Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Watchlisten für Ihre Werte
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
  1. Startseite
  2. Aktien
  3. Deutschland
  4. Xetra
  5. Daimler AG
  6. News
  7. Übersicht
    DAI   DE0007100000   710000

DAIMLER AG

(710000)
  Bericht
Realtime Estimate-Kurse. Realtime-Estimate Tradegate - 26.01. 19:16:24
70.565 EUR   +2.54%
25.01.VW und Bosch nehmen bei autonomer Fahrgemeinschaft Hände vom Lenkrad
AW
25.01.RBC belässt Daimler auf 'Outperform' - Ziel 86 Euro
DP
24.01.RBC belässt Daimler auf 'Outperform' - Ziel 86 Euro
DP
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAnalystenempfehlungenAndere SprachenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchen-NewsMarketScreener Analysen

ROUNDUP 4/3G am Arbeitsplatz und Homeoffice-Pflicht: Was ab Mittwoch gilt

23.11.2021 | 16:54

(neu: Stellungnahme des Daimler-Betriebsrats)

BERLIN (dpa-AFX) - Im Kampf gegen die Pandemie gelten ab Mittwoch auch am Arbeitsplatz schärfere Regeln. "Nur für Geimpfte, Getestete und Genesene" heißt es dann auch im Job. Das hat Folgen vor allem für Ungeimpfte. Das Ziel: Die Verbreitung des Coronavirus in Betrieben soll eingedämmt werden. Mit den Regeln kommen auf Arbeitgeber und Beschäftigte wesentliche Änderungen zu.

Neue Kontrollen

Zugang zu einem Betrieb sollen Beschäftigte nur bekommen, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind. Geimpfte und Genesene müssen das belegen - zum Beispiel mit dem gelben Impfpass, ein Impfzertifikat über eine App oder ein Genesennachweis. Ungeimpfte, die nicht von zu Hause arbeiten können, müssen dem Arbeitgeber einen tagesaktuellen Test (oder maximal 48 Stunden alten PCR-Test) vorlegen. Auch ein Selbsttest vor Ort unter Aufsicht des Arbeitgebers ist möglich.

Pflichten für Arbeitgeber

Arbeitgeber sind für die Überprüfung der Nachweise vor dem Betreten der Arbeitsstätten verantwortlich. Unternehmen sollen die 3G-Regeln täglich kontrollieren und dokumentieren. Wenn der Arbeitgeber einen Genesenen- oder Impfnachweis einmal kontrolliert und dokumentiert hat, können die jeweiligen Beschäftigten von den täglichen Kontrollen ausgenommen werden. Arbeitgeber sollen zudem mindestens zweimal pro Woche kostenlose Tests anbieten.

Wirtschaftsverbände sehen viel Aufwand für Firmen. "Das neue Testregime stellt unsere Unternehmen vor große Herausforderungen", sagt Steffen Kampeter vom Arbeitgeberverband BDA. Die Regelungen zum Nachweis des Status schafften indes Rechtssicherheit. Die vorgesehene Speichermöglichkeit begrenze Bürokratie.

Kritik von Datenschützern

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber befürwortet 3G am Arbeitsplatz, stört sich aber an der Umsetzung. "Es hätte in den meisten Fällen gereicht, den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern überhaupt eine Kontrolle zu ermöglichen." Stattdessen seien die Unternehmen dauerhaft, flächendeckend und unter Androhung eines Bußgeldes zur Kontrolle verpflichtet.

"Die Vorgaben hätten klarer ausfallen können", meint auch der baden-württembergische Datenschutzbeauftragte Stefan Brink. Es bleibe viel Spielraum - etwa, ob Arbeitgeber täglich alle Beschäftigten kontrollieren müssten oder Stichproben genügten. Unscharf sei auch, ob Sichtkontrollen reichten, Listen angelegt würden oder ein Abgleich mit dem Personalausweis nötig sei. "Die Unklarheit geht zulasten der Beschäftigten", kritisiert Brink. Eine saubere Umsetzung bis Mittwoch sei nicht sinnvoll zu schaffen.

Schnelle Umsetzung

Auch Arbeitgeber beklagen die Fristen zur Einführung. "Binnen weniger Tage sind Kontrollen im großen Stil, etwa für Schichtarbeiter in der Produktion, nur schwer umsetzbar", meint etwa Kai Beckmann, Präsident des Bundesarbeitgeberverbands Chemie. "Wir wollen ja auch Staus an Werkstoren verhindern, die zu Infektionen führen könnten. Zugleich müssen Schichten in der Produktion vollständig besetzt sein."

Beckmann, Mitglied der Geschäftsleitung beim Chemie- und Pharmakonzern Merck, spricht von einer "Irrsinnskomplexität". Merck werde für 3G-Kontrollen eine eigene App haben, um den Impf- oder Genesenenstatus beziehungsweise Tests zu erfassen. BASF setzt zunächst auf eine Übergangsregelung, wie der Konzern dem Wirtschaftsmagazin "Capital" bestätigte. Bis Anfang Dezember würden Sicherheitsmitarbeiter die Nachweise der Beschäftigten stichprobenartig an den Werkstoren kontrollieren.

Daimler-Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht sagte der Deutschen Presse-Agentur, es sei klar, dass die Beschäftigten geschützt werden müssten. "Die Umsetzung ist für Daimler jedoch ein Riesenkraftakt, der erneut jede Menge Unruhe in die Betriebe bringt."

Hürden im Alltag

Noch komplexer werden 3G-Kontrollen im Job, wenn sie abseits von Büros oder Werken stattfinden - etwa im Handwerk. Bei vielen eher kleinen Betrieben dürfte der Kontrollaufwand relativ überschaubar bleiben, sagt Hans Peter Wollseifer vom Handwerksverband ZDH. "Aber bei den Betrieben etwa der Gebäudereinigung oder im Bauhandwerk, bei denen die meisten Beschäftigten direkt zu den Baustellen und dann oft noch zu täglich wechselnden Objekten und Arbeitsorten fahren, dürfte es extrem schwierig werden." Angesichts der Hürden sprechen sich die Gebäudereinigungs- und Baubranche für 2G aus - also notfalls mit Impfpflicht am Arbeitsplatz.

Sanktionen

Bei Verstößen drohen Beschäftigten Konsequenzen. Ungeimpfte Beschäftigte, die keinen gültigen Nachweis mitbringen und sich einem Test verweigern, dürfen das Betriebsgelände nicht betreten. "Der Arbeitgeber braucht deshalb in diesem Fall keine Vergütung zu zahlen, da der Arbeitnehmer keine Arbeitsleistung erbringen kann", sagt der Arbeitsrechtler Gunnar Roloff.

Der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Stefan Wolf, sagte dem Fernsehsender "Bild Live", wenn ein Arbeitnehmer sich partout weigere und das für einen längeren Zeitraum, biete er im Rahmen seines Vertrags seine Arbeitsleistung nicht mehr an. "Dann kann der Arbeitgeber fristlos kündigen."

Homeoffice-Pflicht

Zudem kommt eine Homeoffice-Pflicht: Wo keine betrieblichen Gründe entgegenstehen, soll die Arbeit vom häuslichen Arbeitsplatz ermöglicht werden. Solche Gründe könnten vorliegen, wenn Betriebsabläufe sonst erheblich eingeschränkt würden oder gar nicht aufrechterhalten werden könnten - etwa Schalterdienste bei nötigen Kunden- und Mitarbeiterkontakten oder Reparatur- und Wartungsaufgaben. Beschäftigte wiederum müssen ein Angebot des Arbeitgebers annehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen./hoe/DP/he


© dpa-AFX 2021
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
BASF SE 3.03%67.31 verzögerte Kurse.5.75%
DAIMLER AG 2.46%70.51 verzögerte Kurse.1.82%
Alle Nachrichten zu DAIMLER AG
25.01.VW und Bosch nehmen bei autonomer Fahrgemeinschaft Hände vom Lenkrad
AW
25.01.RBC belässt Daimler auf 'Outperform' - Ziel 86 Euro
DP
24.01.RBC belässt Daimler auf 'Outperform' - Ziel 86 Euro
DP
24.01.Volkswagen erfüllt CO2-Ziele 2021 aus eigener Kraft
RE
24.01.UMFRAGE : Teures Benzin macht E-Auto interessanter
DP
21.01.DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen
DJ
21.01.Aktien Frankfurt: Inflations- und Zinssorgen ziehen Dax nach unten
AW
21.01.Explosion der Corona-Zahlen bis Februar befürchtet - Sorge um Arbeitkräfte
RE
21.01.Aktien Frankfurt: Dax mit nächstem Kursrutsch wegen Zinssorgen
AW
21.01.Morning Briefing International
AW
Weitere Nachrichten und Newsletter
News auf Englisch zu DAIMLER AG
12:06READY TO GO AGAIN : the Mercedes-EQ Formula E Team on the Diriyah E-Prix
PU
11:56DAIMLER : What do a Mercedes-Benz bus and tango have in common?
PU
11:06TALES FROM THE PADDOCK : Ian James: “It's going to be another tough battle to the bi..
PU
00:14Auto Parts Maker Pivot Automotive Launches Shenzhen IPO
MT
25.01.Volkswagen and Bosch team up on automated driving software
RE
25.01.Volkswagen and Bosch to collaborate on automated driving software
RE
24.01.DAIMLER : Mercedes-AMG Motorsport with record line-up for Rolex 24 At Daytona anniversary
PU
24.01.Mercedes-Benz partners with Luminar to enhance pioneering work in next-generation autom..
AQ
24.01.Volkswagen meets European CO2 emissions targets
RE
21.01.BORN 100 YEARS AGO : Eugen Böhringer, Mercedes-Benz works driver of the “tail fin&rd..
PU
Weitere Nachrichten und Newsletter auf Englisch
Analystenempfehlungen zu DAIMLER AG
Mehr Empfehlungen
Finanzkennziffern
Umsatz 2021 132 Mrd. 149 Mrd. -
Nettoergebnis 2021 12 660 Mio 14 274 Mio -
Nettoliquidität 2021 17 729 Mio 19 989 Mio -
KGV 2021 5,92x
Dividendenrendite 2021 6,47%
Marktkapitalisierung 73 626 Mio 83 053 Mio -
Marktkap. / Umsatz 2021 0,42x
Marktkap. / Umsatz 2022 0,35x
Mitarbeiterzahl 289 282
Streubesitz -
Chart DAIMLER AG
Dauer : Zeitraum :
Daimler AG : Chartanalyse Daimler AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends DAIMLER AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsNeutralFallendNeutral
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkaufen
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung KAUFEN
Anzahl Analysten 23
Letzter Schlusskurs 68,82 €
Mittleres Kursziel 91,57 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 33,1%
Verlauf des Gewinns je Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
Ola Källenius Chairman-Management Board
Harald Emil Wilhelm Chief Financial Officer
Bernd Pischetsrieder Chairman-Supervisory Board
Markus Schäfer Chief Operating Officer
Clemens A. H. Börsig Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Wert (M$)
DAIMLER AG1.82%83 053
TOYOTA MOTOR CORPORATION6.22%271 288
VOLKSWAGEN AG0.44%124 016
FORD MOTOR COMPANY-3.80%79 845
GENERAL MOTORS COMPANY-11.48%75 352
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG4.06%67 487