Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

MORNING BRIEFING - USA/Asien

24.09.2021 | 07:51

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

=== 

+++++ TAGESTHEMA I +++++

Der Sportartikelhersteller Nike hat in seinem ersten Geschäftsquartal mehr verdient als erwartet, doch verfehlte der Umsatz die Konsensschätzung der Analysten. Der Umsatz stieg in den drei Monaten bis zum 31. August um 16 Prozent auf 12,2 Milliarden US-Dollar. Im Vorquartal hatte Nike noch fast eine Verdoppelung des Umsatzes geschafft. In "Großchina", zu dem neben der Volksrepublik auch Hongkong, Macau und Taiwan zählen, setzte das Unternehmen mehr um als erwartet. Gleiches galt für den asiatisch-pazifischen Raum und Lateinamerika. Dagegen schnitt Nike umsatzseitig in Nordamerika und der EMEA-Region schlechter ab. Das Ergebnis je Aktie betrug im Quartal 1,16 Dollar. Analysten hatten mit einem Umsatz von 12,5 Milliarden Dollar und einem Ergebnis je Aktie von 1,12 Dollar gerechnet.

+++++ TAGESTHEMA II +++++

Internationale Investoren, die Außen-Anleihen (offshore) der China Evergrande Group in US-Dollar besitzen, sind am Donnerstag im Unklaren darüber gewesen, ob der Immobilienriese eine wichtige Zinszahlung leisten wird. Eine Zahlung wäre ein wichtiger Indikator dafür, ob das hoch verschuldete Unternehmen einen Zahlungsausfall vermeiden kann. Evergrande hätte eigentlich am 23. September Kuponzahlungen in Höhe von insgesamt 83,5 Millionen US-Dollar für in Dollar denominierte Anleihen mit einem Nennwert von 2,03 Milliarden Dollar leisten sollen. Bis zum späten Donnerstagnachmittag Ortszeit in New York hatten die Anleihegläubiger das Geld noch nicht erhalten, wie mit informiert Personen berichten. Sollte die Zahlung ausfallen, wären damit die Voraussetzungen für den bisher größten Ausfall einer Dollar-Anleihe eines Unternehmens in Asien geschaffen.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- US 
    16:00 Neubauverkäufe August 
          PROGNOSE: +1,7% gg Vm 
          zuvor:    +1,0% gg Vm 
 

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

INDEX                         Stand  +/- % 
E-Mini-Future S&P-500      4.434,75  -0,1% 
E-Mini-Future Nasdaq-100  15.273,25  -0,2% 
Nikkei-225                30.237,03  +2,0% 
Hang-Seng-Index           24.485,36  -0,1% 
Kospi                      3.123,95  -0,1% 
Shanghai-Composite         3.630,94  -0,3% 
S&P/ASX 200                7.341,90  -0,4% 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Überwiegend mit moderaten Abgaben zeigen sich die Börsen in Ostasien und Australien am Freitag. Übergeordnet schwelt weiter die Krise um den wankenden Immobilien-Konzern China Evergrande, die aber von den Märkten in den Hintergrund gedrängt wird. Ein Zahlungsausfall des Konzerns stellt nach Ansicht von Goldman Sachs kein systemisches Risiko für die chinesischen Märkte dar. Die Börse in Hongkong zeigt sich nach anfänglichen Gewinnen leicht im Minus. Zwar gebe es weiterhin Ansteckungsgefahren durch Evergrande, aber die jüngste Liquiditätsspritze Chinas und die Vorbereitungen der lokalen Regierungen auf einen möglichen Kollaps des Konzerns scheinen auf die Absicht der Behörden hinzudeuten, die wirtschaftlichen Risiken zu mindern, heißt es von IG. Dies trage dazu bei, die Anlegerstimmung zu beruhigen. Für den Schanghai-Composite geht es leicht nach unten. Hier sind es Abgaben bei den Minen- und Rohstoffwerten, die das Sentiment belasten. Die Volatilität in der Aktie von China Evergrande bleibt hoch. Nach einem Plus von bis zu 30 Prozent am Donnerstag, geht es nun 7,9 Prozent abwärts. Ob der Immobilien-Konzern eine fällige Zinszahlung in Dollar für eine Anleihe leisten wird, bleibt unklar. In Tokio geht es nach dem Feiertag am Donnerstag deutlich nach oben. Hier werden die Vortagesgewinne an den anderen Handelsplätzen nachgeholt, heißt es. Gesucht sind Werte aus dem Schiffbau- und Stahlsektor.

US-NACHBÖRSE

Die Nike-Aktie ist am Donnerstag im nachbörslichen Handel nach Vorlage des Quartalsberichts unter Druck geraten. Der Sportartikelhersteller verdiente zwar mehr verdient als erwartet, doch verfehlte der Umsatz die Konsensschätzung der Analysten. Für die Aktie ging es auf Nasdaq.com um 3,9 Prozent nach unten. Dagegen legten Costco um 0,8 Prozent zu, nachdem die US-Großhandelskette mit den Zahlen für das vierte Quartal die Markterwartungen übertroffen hatte. Progress Software (+7,1%) übertraf mit den Zahlen für das dritte Quartal die Marktprognosen und hob den Ausblick für das Gesamtjahr an. Zudem wurde die Übernahme des Cloud-Technologie-Experten Kemp für 258 Millionen Dollar mitgeteilt.

WALL STREET

INDEX                 zuletzt      +/- %        absolut      +/- % YTD 
DJIA                34.764,82      +1,5%         506,50         +13,6% 
S&P-500              4.448,98      +1,2%          53,34         +18,5% 
Nasdaq-Comp.        15.052,24      +1,0%         155,40         +16,8% 
Nasdaq-100          15.316,58      +0,9%         140,07         +18,8% 
 
                     Donnerstag  Mittwoch 
Umsatz NYSE (Aktien) 795 Mio     907 Mio 
Gewinner             2.139       1.782 
Verlierer            1.133       1.473 
Unverändert            158         146 
 

Fest - Erleichterung über die Aussagen der US-Notenbank vom Vortag hat der Wall Street auch am Donnerstag kräftige Kursgewinne beschert. Der drohende Kollaps des chinesischen Immobilienriesen Evergrande verlor seinen Schrecken, auch wenn aus Kreisen berichtet wurde, Chinas Behörden hätten die lokalen Regierungen aufgefordert, sich auf den möglichen Zusammenbruch der China Evergrande Group vorzubereiten. "An den Börsen kommt das Fed-Statement gut an", sagt Marktstratege Thomas Altmann von QC Partners. Straffungen der US-Geldpolitik können damit laut Altmann bei Bedarf verschoben werden. Neue Konjunkturdaten signalisierten, dass ein solcher Bedarf bestehen könnte. In der vergangenen Woche beantragten mehr Amerikaner erstmals Arbeitslosenhilfe als erwartet. Dazu hat sich die Aktivität in der US-Wirtschaft im September verglichen mit dem Vormonat verlangsamt, wie die von IHS Markit ermittelten Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor zeigten. Die Aktie des Klebstoffexperten H.B. Fuller reagierte mit einem Plus um von 7,9 Prozent auf die Vorlage des Drittquartalsberichts und einen erhöhten Umsatzausblick. KB Home (+0,5%) erfüllte gewinnseitigdie Erwartungen in seinem dritten Quartal, beim Umsatz schaffte der Eigenheimbauer dies trotz einer Steigerung nicht ganz. Eine Ausblickanhebung verhalf Salesforce.com zu einem Plus von 7,2 Prozent. Blackberry (+10,9%) berichtete zwar über einen Umsatzrückgang und weitete auch den Verlust deutlich aus, Analysten hatten aber noch schlechtere Zahlen befürchtet.

US-ANLEIHEN

Laufzeit              Rendite   Bp zu VT     Rendite VT      +/-Bp YTD 
2 Jahre                  0,26        2,0           0,24           14,2 
5 Jahre                  0,94        8,3           0,85           57,4 
7 Jahre                  1,23       10,3           1,13           57,9 
10 Jahre                 1,42       11,2           1,31           50,3 
30 Jahre                 1,94       12,3           1,81           28,9 
 

Staatsanleihen waren trotz der enttäuschenden Konjunkturdaten nicht gefragt. Vielmehr positionierten sich die Anleger für das bald anstehende Tapering und steigende Zinsen, wie Marktteilnehmer sagten.

DEVISEN

DEVISEN          zuletzt      +/- %      00:00   Do, 9:30   % YTD 
EUR/USD           1,1737      -0,0%     1,1739     1,1711   -3,9% 
EUR/JPY           129,66      +0,1%     129,50     128,78   +2,8% 
EUR/GBP           0,8557      +0,0%     0,8555     0,8581   -4,2% 
GBP/USD           1,3718      -0,0%     1,3722     1,3646   +0,3% 
USD/JPY           110,46      +0,1%     110,31     109,98   +7,0% 
USD/KRW         1.176,15      +0,1%   1.174,84   1.176,48   +8,3% 
USD/CNY           6,4614      +0,0%     6,4591     6,4686   -1,0% 
USD/CNH           6,4629      +0,0%     6,4624     6,4720   -0,6% 
USD/HKD           7,7837      -0,0%     7,7855     7,7856   +0,4% 
AUD/USD           0,7295      -0,0%     0,7296     0,7255   -5,3% 
NZD/USD           0,7067      -0,0%     0,7068     0,7017   -1,6% 
Bitcoin 
BTC/USD        44.162,01      -1,2%  44.701,08  44.142,26  +52,0% 
 

Der Dollar fiel, nachdem er am Vortag im Gefolge der US-Notenbankaussagen vorgerückt war. Teilnehmer sahen eine Gegenbewegung und verwiesen auch auf das nachlassende Interesse an "sicheren Häfen". Der Dollarindex verlor 0,4 Prozent.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHÖL            zuletzt  VT-Settl.      +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex          73,44      73,30      +0,2%       0,14  +53,5% 
Brent/ICE          77,50      77,25      +0,3%       0,25  +52,3% 
 
 

Die Ölpreise legten im Windschatten des Aktienmarkts zu, nachdem sie schon am Mittwoch von gesunkenen US-Ölvorräten profitiert hatten. Das Barrel US-Rohöl der Sorte WTI verteuerte sich um 1,5 Prozent auf 73,30 Dollar.

METALLE

METALLE          zuletzt     Vortag      +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)     1.754,31   1.742,85      +0,7%     +11,46   -7,6% 
Silber (Spot)      22,70      22,53      +0,8%      +0,17  -14,0% 
Platin (Spot)     988,60     993,15      -0,5%      -4,55   -7,6% 
Kupfer-Future       4,22       4,23      -0,3%      -0,01  +19,6% 
 

Der Goldpreis gab zwischenzeitliche Gewinne ab und fiel deutlicher zurück. Die Feinunze verbilligte sich um gut 1 Prozent auf den tiefsten Stand seit über sechs Wochen. Marktteilnehmer erklärten den Rückzug aus Gold auch mit der Erwartung steigener Zinsen, die das zinslose Edelmetall für Anleger weniger attraktiv machten.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++

FRANKREICH / USA

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 24, 2021 01:50 ET (05:50 GMT)

Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
19:51Exklusiv - Italien und UniCredit wollen Gespräche über Monte dei Paschi abbrechen - Quellen
MR
14:40Der vorstand der spanischen sabadell hat der co-op bank mitgeteilt, dass dies keine transaktion ist, die wir zum jetzigen zeitpunkt durchführen möchten.
MR
14:40Die spanische sabadell hat nach eigenen angaben ein angebot der co-operative bank für ihre britische einheit tsb erhalten
MR
07:16HINWEIS/Abkürzungen bei Dow Jones Newswires Deutschland
DJ
07:01PROGRAMM/Dow Jones Compact
DJ
05:55AUSBLICK/CDU in Nordrhein-Westfalen wählt neuen Vorsitzenden
DJ
03:31Impressum
DJ
01:46TED ROGERS : Analysten halten es für unwahrscheinlich, dass das Drama in der Vorstandsetage von Rogers Auswirkungen auf den Kauf von Shaw hat
MR
22.10.Weinsteins Saba Capital verkaufte Beteiligungen an SPAC, als die Aktien aufgrund des Trump-Deals in die Höhe schnellten
MR
22.10.Bristol Myers am Kauf von Aurinia Pharma interessiert - Bloomberg News
MR
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"