Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Devisen  >  Euro / British Pound (EUR/GBP)    EURGBP   

EURO / BRITISH POUND (EUR/GBP)

ÜbersichtKurseChartsNewsDerivate 
News-ÜbersichtNews

Rückschlag für EU-Handelsgespräche mit Großbritannien

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
02.07.2020 | 16:03

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Rückschlag auf dem Weg zu einem Handelspakt der EU mit Großbritannien: Beide Seiten beendeten ihre eigentlich bis Freitag geplante Verhandlungsrunde vorzeitig und ohne greifbare Ergebnisse - obwohl nun eigentlich neuer Schwung in die Gespräche kommen sollte. Immerhin soll nächste Woche in London weiter geredet werden - und beide Seiten halten ein Abkommen immer noch für möglich.

Verhandelt wird über ein umfassendes Handels- und Partnerschaftsabkommen nach dem Brexit. Großbritannien hat die EU zwar bereits Ende Januar verlassen, gehört aber bis Jahresende noch zum EU-Binnenmarkt und zur Zollunion. Dann droht ohne Anschlussregelung ein harter wirtschaftlicher Bruch mit Zöllen und Handelshemmnissen. Den Unterhändlern läuft die Zeit davon, denn ein Abkommen müsste spätestens Anfang November fertig sein, damit es noch ratifiziert werden kann.

EU-Unterhändler Michel Barnier erinnerte am Donnerstag daran, dass bei einem Spitzentreffen vor zwei Wochen eine Intensivierung der Gespräche vereinbart worden war. So sollte neue Dynamik entfacht werden. Vorab hatte Barnier von Großbritannien Kompromisssignale gefordert. "Unser Ziel war es, die Verhandlungen erfolgreich und schnell auf die Bahn für einen Kompromiss zu bringen", betonte Barnier. Aber: "Nach viertägigen Diskussionen bleiben immer noch ernsthafte Meinungsunterschiede."

Der britische Verhandlungsführer David Frost erklärte, die jüngsten Gespräche seien "umfassend und nützlich" gewesen. "Aber sie unterstrichen auch die erheblichen Unterschiede, die bei einer Reihe wichtiger Themen noch zwischen uns bleiben." Großbritannien werde weiter hart daran arbeiten, noch im Juli eine "frühzeitige Verständigung auf die einem Abkommen zugrundeliegenden Prinzipien" zu finden. So sei es beim Spitzentreffen am 15. Juni vereinbart worden, als Premierminister Boris Johnson mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident Charles Michel und EU-Parlamentspräsident David Sassoli in einer Videokonferenz beraten hatten.

Barnier betonte, die EU habe konstruktiv verhandelt. Er beharrte auf der Position, dass im Handel beider Seiten auch künftig gleiche Wettbewerbsbedingungen gelten müssten, auch bei staatlichen Beihilfen. Nötig sei zudem eine ausgewogene und langfristige Lösung für EU-Fischer sowie ein wirksamer Schlichtungsmechanismus für Streitigkeiten. Auf all diesen Feldern sollten gleichzeitig Fortschritte erreicht werden, erklärte Barnier.

Die EU erwarte, dass ihre Positionen besser verstanden und respektiert würden, um eine Einigung zu erzielen. Dazu müsse sich Großbritannien genauso stark engagieren. "Wir glauben weiter daran, dass eine Einigung möglich ist und in jedermanns Interesse liegt", erklärte Barnier.

Die Gespräche drehen sich seit Monaten im Kreis. Die EU bietet ein umfassendes Handelsabkommen, mit dem Großbritannien seine Waren ohne Zölle und Mengenbegrenzung in den Binnenmarkt exportieren könnte. Im Gegenzug verlangt die EU gleich hohe Umwelt- und Sozialstandards, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden. Großbritannien will solche Vorgaben jedoch nicht akzeptieren. Die britische Regierung verbreitete zuletzt überraschend Zuversicht, dass eine Einigung schon viel früher als im Herbst möglich sei./vsr/DP/jha


© dpa-AFX 2020
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
Alle Nachrichten auf EURO / BRITISH POUND (EUR/
13.08.Ägyptische Orascom-Tochter erzielt im ersten Halbjahr weniger Umsatz
AW
13.08.DEVISEN : Eurokurs legt deutlich zu
DP
13.08.BREXIT : Mehr als 3,8 Millionen Europäer beantragen Bleiberecht
DP
13.08.Hackathon statt Handelsraum - Nachwuchsbanker in Corona-Zeiten
RE
12.08.DPA-AFX ÜBERBLICK : KONJUNKTUR vom 12.08.2020 - 17.00 Uhr
DP
12.08.DEVISEN : Eurokurs legt zu - Franken höher zu Euro und Dollar
AW
12.08.DEVISEN : Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1771 US-Dollar
DP
12.08.DEVISEN : Eurokurs legt zu
DP
12.08.DEVISEN : Euro macht zum Dollar frühe Verluste wett - Franken etwas fester
AW
12.08.DEVISEN : Euro macht frühe Verluste wett - Pfund gewinnt trotz Konjunktureinbruc..
DP
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu EURO / BRITISH POUND (EUR/
13.08.Childminders and debt collectors - UK job ads hit post-lockdown high
RE
13.08.UK chief negotiator says aiming for Brexit deal in September
RE
13.08.Dollar on backfoot as hopes fade for U.S. stimulus deal
RE
12.08.S&P 500 Rallies, But Closes Below a Record
DJ
12.08.S&P 500 Rallies, But Closes Below a Record
DJ
12.08.S&P 500 on Track for New High
DJ
12.08.S&P 500 on Track for New High
DJ
12.08.S&P 500 Climbs, Extending August Rally
DJ
12.08.S&P 500 Climbs, Extending August Rally
DJ
12.08.Sterling holds above $1.30 as dollar weakness outweighs GDP slump
RE
Weitere Nachrichten auf Englisch
Chart EURO / BRITISH POUND (EUR/GBP)
Dauer : Zeitraum :
Euro / British Pound (EUR/GBP) : Chartanalyse Euro / British Pound (EUR/GBP) | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse EURO / BRITISH POUND (EUR/
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsNeutralAnsteigendNeutral