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BP PLC

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Ölkartell Opec einigt sich erst spät - Weitere Gespräche am Freitag

06.12.2019 | 06:31

WIEN (dpa-AFX) - Das Ölkartell Opec hat sich nach zähen Verhandlungen auf eine gemeinsame Strategie geeinigt, sämtliche Details aber geheim gehalten. "Ja, wir haben eine Vereinbarung", sagte der iranische Ölminister Bidschan Namdar Sanganeh am Donnerstag nach einer rund sechs Stunden langen Sitzung der 14 Mitgliedsstaaten in Wien. Ob sich die zuständigen Minister dabei auf eine verschärfte Förderkürzung einigen konnte, ließ Sanganeh offen. Die weiteren Verhandler verließen die Opec-Zentrale am Donnerstag gegen 23.00 Uhr ohne Kommentar. Am Freitag wird gemeinsam mit den zehn kooperierenden Staaten in der "Opec+"-Runde weiterverhandelt.

Bei den Gesprächen dürfte es um eine weitere Förderkürzung um zusätzlich 500 000 Barrel (159 Liter) Öl pro Tag gehen - das entspricht rund 0,5 Prozent der weltweiten Ölproduktion. Ein "Opec"-Gremium zur Marktüberwachung hatte am Donnerstag eine solche Beschränkung als künftige Strategie empfohlen, wie der russische Energieminister Alexander Nowak verriet. Welche Folgen das für den Öl- und damit auch den Benzinpreis haben wird, lässt sich kaum vorhersagen. Die 24 Staaten haben zuletzt bereits weniger Öl produziert, als sie vor einem Jahr vereinbart hatten. Eine solche Förderkürzung muss also nicht zwingend zu einem geringeren Ölangebot und damit einem höheren Ölpreis führen.

Denn die Opec muss laut Experten künftig mit einer deutlich geringeren Nachfrage nach ihrem Öl rechnen. Die Internationale Energieagentur erwartet, dass im ersten Halbjahr 2020 rund 28,3 Millionen Barrel Opec-Öl am Tag nachgefragt werden. Das Kartell produzierte zuletzt aber nach eigenen Angaben 29,7 Millionen Barrel Öl täglich.

"Mit Blick auf den Ölbedarf müsste die Opec mindestens um eine weitere Million Barrel kürzen", sagte Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch der Deutschen Presse-Agentur vor den Opec-Beratungen in Wien. Dass eine kleine Kürzung, wie sie nun angestrebt wird, den Ölmarkt stabilisieren könnte, hält er für unwahrscheinlich. Gleichzeitig besteht für die Opec aber die Gefahr, mit schärferen Produktionsbegrenzungen Anteile im globalen Ölmarkt zu verlieren.

Die "Opec+"-Runde, zu der auch die beiden Schwergewichte Saudi-Arabien und Russland gehören, versucht seit Anfang 2017 den Ölmarkt mit Förderlimits zu beeinflussen. Im Dezember 2018 beschlossen die 24 Staaten, ihre Produktion im Vergleich zum Oktober desselben Jahres um 1,2 Millionen Barrel Öl pro Tag zu kürzen. Diese Vereinbarung gilt noch bis Ende März 2020. Der Ölpreis ist seit Beginn des Jahres leicht gestiegen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Donnerstag mehr als 63 Dollar - im Vergleich zu rund 57 Dollar Anfang Januar. Insgesamt werden laut Opec weltweit 99,3 Millionen Barrel Öl am Tag aus dem Boden gepumpt.

Vor allem Saudi-Arabien war zuletzt an einem höheren Ölpreis interessiert, da nicht zuletzt der Staatshaushalt des Landes stark von den Einnahmen durch den Rohstoff abhängt. Außerdem hat bei den Gesprächen in der Opec-Zentrale in Wien höchstwahrscheinlich auch der anstehende Börsengang des Ölriesen Saudi Aramco eine Rolle gespielt. Ein hoher beziehungsweise steigender Ölpreis dürfte beim Börsengang von Vorteil sein.

Aramco wurde 1933 als California-Arabian Standard Oil Company gegründet. 1988 verwandelte die saudische Regierung die Firma unter dem Namen Saudi Arabian Oil Company oder Saudi Aramco in einen Staatskonzern. Ende 2018 waren die nachgewiesenen Erdölvorkommen Aramcos nach eigener Aussage fünfmal größer als die der fünf großen internationalen Ölkonzerne, also ExxonMobil, Shell, BP, Chevron und Total. Der Börsengang könnte der größte aller Zeiten werden.

Am Donnerstag teilte das Unternehmen mit, dass der endgültige Ausgabepreis bei 32 Riyal (8,50 US-Dollar) liege. Damit würde das Unternehmen mit 1,7 Billionen Dollar bewertet. Weil der Konzern nur 1,5 Prozent seiner Aktien zum Kauf anbietet, dürfte er etwa 25,6 Milliarden Dollar mit dem Börsengang einnehmen. Wann genau Aramco-Aktien erstmals an der saudi-arabischen Wertpapierbörse Tadawul gehandelt werden, ist unklar./nif/DP/jha


© dpa-AFX 2019
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
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BRENT CRUDE OIL SPOT -1.67%54.92 verzögerte Kurse.10.24%
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COMMERZBANK AG -1.32%5.668 verzögerte Kurse.9.08%
EURO / US DOLLAR (EUR/USD) -0.62%1.20749 verzögerte Kurse.-0.52%
EXXON MOBIL CORPORATION -4.81%47.89 verzögerte Kurse.22.05%
LONDON BRENT OIL -2.91%54.8 verzögerte Kurse.8.12%
ROYAL DUTCH SHELL PLC -1.67%16.79 Realtime Kurse.16.85%
SAUDI ARABIAN OIL COMPANY -0.43%35 Schlusskurs.0.00%
US DOLLAR / RUSSIAN ROUBLE (USD/RUB) 0.30%73.31 verzögerte Kurse.0.12%
WTI -3.09%52.11 verzögerte Kurse.9.44%
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Finanzkennziffern
Umsatz 2020 191 Mrd. - 158 Mrd.
Nettoergebnis 2020 -22 341 Mio - -18 500 Mio
Nettoverschuldung 2020 45 266 Mio - 37 484 Mio
KGV 2020 -2,78x
Dividendenrendite 2020 8,98%
Marktkapitalisierung 61 128 Mio 83 090 Mio 50 620 Mio
Marktkap. / Umsatz 2020 0,56x
Marktkap. / Umsatz 2021 0,47x
Mitarbeiterzahl 67 600
Streubesitz 93,3%
Chart BP PLC
Dauer : Zeitraum :
BP plc : Chartanalyse BP plc | MarketScreener
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KurzfristigMittelfristigLangfristig
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Letzter Schlusskurs 3,02 $
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Abstand / Durchschnittliches Kursziel 49,4%
Abstand / Niedrigstes Ziel -17,0%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
NameTitel
Bernard Looney Chief Executive Officer & Director
Helge Lund Chairman
Andy Hopwood COO & Executive VP-Upstream Strategy
Murray Auchincloss Chief Financial Officer
Angela Rosemary Emily Strank Chief Scientist & Head-Downstream Technology
Branche und Wettbewerber
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BP PLC21.37%85 581
EXXON MOBIL CORPORATION22.05%212 722
RELIANCE INDUSTRIES LTD-1.24%170 265
CHINA PETROLEUM & CHEMICAL CORPORATION14.70%75 429
NESTE OYJ5.24%58 066
PTT1.76%41 906