Einloggen
Einloggen
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     
Registrieren
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     
News
Alle NewsUnternehmenIndizesDevisen / ForexRohstoffeKryptowährungenETFZinssätzeWirtschaftThemenSektoren 

Norwegen und Deutschland: Nato soll Infrastruktur-Schutz koordinieren

30.11.2022 | 17:55

BERLIN (dpa-AFX) - Deutschland und Norwegen wollen einen gemeinsamen Schutz der Energieinfrastruktur auf dem Meeresboden unter dem Dach der Nato. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg werde dazu gebeten, eine Koordinierungsstelle für den Schutz der Unterwasserinfrastruktur einzurichten, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Mittwoch in Berlin bei einem Treffen mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Støre.

"Pipelines, Telefonkabel und Internetverbindung sind Lebensadern für unsere Staaten und müssen ganz besonders gesichert werden. Nicht zuletzt die Anschläge auf die Pipelines von Nord Stream 1 und 2 haben gezeigt, welche großen Risiken hier bestehen", sagte Scholz. Ziel müsse es nun sein, polizeiliche und militärische Kräfte effizient aufeinander abzustimmen und Akteure wie die Europäische Union und privatwirtschaftliche Unternehmen gut einzubinden.

"Es geht um die Sicherheit für Energieanlagen. Ich möchte hier keine scharfe Trennlinie ziehen, was ober und unter Wasser ist. Es geht um Gasrohrleitungen, es geht um die Telekommunikationsinfrastruktur, Glasfaserinfrastruktur und anderes", sagte Støre. "Wir brauchen einen koordinierten gemeinsamen Einsatz, um die Sicherheit für diese Infrastruktur zu gewährleisten", forderte er.

Ende September waren nach Angaben von Behörden insgesamt vier Unterwasser-Lecks an den beiden Nord-Stream-Pipelines festgestellt worden, aus denen tagelang enorme Mengen an Gas austraten. Die Lecks befinden sich in der Nähe der Ostsee-Insel Bornholm teils in dänischen, teils in schwedischen Gewässern. Die EU und die Nato gehen von Sabotage aus. Der Kreml hatte Spekulationen über eine russische Beteiligung als "dumm und absurd" zurückgewiesen./cn/DP/nas


© dpa-AFX 2022
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft"
28.01.Memphis löst Polizeieinheit nach tödlicher Schlägerei auf; weitere Proteste erwartet
MR
28.01.Ukraine dementiert Bericht, dass sie 24 Jets von Verbündeten erhalten will - Medien
MR
28.01.Rheinmetall steuert auf einen Auftragsbestand von 30 Milliarden Euro zu - CEO
MR
28.01.Erweckungskirchen im Kongo ziehen Katholiken an
MR
28.01.Tschechischer General im Ruhestand will Tycoon und Ex-Premier im Präsidentschaftsrennen schlagen
MR
28.01.Südafrika fordert MTN und Ghana zur Beilegung des Steuerstreits über 773 Millionen Dollar auf
MR
28.01.Entwicklungspartner sagen 30 Milliarden Dollar für die Nahrungsmittelproduktion in Afrika zu
MR
28.01.Ghanas Regierung und Kapitalmarktbetreiber einigen sich auf Bedingungen für den Umtausch inländischer Schuldtitel
MR
28.01.ASML: Schritte zu einer Vereinbarung über die Einschränkung von Exporten nach China gemacht
MR
28.01.Exklusiv: Banker des Adani-Aktienverkaufs im Wert von 2,5 Milliarden Dollar erwägen Verzögerung und Preissenkung nach der Krise
MR
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft"