Einloggen
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

JOHNSON & JOHNSON

(853260)
  Bericht
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAnalystenempfehlungenAndere SprachenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchen-NewsMarketScreener Analysen

MÄRKTE USA/Rekordserie dauert an - Erzeugerpreise belasten nicht

09.04.2021 | 22:12

NEW YORK (Dow Jones)--Die Rekordjagd an der Wall Street hat sich zum Wochenausklang fortgesetzt. Kurz vor der Schlussglocke zogen die Kurse noch einmal deutlich an. Sowohl der Dow-Jones-Index als auch der S&P-500 markierten neue Allzeithochs. Damit belastete der überraschend starke Anstieg der US-Erzeugerpreise nicht. Die US-Notenbank hat in der jüngsten Vergangenheit immer wieder erklärt, dass sich Preisanstiege als vorübergehend erweisen dürften und dass sie gegen solche nicht vorgehen werde.

Der Dow-Jones-Index gewann 0,9 Prozent auf 33.801 Punkte. Für den S&P-500 ging es um 0,8 Prozent nach oben. Der Nasdaq-Composite schloss 0,5 Prozent höher, hatte aber am Donnerstag überdurchschnittlich stark zugelegt. Den 1.818 (2.058) Kursgewinnern standen 1.488 (1.233) -verlierer gegenüber. Unverändert gingen 115 (127) Titel aus dem Handel.

Tendenziell werde der Markt weiter von Aussagen aus den Reihen der US-Notenbank gestützt, die an ihrer ultralockeren Geldpolitik festhalten wolle, hieß es. Erst am Vortag hatte Fed-Chairman Jerome Powell deutlich gemacht, dass es noch einer kräftigen Konjunktur-Erholung bedürfe, bevor die Fed ihre unterstützende Geldpolitik zurückfährt.

"Es war eine weitere Woche, die uns daran erinnert hat, wie abhängig wir von politischer Unterstützung sind", so Georgina Taylor, Multi-Asset-Fondsmanagerin bei Invesco. "Einige der Kommentare aus den USA haben die Ansicht des Marktes zementiert, dass die Politik nicht so bald umschwenken kann, und das hat den Aktienmarkt unterstützt."

   US-Erzeugerpreise steigen stärker als erwartet 

Die US-Erzeugerpreise haben im März deutlicher zugelegt als erwartet. Sie erhöhten sich um 1,0 Prozent gegenüber dem Vormonat, während Volkswirte lediglich mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet hatten. Auch in der Kernrate - ohne die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie - fiel der Anstieg stärker als prognostiziert aus. Für die Zunahme seien vor allem die deutlich gestiegenen Benzinpreise verantwortlich, heißt es.

Die Anleiherenditen stiegen nach dem Rücksetzer vom Donnerstag wieder, was Beobachter mit dem unerwartet starken Anstieg der Erzeugerpreise erklärten. Gleichwohl stand die Rendite zehnjähriger Papiere weiter deutlich unter dem 14-Monatshoch bei über 1,77 Prozent von Ende März. "Wir sind der Meinung, dass das Risiko, dass die Fed präventive Maßnahmen ergreift, um ihr Anleihen-Kaufprogramm in den nächsten zwölf Monaten zu beenden, übertrieben wurde", hieß es von Amundi.

Leicht erholt von den jüngsten Abgaben zeigte sich zum Wochenausklang der Dollar. Für den Dollar-Index ging es 0,1 Prozent nach oben. Weil weder der Euro noch der Dollar derzeit den Markt von sich überzeugen könnten, rechnet Commerzbank-Expertin Antje Praefcke damit, dass sich der aktuelle Seitwärtshandel vorerst fortsetzen dürfte.

Mit leichten Abgaben zeigen sich die Ölpreise. Der Handel verlaufe aber weiterhin in recht ruhigen Bahnen, so ein Teilnehmer. "Der Markt wird die Schlagzeilen zum Iran im Auge behalten, da die Verhandlungen heute voraussichtlich fortgesetzt werden", sagt Helge Andre Martinsen von DNB Markets. Hier besteht die Sorge, dass bald zusätzliches iranisches Öl auf den Markt kommen könnte. Zudem werden kommende Woche die Monatsberichte der Opec und der IEA veröffentlicht.

Mit der Erholung der Anleiherenditen und dem leicht steigenden Dollar gab der Goldpreis nach. Nach Aussage von Fitch Solutions hat das Edelmetall zuletzt wichtige Unterstützungsmarken behauptet und dürfte sich daher auf kurze Sicht über diesen Niveaus halten. Vor allem eine weiter anziehende Inflation dürfte Gold stützen, hieß es.

   Johnson & Johnson mit Lieferproblemen unter Druck 

Bei den Einzelwerten ging es für die Aktie von Johnson & Johnson (J&J) um 1,1 Prozent nach unten. Aufgrund der kürzlich festgestellten Qualitätsmängel bei einem Auftragsfertiger, durch die rund 15 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffes von J&J unbrauchbar wurden, wird der Pharmakonzern in der kommenden Woche 80 Prozent weniger Impfdosen in den USA liefern als in dieser. Überdies prüft die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) einen möglichen Zusammenhang des J&J-Impfstoffs mit Thrombosefällen.

Boeing verloren 1,0 Prozent. Nur wenige Monate vor der Wiederzulassung der 737 Max hat der Flugzeughersteller mehrere Fluggesellschaften auf ein mögliches neues Problem mit der Elektrik der Maschinen hingewiesen.

Honeywell (+3,4%) profitierten von einigen positiven Analystenkommentaren. Unter anderem hat die Deutsche Bank die Aktie auf "Buy" hochgestuft.

Amazon stiegen um 2,2 Prozent. Die Mitarbeiter des Unternehmens am Standort Bessemer in Alabama haben mehrheitlich gegen die Gründung einer Gewerkschaft gestimmt.

Levi Strauss gewannen 2,6 Prozent. Der Jeans-Hersteller hatte bessere Quartalszahlen als erwartet vorgelegt und sich optimistisch zum laufenden zweiten Quartal geäußert.

Die Titel von Crown Holdings gewannen 2,8 Prozent. Der Verpackungsmittelhersteller hat den Verkauf des Großteils seines Geschäfts European Tinplate für 2,3 Milliarden Dollar an das Beteiligungsunternehmen KPS Capital Partners mitgeteilt.

=== 
INDEX                 zuletzt      +/- %       absolut      +/- % YTD 
DJIA                33.800,60       0,89        297,03          10,44 
S&P-500              4.128,80       0,77         31,63           9,92 
Nasdaq-Comp.        13.900,19       0,51         70,88           7,85 
Nasdaq-100          13.845,06       0,63         86,55           7,42 
 
US-Anleihen 
Laufzeit              Rendite   Bp zu VT    Rendite VT      +/-Bp YTD 
2 Jahre                  0,15        0,0          0,15            3,2 
5 Jahre                  0,86        2,8          0,84           50,4 
7 Jahre                  1,32        3,2          1,29           67,3 
10 Jahre                 1,66        3,1          1,63           74,1 
30 Jahre                 2,34        2,9          2,31           68,9 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %  Fr, 9:03 Uhr  Do, 17:08 Uhr    % YTD 
EUR/USD                1,1904     -0,09%        1,1893         1,1907    -2,5% 
EUR/JPY                130,53     +0,25%        130,13         130,09    +3,5% 
EUR/CHF                1,1006     -0,08%        1,0999         1,1014    +1,8% 
EUR/GBP                0,8683     +0,08%        0,8692         0,8668    -2,8% 
USD/JPY                109,65     +0,35%        109,44         109,28    +6,2% 
GBP/USD                1,3709     -0,18%        1,3678         1,3735    +0,3% 
USD/CNH (Offshore)     6,5579     +0,03%        6,5676         6,5591    +0,9% 
Bitcoin 
BTC/USD             58.475,75     +1,39%     57.781,50      57.710,46  +101,3% 
 
ROHOEL                zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex               59,32      59,60         -0,5%          -0,28   +21,8% 
Brent/ICE               63,02      63,20         -0,3%          -0,18   +22,2% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)          1.742,79   1.756,50         -0,8%         -13,72    -8,2% 
Silber (Spot)           25,24      25,48         -0,9%          -0,23    -4,4% 
Platin (Spot)        1.206,50   1.234,00         -2,2%         -27,50   +12,7% 
Kupfer-Future            4,05       4,09         -1,0%          -0,04   +15,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

April 09, 2021 16:11 ET (20:11 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
AMAZON.COM, INC. 0.12%3331.48 verzögerte Kurse.2.17%
CROWN HOLDINGS, INC. 0.09%99.85 verzögerte Kurse.-0.44%
DJ INDUSTRIAL -0.28%34838.16 verzögerte Kurse.14.14%
HONEYWELL INTERNATIONAL INC. -0.59%232.42 verzögerte Kurse.9.92%
JOHNSON & JOHNSON 0.04%172.27 verzögerte Kurse.9.42%
LEVI STRAUSS & CO. 3.56%28.5 verzögerte Kurse.37.05%
NASDAQ 100 0.02%14963.623834 Realtime Kurse.16.07%
S&P GSCI CRUDE OIL INDEX -3.64%390.5512 verzögerte Kurse.52.41%
THE BOEING COMPANY -0.50%225.34 verzögerte Kurse.5.80%
Alle Nachrichten zu JOHNSON & JOHNSON
20:04Breitere Impf-Angebote für Kinder - Erste Auffrischung für Ältere
DP
14:06Debatte über mehr Impf-Angebote für Jugendliche zum Schulstart
DP
01.08.Bundesgesundheitsministerium will mehr Impfangebote für Jugendliche
DP
30.07.IMPFKOMMISSION : Noch ungenügend Daten zu dritter Dosis gegen Corona
DP
30.07.Impfkommission sieht ungenügende Datenlage für Auffrischimpfungen
DP
30.07.WDH/Mehrere Bundesländer geben ungenutzte Impfdosen an Bund zurück
DP
30.07.Corona-Impfungen legen weiter zu
DP
29.07.J&J-Auftragsfertiger kann Impfstoffproduktion nach Panne wieder aufnehmen
DJ
27.07.EU erreicht Etappenziel bei Impfkampagne
DP
26.07.BUND : Ausreichend Impfstoff für 'unmittelbare' Impfangebote
DP
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu JOHNSON & JOHNSON
17:32JOHNSON & JOHNSON : Janssen Pharmaceutical - UPTRAVI Receives FDA Approval for I..
AQ
15:55MARKET CHATTER : Johnson & Johnson Reportedly in Ongoing Talks With India on COV..
MT
10:09CORONAVIRUS- SOUTH AFRICA : SA Ramps Up COVID-19 Inoculation
AQ
31.07.CORONAVIRUS- SOUTH AFRICA : SA Ramps Up COVID-19 Inoculation The department will..
AQ
30.07.J&J Won't Be Held Liable For Illinois Woman's Death in Talc Case -- Reuters
DJ
30.07.JOHNSON & JOHNSON : Janssen Wins US FDA Approval for Intravenous Uptravi in Pulm..
MT
30.07.UPTRAVI® Receives FDA Approval for Intravenous Use in Adult Patients with Pul..
CI
30.07.States race to use COVID-19 vaccines before they expire
AQ
29.07.JOHNSON & JOHNSON : MANAGEMENT'S DISCUSSION AND ANALYSIS OF FINANCIAL CONDITION ..
AQ
29.07.EMERGENT BIOSOLUTIONS : resumes COVID-19 vaccine production
AQ
Weitere Nachrichten auf Englisch
Finanzkennziffern
Umsatz 2021 94 452 Mio - 79 558 Mio
Nettoergebnis 2021 22 808 Mio - 19 211 Mio
Nettoverschuldung 2021 853 Mio - 719 Mio
KGV 2021 20,2x
Dividendenrendite 2021 2,41%
Marktkapitalisierung 453 Mrd. 453 Mrd. 382 Mrd.
Marktkap. / Umsatz 2021 4,81x
Marktkap. / Umsatz 2022 4,59x
Mitarbeiterzahl 134 500
Streubesitz 84,3%
Chart JOHNSON & JOHNSON
Dauer : Zeitraum :
Johnson & Johnson : Chartanalyse Johnson & Johnson | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends JOHNSON & JOHNSON
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendAnsteigendAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkaufen
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 21
Letzter Schlusskurs 172,20 $
Mittleres Kursziel 184,35 $
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 7,06%
Revisionen zum Gewinn je Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
Alex Gorsky Chairman & Chief Executive Officer
Joseph J. Wolk Chief Financial Officer & Executive Vice President
Paulus Stoffels Chief Scientific Officer
James D. Swanson Global Chief Information Officer & Executive VP
Charles O. Prince Independent Director
Branche und Wettbewerber
01.01.Wert (M$)
JOHNSON & JOHNSON9.42%453 313
ROCHE HOLDING AG13.38%337 105
PFIZER, INC.16.30%239 637
NOVARTIS AG0.28%225 343
ELI LILLY AND COMPANY44.22%221 348
NOVO NORDISK A/S35.94%212 048