkommen wie die Haushalte der niedrigsten Klasse. Nach Zahlung der Bruttowarmmiete steigt dieser Faktor auf das 6,7-fache. "Die Wohnverhältnisse sind nicht nur Ausdruck, sondern selbst Faktor der sozialen Ungleichheit in unseren Städten", heißt es in der Studie. "Die ohnehin schon bestehende Einkommenspolarisierung wird durch die Mietzahlung verstärkt."

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/sha

(END) Dow Jones Newswires

August 04, 2021 04:10 ET (08:10 GMT)

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