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Metro : Braunkohle-Milliardär drängt zur HV nicht in Metro-Aufsichtsrat

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11.01.2019 | 09:54
German retailer Metro AG sign is seen on the steps of their headquarters in Duesseldorf

Düsseldorf (Reuters) - Der neue Großaktionär der Metro, Daniel Kretinsky, drängt zur Hauptversammlung des Handelskonzerns offenbar noch nicht in den Aufsichtsrat.

Für die Aktionärsversammlung der Metro nominierte der Milliardär keine neuen Kandidaten, wie aus der Einladung für das Treffen hervorgeht. Darüber berichtete auch die "Börsen-Zeitung" (Freitagausgabe). Zwar laufen die Amtszeiten der amtierenden Aufseher Fredy Raas, Eva-Lotta Sjöstedt und Alexandra Soto als Aufsichtsratsmitglieder der Anteilseigner aus, doch sollen diese der Hauptversammlung laut Einladungsschreiben zur Wiederwahl vorgeschlagen werden.

Kretinsky und sein Partner Patrik Tkac, die mit ihrer Firma EP Global Commerce GmbH (EPGC) bei der Metro eingestiegen waren, hatten noch im Oktober erklärt, sie strebten eine Einflussnahme auf die Besetzung des Aufsichtsrats an. Einen Zeitrahmen nannten sie damals nicht.

Die Aktionäre der Metro sollen sich am 15. Februar in Düsseldorf versammeln. Kretinsky und Tkac hatten sich mit der Duisburger Familien-Holding Haniel auf den Kauf von 7,3 Prozent der Metro-Anteile verständigt. Zusätzlich haben sie eine Option auf weitere 15,2 Prozent der Metro-Anteile aus dem Haniel-Fundus, wie Haniel mitgeteilt hatte.

Doch damit gab sich Kretinsky nicht zufrieden: Zusammen mit seinem Investitionspartner einigte er sich mit der Elektronikhandelsholding Ceconomy auf die Übertragung weiterer Metro-Anteile. Zusammengerechnet mit den Ceconomy-Anteilen könnten die beiden Partner über die Schwelle von 30 Prozent kommen, die ein Übernahmeangebot für Metro auslösen würde. Kretinksy hat aber offen gelassen, ob er dies tatsächlich anstrebt.

Sichert sich Kretinsky die übrigen Haniel-Anteile, könnte sich aber eine neue Gelegenheit ergeben, einen Vertreter in den Metro-Aufsichtsrat zu entsenden. Aktuell sitzt Haniel-Vorstand Florian Funck im Metro-Kontrollgremium. Er ist bis 2022 berufen - doch wenn Haniel keine Metro-Anteile mehr hält, dürfte Funck sich aus dem Gremium zurückziehen. Dann hätte Kretinsky eine neue Chance. Kretinksy war in Deutschland auch vor seinem Einstieg bei der Metro kein Unbekannter - er kontrolliert den Strom-Versorger EPH mit Sitz in Prag. Dieser hatte in der Bundesrepublik die Braunkohlekraftwerke und den Tagebau von Vattenfall übernommen.

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
CECONOMY 0.50%3.421 verzögerte Kurse.8.20%
METRO 6.59%14.4 verzögerte Kurse.0.86%
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Finanzkennziffern (€)
Umsatz 2019 37 195 Mio
EBIT 2019 891 Mio
Nettoergebnis 2019 380 Mio
Schulden 2019 3 043 Mio
Div. Rendite 2019 4,89%
KGV 2019 12,89
KGV 2020 11,93
Marktkap. / Umsatz 2019 0,21x
Marktkap. / Umsatz 2020 0,21x
Marktkap. 4 902 Mio
Chart METRO
Laufzeit : Zeitraum :
Metro : Chartanalyse Metro | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse METRO
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendNeutralNeutral
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung HALTEN
Anzahl Analysten 19
Mittleres Kursziel 13,3 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel -1,5%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Olaf G. Koch Chief Executive Officer
Juergen B. Steinemann Chairman-Supervisory Board
Philippe Palazzi Chief Operating Officer
Christian Baier Chief Financial Officer
Florian Funck Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
METRO0.86%5 583
SEVEN & I HOLDINGS CO., LTD.-1.11%38 475
SYSCO CORPORATION0.10%32 357
AHOLD DELHAIZE1.18%30 108
WOOLWORTHS GROUP LTD2.04%28 307
TESCO15.94%27 789