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Studie schätzt Wasserstoffbedarf der EU-Industrie auf 300 TWh

11.02.2021 | 11:00

BERLIN (Dow Jones)--Für den klimafreundlichen Umbau der gesamten Industrie in Europa sind nach Expertenschätzungen 300 Terawattstunden Wasserstoff nötig. Damit könnten Prozesse bei Stahl- und Chemiekonzernen, in Raffinerien oder der Ammoniakproduktion komplett dekarbonisiert werden, heißt es in einer neuen Studie der Denkfabrik Agora Energiewende. Vor allem in Belgien, Deutschland und den Niederlanden werde es einen sehr hohen Bedarf geben, aber auch in einigen Industriezentren Osteuropas und entlang des Mittelmeers. Grundlage ist das Ziel der EU, bis 2050 klimaneutral zu werden.

2017 lag der gesamte Energiebedarf aus Erdgas in der EU allerdings noch bei 970 Terawattstunden - mehr als das Dreifache dessen, was die Agora-Studie künftig für Wasserstoff einplant. Die Autoren verweisen jedoch darauf, dass nicht alle Industriesektoren einen extremen Hitzebedarf von 500 Grad Celsius und höher haben. So werde in der europäischen Industrie in 40 Prozent der Fälle nur Prozesswärme bis zu 100 Grad benötigt. Diese Temperaturen könne die Industrie auch mit elektrischen Wärmepumpen erreichen - und damit durch Strom aus Erneuerbaren Energien.

   Löwenanteil in der Stahlbranche 

Den möglichen Wasserstoffbedarf anderer Sektoren haben die Forscher außen vor gelassen. Denn im Verkehrs- oder Gebäudesektor seien elektrische Wärmepumpen oder Elektroautos effizienter. Anders ist es in den Branchen mit extrem hohem Hitzebedarf wie der Schwerindustrie: Für diese gibt es zu Wasserstoff kaum Alternativen, um die CO2-Emissionen zu senken.

Den höchsten Wasserstoff-Bedarf haben demnach zunächst Raffinerien, die aber schrittweise bis Mitte des Jahrhunderts verschwinden. Dagegen wächst die Nachfrage der Stahlindustrie von 45 Terawattstunden im Jahr 2030 auf bis zu 123 Terawattstunden 2050. Damit macht die Branche den Löwenanteil bei der Nachfrage aus. Bereits jetzt planen Konzerne wie Thyssenkrupp, Arcelormittal oder Salzgitter die Produktion von klimaneutralem Stahl aus Wasserstoff. Neue Bedarfe entstehen laut der Studie in den kommenden Jahrzehnten auch im Plastikrecycling.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/kla

(END) Dow Jones Newswires

February 11, 2021 05:00 ET (10:00 GMT)

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