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Katar liefert Flüssiggas nach Deutschland

29.11.2022 | 15:39
ARCHIV: Das Logo von ConocoPhillips auf dem Parkett der New York Stock Exchange (NYSE) in New York City, USA

LNG SOLL GAS AUS RUSSLAND MIT ERSETZEN

Doha/Berlin (Reuters) - Deutschland erhält Flüssiggas (LNG) aus Katar: Ab 2026 sollen jährlich zwei Millionen Tonnen LNG nach Deutschland gebracht werden.

Katar wolle zur Energiesicherheit in Deutschland beitragen, teilte der katarische Energieminsiter Saad al-Kaabi, am Dienstag mit. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck begrüßte die Vereinbarung. Er hatte sich bei einem Besuch im März in Katar direkt für LNG-Lieferungen eingesetzt. QatarEnergy zufolge wurde mit dem US-Energiekonzern ConocoPhillips ein langfristiger Vertrag zur Lieferung von Flüssiggas nach Deutschland unterzeichnet. Das Gas solle an den geplanten LNG-Terminal in Brunsbüttel geliefert werden. Mit deutschen Unternehmen liefen weitere Gespräche über LNG-Lieferungen. Die nun vereinbarte Menge entspricht knapp drei Prozent des durchschnittlichen Jahresverbrauchs an Gas in Deutschland.

Habeck betonte, er halte den auf 15 Jahre angelegten Liefervertrag für einen guten Zeitrahmen. "15 Jahre ist super", sagte der Minister. Es hätte auch längere Verträge geben können. Wegen der geplanten Klimaneutralität in Deutschland ab 2045 müssten die Mengen hinten heraus aber immer geringer werden. Spätestens ab 2040 müsse der Gasverbrauch sinken und andere Energieformen dominant werden. Zu konkreten Details des Deals wollte er sich nicht äußern. Es sollten die günstigsten Angebote auf dem Weltmarkt eingekauft werden. "Das schließt Katar mit ein, ist aber auch nicht der einzige Anbieter auf dem Weltmarkt."

LNG spielt eine Schlüsselrolle bei den Bemühungen Deutschlands, die ausfallenden Gasmengen aus Russland zu ersetzen. Unternehmen wie RWE und Uniper sondieren dazu ebenfalls Möglichkeiten in Katar. Zudem sind sie an dem Aufbau von LNG-Terminals in Norddeutschland beteiligt. In den nächsten Jahren sollen mehrere schwimmende Terminals in Betrieb gehen.

Deutschland sei der größte Gasmarkt in Europa, erklärte Al-Kaabi, der auch Chef von QatarEnergy ist, auf einer Pressekonferenz mit ConocoPhillips-Chef Ryan Lance. Das Gas aus Katar werde von einem Tochterunternehmen von ConocoPhillips erworben und per Schiff nach Deutschland transportiert. "Wir arbeiten mit anderen Unternehmen daran - RWE, Uniper und anderen -, um größere Mengen nach Deutschland zu bringen", sagte Al-Kaabi der "Bild"-Zeitung zufolge. "Wir werden so viel liefern, wie wir Aufträge bekommen." Auf die Frage, ob es eine Höchstmenge gebe, habe er entgegnet: "Nicht wirklich." Katar hatte erst vor wenigen Tagen eine Vereinbarung mit dem chinesischen Konzern Sinopec über LNG-Lieferungen vereinbart. Dieser Vertrag hat eine Laufzeit von 27 Jahren.

Der Branchenverband "Zukunft Gas" begrüßte die Vereinbarung. "Das Abkommen zwischen QatarEnergy und ConocoPhilipps ist ein wichtiger erster Schritt auf einer langen Reise zur Diversifikation unserer Gasversorgung", sagte Vorstand

Timm Kehler. Positiv sei, dass mit den langfristigen Lieferungen über 15 Jahre ab 2026 eine gute Perspektive für die landbasierten Terminals eröffnet werde. Es dürfe nicht nur auf die kurzfristige Versorgung über die schwimmenden Terminals geblickt werden. "Jedes zusätzliche Angebot erhöht die Versorgungssicherheit. Langfristige Lieferverträge stabilisieren das Gesamtsystem", erklärte die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Kerstin Andreae. Der Vertrag ersetze etwa sechs Prozent der russischen Gaslieferungen 2021 in Höhe von 46 Milliarden Kubikmetern. Ein Gasexperte des Marktforschungsunternehmens ICIS, Andreas Schröder, verwies darauf, dass Deutschland auch noch für die Jahre 2023 und 2024 LNG-Lieferungen vereinbaren müsse. Ansonsten sei Deutschland auf die stark schwankenden Spotmärkte angewiesen.

(Bericht Maha El Dahan, Andrew Mills, Nadine Awadalla, Christian Krämer; bearbeitet von Tom Käckenhoff; redigiert von Olaf Brenner; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)


© Reuters 2022
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