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Metro : Russland-Probleme lassen Metro nur stagnierenden Ertrag erwarten

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11.12.2019 | 18:35
German retailer Metro AG sign is seen on the steps of their headquarters in Duesseldorf

Düsseldorf (Reuters) - Der Metro-Konzern rechnet in seinem Großhandelsgeschäft im neuen Geschäftsjahr 2019/20 nur mit einem stagnierenden operativen Gewinn.

Gebremst wird Metro dabei weiter von seinem kriselnden Russland-Geschäft. Der Düsseldorfer Konzern erwarte den operativen Gewinn (Ebitda ohne Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen und vor Transformationskosten) in etwa auf dem Vorjahres-Niveau von einer Milliarde Euro, teilte Metro am Mittwoch mit. Beim Umsatz rechnet Metro mit einem flächen- und wechselkursbereinigtem Wachstum von 1,5 bis drei Prozent. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Konzern den Umsatz um 1,5 Prozent auf knapp 30 Milliarden Euro gesteigert. Die Anteilseigner sollen für das Jahr eine unveränderte Dividende von 0,70 Euro pro Aktie erhalten.

Federn lassen muss Metro im Geschäftsjahr 2019/20 voraussichtlich erneut in Russland. Hier rechnet Konzernchef Olaf Koch mit einem Ergebnisrückgang zwischen 20 und 30 Millionen Euro. Er will dies in Deutschland und Westeuropa ausgleichen, um das Ebitda des Vorjahres zu erreichen. Kosten für ein Sparprogramm in Höhe von 60 bis 80 Millionen werden den Konzern aber zusätzlich belasten - sie sind in der Prognose nicht eingerechnet.

Koch setzt auf das Geschäft mit Gastronomen und Hoteliers. "Unser Ursprung ist der Großhandel, und im Großhandel liegt unsere Zukunft", unterstrich er. Auf dem Weg zum Großhandelskonzern hatte er unter anderem der Warenhaus-Tochter Kaufhof und den Elektronikmärkten Media Markt und Saturn den Laufpass gegeben. In den kommenden Monaten kommt aber noch viel Arbeit auf Koch zu. Er will die vor über einem Jahr ins Schaufenster gestellte Supermarktkette Real endlich losschlagen. Aktuell verhandelt Koch mit einem Konsortium aus dem Immobilieninvestor X+Bricks sowie der SCP Group über die Zukunft von Real. Auch die Trennung vom Geschäft in China will Koch 2020 endgültig über die Bühne bringen. Insgesamt sollen rund 1,5 Milliarden Euro aus den Transaktionen in die Kassen des Düsseldorfer Konzerns fließen.

Zudem könnte Metro Ziel eines neuen Übernahme-Versuchs des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinksy werden. Dieser war mit einem ersten Anlauf am Widerstand des Managements und anderer Großaktionäre gescheitert, hatte seinen Anteil aber jüngst auf 29,9 Prozent aufgestockt und liegt nun in Lauer-Stellung.

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
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METRO AG 0.11%13.21 verzögerte Kurse.-8.05%
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Finanzkennziffern (EUR)
Umsatz 2020 27 663 Mio
EBIT 2020 466 Mio
Nettoergebnis 2020 197 Mio
Schulden 2020 1 665 Mio
Div. Rendite 2020 4,78%
KGV 2020 24,0x
KGV 2021 14,1x
Marktkap. / Umsatz2020 0,23x
Marktkap. / Umsatz2021 0,22x
Marktkap. 4 791 Mio
Chart METRO AG
Dauer : Zeitraum :
Metro AG : Chartanalyse Metro AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse METRO AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendFallendFallend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung HALTEN
Anzahl Analysten 15
Mittleres Kursziel 13,86  €
Letzter Schlusskurs 13,20  €
Abstand / Höchstes Kursziel 36,4%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 5,02%
Abstand / Niedrigsten Ziel -29,5%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Olaf G. Koch Chairman-Management Board & CEO
Juergen B. Steinemann Chairman-Supervisory Board
Philippe Palazzi Chief Operating Officer
Christian Baier Chief Financial Officer
Florian Funck Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
METRO AG-8.05%5 314
SYSCO CORPORATION-3.18%42 257
WOOLWORTHS GROUP LIMITED6.97%33 683
TESCO PLC-2.59%31 528
AHOLD DELHAIZE N.V.1.21%27 223
KROGER-2.90%22 537