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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

01.10.2021 | 07:31

Schwächer - Erneut versandete nach einem positiven Start ein Erholungsversuch. Nur zwischenzeitlich hatten sich die Kurse von den Tagestiefs merklich erholt, nachdem sich der US-Senat wieder einmal in fast letzter Minute auf einen Übergangshaushalt einigen konnte. Noch keine Einigung gab es aber zur Erhöhung des Schuldenlimits. Damit stocken auch ein von Präsident Biden geplantes 1,2 Billionen Dollar teures Infrastrukturpaket und ein sozialpolitisches Reformpaket über 3,5 Billionen. Übergeordnet sorgten weiter die bekannten Belastungsfaktoren für Verkäufe: der Zinsanstieg am Rentenmarkt und die hohe Inflation, die für Befürchtungen einer strafferen Gangart der US-Notenbank sorgen. Börsianer hatten vor dem Start mit Blick auf den letzten Handelstag im Quartal darauf hingewiesen, dass Neupositionierungen im Verlauf für erhöhte Volatilität sorgen könnten. Ungünstig für US-Aktien wirkte auch der Dollar, der sein zuletzt deutlich erhöhtes Niveau verteidigte. Bed Bath & Beyond brachen um 22,1 Prozent ein, nachdem der Inneneinrichter in die Verlustzone gerutscht war. Herman Miller geben um gut 6 Prozent nach. Der Möbelhersteller, der sich in MillerKnoll umbenennen wird, hatte ergebnisseitig enttäuscht.

US-ANLEIHEN

Laufzeit              Rendite   Bp zu VT    Rendite VT      +/-Bp YTD 
2 Jahre                  0,28       -1,2          0,29           16,4 
5 Jahre                  0,99       -0,8          1,00           62,7 
7 Jahre                  1,31       -0,7          1,32           66,4 
10 Jahre                 1,52       -0,4          1,52           59,8 
30 Jahre                 2,08        2,2          2,06           43,7 
 

Am Anleihemarkt gab es eine leichte Entspannung, die stark gestiegenen Renditen bewegten sich leicht nach unten.

DEVISEN

DEVISEN    zuletzt  +/- %      00:00  Do, 9:25 Uhr   % YTD 
EUR/USD     1,1578  -0,0%     1,1582        1,1605   -5,2% 
EUR/JPY     128,69  -0,2%     128,90        129,89   +2,1% 
EUR/GBP     0,8604  +0,1%     0,8595        0,8634   -3,7% 
GBP/USD     1,3457  -0,1%     1,3474        1,3440   -1,6% 
USD/JPY     111,15  -0,1%     111,30        111,94   +7,7% 
USD/KRW   1.184,72  -0,3%   1.184,72      1.184,69   +9,1% 
USD/CNY     6,4467  -0,4%     6,4467        6,4657   -1,2% 
USD/CNH     6,4580  +0,1%     6,4495        6,4708   -0,7% 
USD/HKD     7,7866  +0,0%     7,7857        7,7878   +0,4% 
AUD/USD     0,7218  -0,1%     0,7227        0,7210   -6,3% 
NZD/USD     0,6894  -0,0%     0,6897        0,6886   -4,0% 
Bitcoin 
BTC/USD  43.645,01  -0,3%  43.780,26     43.407,76  +50,2% 
 

Der Dollar-Index gab minimal nach. Sorgen über die hohe Inflation und die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums sowie die Erwartung, dass die US-Notenbank im November mit der Drosselung der Wertpapierkäufe beginnen werde, stützten derzeit den Dollar, zählte Ricardo Evangelista, Analyst bei Activtrades, mehrere Kurstreiber auf.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHOEL          zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         74,98      75,03  -0,1%    -0,05  +56,7% 
Brent/ICE          0,00      78,52     0%     0,00  +54,2% 
 

Die Ölpreise zeigten sich volatil, letztlich aber wenig verändert. Zwischenzeitlich hatten sie deutlicher zugelegt, laut Marktexperte Phil Flynn von The Price Futures Group wegen eines Bloomberg-Berichts, wonach in China Energiefirmen angewiesen worden sein sollen, mit Blick auf den Winter für Vorräte zu sorgen, und zwar koste es was es wolle. Zuletzt hatten Meldungen über Stromknappheit und -abschaltungen in China die Runde gemacht. Hintergrund sind die stark gestiegenen Preise Kohle und Erdgas.

METALLE

METALLE         zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.753,97   1.756,88  -0,2%    -2,91   -7,6% 
Silber (Spot)     22,07      22,18  -0,5%    -0,11  -16,4% 
Platin (Spot)    961,78     967,85  -0,6%    -6,08  -10,2% 
Kupfer-Future      4,07       4,09  -0,5%    -0,02  +15,4% 
 

Viel Bewegung gab es beim Gold, der Preis schoss um knapp 30 Dollar oder 1,7 Prozent nach oben auf 1.757 Dollar, nachdem er zuletzt auf das niedrigste Niveau seit rund sechs Monaten abgerutscht war. Neben einer technischen Gegenbewegung fanden Marktkenner auch fundamentale Gründe für das Edelmetall - in erster Linie in seiner Funktion als sicherer Hafen. Ross Norman von Metals Daily verwies auf die hohe Inflation, die Stagnation der Konjunkturerholung und überhöhte Bewertungen am Aktienmarkt, sowie die Unsicherheit um den US-Haushalt und die immer schärfere Energiekrise. Silber legte noch kräftiger zu um fast 5 Prozent.

+++++ MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 17.30 UHR +++++

CORONAVIRUS-PANDEMIE

- Die EU-Kommission hat die Kontrollen beim Export von Impfstoffen in Länder außerhalb der EU bis Ende Dezember verlängert.

GELDPOLITIK MEXIKO

Die mexikanische Notenbank hat den Leitzins um 0,25 Punkte auf 4,75 Prozent erhöht.

GELDOLITIK USA

- US-Notenbankchef Jerome Powell geht unverändert davon aus, dass die jüngste Phase hoher Inflation vorbeigehen wird, dass es aber schwierig ist, den Zeitpunkt dafür zu bestimmen. Er räumte ein, dass die Fed im nächsten Jahr vor schwierigen Entscheidungen stehen könnte, wenn die Inflation hoch bleibe und gleichzeitig die Arbeitslosigkeit steige.

- Der Chef der US-Notenbank von Atlanta, Raphael Bostic, sieht die US-Wirtschaft so weit als erholt, dass die Fed Notmaßnahmen, die einen Zusammenbruch während der Pandemie verhindert haben, auslaufen lassen kann; die Wirtschaft habe sich sogar schneller erholt als erwartet, das Ziel substanzieller weiterer Fortschritte sei erreicht.

JAPAN TANKAN-UMFRAGE

Die weltweite wirtschaftliche Erholung hat die Stimmung unter Japans großen Herstellern in den drei Monaten bis September auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren klettern lassen. Der Hauptindex, der die Stimmung der großen Hersteller misst, lag im September bei plus 18, verglichen mit plus 14 im Juni, wie aus der am Freitag veröffentlichten vierteljährlichen Tankan-Unternehmensumfrage der Bank of Japan hervorgeht. Das war höher als die von einer Umfrage des Datenanbieters Quick unter Ökonomen erwarteten plus 13 und der höchste Stand seit Dezember 2018. Der Index stellt den Prozentsatz der Unternehmen dar, die die Geschäftslage als günstig bezeichneten, abzüglich derjenigen, die die Lage als ungünstig bezeichneten.

HANDELSGESPRÄCHE EU - AUSTRALIEN

Nach dem U-Boot-Streit zwischen Frankreich und Australien ist eine weitere Runde von Handelsgesprächen zwischen Australien und der EU verschoben worden. Die Verhandlungsrunde über das geplante Freihandelsabkommen FTA solle nun im November stattfinden, sagte ein EU-Vertreter am Freitag der Nachrichtenagentur AFP in Canberra.

NORDKOREA

hat nach eigenen Angaben eine "neu entwickelte" Flugabwehrrakete getestet. Bei dem Test am Donnerstag sei die "bemerkenswerte Kampfeigenschaft" der Rakete überprüft worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Freitag. Das Geschoss verfüge über "neue Schlüsseltechnologien". Der Test ist der jüngste in einer Reihe von Waffentests Nordkoreas.

FLUGGESELLSCHAFTEN

16 große Fluggesellschaften haben sich in Gesprächen mit der EU-Kommission verpflichtet, die Passagiere von annullierten Flügen künftig schneller zu entschädigen.

AIRBUS

Die Alitalia-Nachfolgegesellschaft Italia Trasporto Aereo hat sich zum Kauf von 28 Flugzeugen und zum Leasing weiterer Flugzeuge verpflichtet.

ALLIANZ

Die für das Asset Management und US-Lebensversicherung zuständige Vorständin Jacqueline Hunt tritt vorzeitig Amt zurück. Allianz hatte angekündigt, die Nachfolgeplanung im Vorstand vorzuziehen, was auch im Zusammenhang mit den laufenden Untersuchungen zu massiven Verlusten bei US-Hegdefonds von Allianz Global Investors ("Structured Alpha") steht. Auch Sergio Balbinot, dessen Ressort das Versicherungsgeschäft in West- und Südeuropa sowie im asiatisch-pazifischen Raum fällt, scheidet altersbedingt aus dem Vorstand aus.

LEONI

steht vor dem Verkauf seiner Sparte Industrial Solutions an den US-Konzern Bizlink Holding. Die Vertragsunterzeichnung bedarf noch der Zustimmung durch das Board des Käufers, wie die Leoni AG mitteilte. Leoni rechnet laut Mitteilung mit einem Gewinn von rund 200 Millionen Euro, der im berichteten EBIT ausgewiesen würde. Der Vollzug der Veräußerung sei für Anfang 2022 zu erwarten. Vorstand und Aufsichtsrat hätten dem geplanten Deal bereits zugestimmt.

QIAGEN

hat einen 3,4-Millionen-Dollar-Auftrag der US-Regierung zur Erhöhung der Produktionskapazität für Verbrauchsmaterialien erhalten.

PARAGON/VOLTABOX

hat die Verhandlungen mit den Investoren bezüglich des Verkaufs der Finanzbeteiligung an Voltabox erfolgreich abgeschlossen. Es stehe lediglich noch auf Seiten des Käufers eine behördliche Befreiungsentscheidung aus.

CREDIT AGRICOLE

hat Gespräche mit dem marokkanischen Unternehmen Holmarcom über einen möglichen Verkauf ihrer Tochtergesellschaft Credit du Maroc bestätigt.

=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/gos/raz

(END) Dow Jones Newswires

October 01, 2021 01:30 ET (05:30 GMT)

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