Einloggen
Einloggen
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     
Registrieren
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     

Business Leaders

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
HomeAlle NewsMeistgelesene ArtikelBusiness Leaders Biografien
Alter : 57
Wohnsitz : Unbekannt
Biografie : Oliver Zipse ist Vorsitzender des Vorstands der Bayerische Motoren Werke AG. In seiner bisherigen...

BMW-Chef Zipse bleibt trotz Rezession zuversichtlich

20.09.2022 | 13:38
ARCHIV: Das BMW Logo während der IAA Mobilität 2021 in München, Deutschland

Hamburg (Reuters) - BMW-Chef Oliver Zipse sieht trotz der heraufziehenden Wirtschaftskrise Chancen für die Autobranche.

"Die Automobilindustrie ist ein Wachstumsmarkt", sagte er am Dienstag auf dem Betriebswirtschafter-Tag der Schmalenbach-Gesellschaft. Angesichts explodierender Energiepreise und der hohen Inflation seien die Anzeichen für eine Krise zwar unverkennbar. "Trotzdem gibt es da draußen ein Wachstumssegment und einen ungebrochenen Bedarf an individueller Mobilität." Zipse verwies darauf, dass BMW auch unter schwierigen Bedingungen in den vergangenen drei Jahren seine Position ausgebaut habe. "Der Markt ist geschrumpft aufgrund von vielen Risiken und wir haben uns auf den Weg gemacht, Marktanteile zu gewinnen."

Der Münchner Autobauer profitiert wie andere Oberklassehersteller auch davon, dass seine Fahrzeuge von der betuchten Kundschaft selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gefragt sind. Die Auftragsbücher sind auch bei Volumenherstellern prall gefüllt, weil die Autobauer wegen fehlender Bauteile mit der Produktion kaum hinterher kommen. Kunden müssen bis zu ein Jahr auf einen Neuwagen warten, manche sogar noch länger. Zuletzt war der Auftragseingang hierzulande allerdings geschrumpft.

Experten rechnen daher damit, dass die Sonderkonjunktur ausläuft. "In den nächsten zwei Jahren wird es nicht so einfach sein, in Europa Autos zu verkaufen", sagte Autoprofessor Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research (CAR) in Duisburg. "Wir erwarten, dass die Nachfrage kippt." Langfristig seien die Aussichten für die Automobilindustrie jedoch gut.

(Bericht von Jan C. Schwartz, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)


© Reuters 2022
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
BMW AG 1.24%69.99 verzögerte Kurse.-21.88%