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Exklusiv - Mit Blick auf Big Tech und die Energiekrise fordern die EU-Telekommunikationsunternehmen eine Aufteilung der Netzkosten

26.09.2022 | 08:04
FILE PHOTO: Brochures with the logo of Deutsche Telekom AG are pictured at the shop in the headquarters of German telecommunications giant in Bonn

Die Deutsche Telekom, Orange, Telefonica und 13 weitere europäische Telekommunikationsanbieter haben am Montag unter Berufung auf die Energiekrise und die EU-Klimaziele ihren stärksten Vorstoß unternommen, um Big Tech an den Netzkosten zu beteiligen.

Der Aufruf kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Europäische Kommission darauf vorbereitet, Feedback von beiden Seiten einzuholen, bevor sie einen Gesetzesvorschlag vorlegt, der Tech-Unternehmen dazu zwingen könnte, sich an der Finanzierung des Ausbaus von 5G und Glasfaserkabeln in der Europäischen Union der 27 Länder zu beteiligen.

Der Sektor, der jährlich etwa 50 Milliarden Euro (48,5 Milliarden Dollar) in die Infrastruktur investiert, braucht dringend mehr Mittel, so die Geschäftsführer der Unternehmen in einer Erklärung.

"Die Kosten für Planung und Bauarbeiten steigen. Die Preise für Glasfaserkabel zum Beispiel haben sich im ersten Halbjahr 2022 fast verdoppelt. Auch der Anstieg der Energiepreise und der Preise für andere Betriebsmittel trifft den Konnektivitätssektor", sagten sie.

"Rechtzeitiges Handeln ist ein Muss: Europa hat viele der Chancen, die das Internet für Verbraucher bietet, verpasst. Es muss sich jetzt rasch für das Zeitalter der Metaversen rüsten", so die CEOs.

"Damit dies geschieht und auf Dauer tragfähig ist, sind wir der Meinung, dass die größten Verkehrserzeuger einen fairen Beitrag zu den beträchtlichen Kosten leisten sollten, die sie den europäischen Netzen derzeit aufbürden", sagten sie.

Zu den weiteren Unterzeichnern der Erklärung gehören Vodafone, Bouygues Telecom, KPN, BT Group, TIM Group, Telia Company, Fastweb und Altice Portugal.

Die europäischen Telekom-Betreiber argumentieren, dass US-Tech-Firmen wie Google, Meta und Netflix mehr als die Hälfte des Internetverkehrs auf sich vereinen und einen Teil der Kosten für die Modernisierung der Infrastruktur tragen sollten.

Big Tech hat solche Forderungen zurückgewiesen und erklärt, dass sie bereits in Ausrüstung und Technologien investieren, um Inhalte effizienter bereitzustellen.

($1 = 1,0301 Euro)


© MarketScreener mit Reuters 2022
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
ALPHABET INC. -1.45%96.05 verzögerte Kurse.-32.72%
BOUYGUES SA -0.57%29.62 Realtime Kurse.-5.94%
BT GROUP PLC -2.44%123.8 verzögerte Kurse.-26.98%
DEUTSCHE TELEKOM AG -0.36%19.694 verzögerte Kurse.20.82%
NETFLIX, INC. -1.53%281.17 verzögerte Kurse.-52.60%
ROYAL KPN N.V. -0.07%2.909 Realtime Kurse.6.56%
TELEFÓNICA, S.A. -1.18%3.61 verzögerte Kurse.-6.28%
TELIA COMPANY AB -1.02%29.15 verzögerte Kurse.-16.82%
VODAFONE GROUP PLC -0.27%92.81 verzögerte Kurse.-17.33%
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