Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Watchlisten für Ihre Werte
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Bitcoin steigt auf 60 000 Dollar

15.10.2021 | 12:14

FRANKFURT (awp international) - Der Bitcoin hat am Freitag deutlich von einem Medienbericht über die möglicherweise bevorstehende Genehmigung eines Indexfonds in den USA profitiert. In der Spitze kostete die nach Marktwert grösste Kryptowährung 60 000 US-Dollar und damit so viel wie zuletzt im April. Das Rekordhoch von knapp 65 000 Dollar rückt damit wieder in Reichweite.

Auftrieb erhielt die älteste und bekannteste Kryptowährung von einer Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg am frühen Freitagmorgen. Demnach könnte die US-Börsenaufsicht SEC dem Start börsengehandelter Indexfonds (ETF) auf Bitcoin-Futures in den USA zustimmen. Nach Bekanntwerden des Berichts stieg der Bitcoin in der Spitze um etwa 3000 Dollar. Zuletzt notierte er bei gut 59 000 Dollar.

Bloomberg stützt seinen Bericht zum einen auf mit der Sache vertraute Personen. Zum anderen wird auf jüngste Aussagen des neuen SEC-Chefs Gary Gensler verwiesen. Genslers Äusserungen scheinen eine Genehmigung von Bitcoin-ETFs nahelegen, soweit diese einige besondere Anforderungen erfüllen. Der SEC-Chef hatte zuletzt die Möglichkeit einer Zustimmung signalisiert, soweit sich die Indexfonds auf Terminkontrakte (Futures) stützen. Sollte die SEC tatsächlich grünes Licht geben, könnten bald vier ETFs in den US-Handel starten, berichtet Bloomberg.

Das Thema ETF-Zulassung in den USA ist ein Dauerbrenner am Kryptomarkt. Zwar gibt es solche Indexfonds bereits in anderen Ländern, darunter Kanada. In den USA ist ihnen die Einführung jedoch bislang verwehrt worden. Für Investoren ist dies angesichts der schieren Grösse und internationalen Bedeutung des US-Finanzmarkts besonders schmerzlich.

"Die Genehmigung eines börsengehandelten Fonds auf amerikanischem Grund und Boden wäre ein Ritterschlag für Bitcoin und Co.", kommentierte Kryptoexperte Timo Emden. "Damit wären Kryptowährungen möglicherweise endgültig im Mainstream angekommen."

In den vergangenen Monaten stand der Bitcoin dagegen immer wieder wegen Regulierungssorgen unter Druck. Besonders kritisch steht die politische Führung Chinas privatwirtschaftlichen Digitalwährungen wie Bitcoin gegenüber. Weniger kritisch hatte sich zuletzt neben SEC-Chef Gensler auch der Vorsitzende der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, geäussert. Die beiden Institutionen scheinen demnach zumindest kein Verbot von Bitcoin und anderen Digitalwerten anzustreben.

Der Bitcoin hat einen rasanten, aber auch extrem schwankungsanfälligen Anstieg hinter sich. Im Jahr 2008 startete die erste Kryptowährung überhaupt mit einem Wert von wenigen US-Cent. Im April diesen Jahres erreichte sie ihr Rekordhoch von knapp 65 000 Dollar, sackte im Sommer aber unter 30 000 Dollar ab. Zuletzt sollen alternative Anlagen wie Bitcoin auch von zunehmenden Inflationssorgen profitiert haben./bgf/men/jkr/stk


© AWP 2021
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
10:31ANALYSE/Hohe Gas- und Kohlepreise halten Ausbau erneuerbarer Energien auf Kurs
DJ
10:28Kritik an Israels Regierungschef wegen Auslandsreise der Familie
DP
10:24WTA-RÜCKZUG AUS CHINA : Peking bedauert Politisierung des Sports
DP
10:22Erdogan tauscht in Währungskrise den Finanzminister aus
RE
10:22Klaas Knot übernimmt FSB-Spitze
DJ
10:21Fonterelli GmbH & Co KGaA
DP
10:21Griechenland meldet ersten bestätigten Omikron-Fall
DP
10:14BIO Deutschland e.V. / Biotechnologie-Industrie veröffentlicht ...
DP
10:12Bundespolizei registriert weniger Flüchtlinge an polnischer Grenze
DP
10:10Italienische Großstädte setzen auf Maskenpflicht in Vorweihnachtszeit
DP
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"