Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

WDH/Nach Flut: Kabinett beschließt Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

04.08.2021 | 11:39

(Tippfehler in Überschrift beseitigt)

BERLIN (dpa-AFX) - Das Bundeskabinett hat nach der Flutkatastrophe vor allem im Westen Deutschlands eine vorübergehende Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für Firmen auf den Weg gebracht. Das teilte das Justizministerium am Mittwoch mit. "Durch den Starkregen und das Hochwasser sind auch Unternehmen unverschuldet in finanzielle Not geraten, die an sich tragfähige und erfolgreiche Geschäftsmodelle haben", erklärte Justizministerin Christine Lambrecht (SPD).

Um den Menschen und Unternehmen in den betroffenen Regionen zu helfen, seien bereits umfangreiche finanzielle Hilfen auf den Weg gebracht worden, so Lambrecht. "Wir müssen aber verhindern, dass Unternehmen nur deshalb zum Insolvenzgericht gehen müssen, weil Unterstützungsleistungen, wie die von uns beschlossenen Hilfen, nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen."

Deswegen solle die Insolvenzantragspflicht für betroffene Unternehmen rückwirkend vom 10. Juli 2021 bis Ende Oktober 2021 ausgesetzt werden. Damit solle Unternehmen wichtige Zeit verschafft werden, um beispielsweise wirtschaftliche Hilfen in Anspruch zu nehmen und auf die Herausforderungen der Unwetterkatastrophe reagieren zu können.

Voraussetzung für eine Aussetzung der Insolvenzantragspflicht ist, dass die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung von Unternehmen auf den Auswirkungen der Starkregenfälle und der Hochwasser im Juli 2021 beruht. Die Aussetzung soll laut Ministerium nur gelten, solange Firmen "ernsthafte Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen" führen und dadurch begründete Aussichten auf eine Sanierung bestehen.

Der Bundestag muss dem Gesetz zustimmen. Technisch gesehen beschloss das Kabinett eine Formulierungshilfe für die Koalitionsfraktionen. Damit wird eine Sondersitzung des Bundestags während der Sommerpause immer wahrscheinlicher./hoe/DP/eas


© dpa-AFX 2021
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
05:19Die Schlagzeilen der Sonntagspresse vom Sonntag 26. September 2021
AW
04:50DPA-AFX KUNDEN-INFO : Impressum
DP
04:50DPA-AFX KUNDEN-INFO : Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten
DP
25.09.CORONA-BLOG/Stiko-Chef unzufrieden mit Verlauf der Impfkampagne
DJ
25.09.WAHL21/Merkel wirbt in Aachen für Laschet als Garant für Stabilität
DJ
25.09.WAHL21/Scholz stellt in Potsdam sozialpolitische Themen in den Mittelpunkt
DJ
25.09.CORONA-BLOG/Rund 230.000 Verstöße 2021 gegen Maskenpflicht an Bahnhöfen, Zügen
DJ
25.09.CORONA-BLOG/RKI : Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 60,6
DJ
25.09.Grüner Landesfinanzminister sieht Vermögenssteuer kritisch
DP
25.09.DIHK : Ausbildungsmarkt stabilisiert sich
DP
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"