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UKRAINE-BLOG/Moskau : "Bis zu 80" polnische Kämpfer in der Ukraine getötet

25.06.2022 | 13:56

Nachrichten und Einschätzungen zu dem russischen Angriff und dem Krieg in der Ukraine sowie den Auswirkungen:

Moskau: "Bis zu 80" polnische Kämpfer in der Ukraine getötet 

Russland hat nach eigenen Angaben bei Angriffen in der Ostukraine Dutzende polnische Kämpfer getötet. "Bis zu 80 polnische Söldner" seien bei "Angriffen mit Hochpräzisionswaffen auf die Megatex-Zinkfabrik im Dorf Konstantinowka" getötet worden, erklärte das russische Verteidigungsministerium am Samstag, das zudem die Zerstörung von "20 gepanzerten Kampffahrzeugen und acht Grad-Mehrfachraketenwerfer" bekannt gab. Konstantinowka, auf Ukrainisch Kostjantyniwka, liegt in der seit Beginn der russischen Offensive am 24. Februar heftig umkämpften Region Donezk. Wann genau der Angriff erfolgte, ließ das Ministerium offen. Gleichzeitig berichtete es, binnen eines Tages seien in der südukrainischen Stadt Mykolajiw "mehr als 300 ukrainische Soldaten und ausländische Söldner" getötet und "35 schwere Waffen" zerstört worden.

Kiew: Moskau will Belarus "in den Krieg hineinziehen" 

Nach ukrainischen Berichten über russische Raketenangriffe aus Belarus hat die Führung in Kiew Russland vorgeworfen, seinen Verbündeten Belarus in den Krieg hineinziehen zu wollen. "Der Angriff von heute steht in direkter Verbindung mit den Bemühungen des Kreml, Belarus als Mitkämpfer in den Krieg in der Ukraine hineinzuziehen", erklärte die Generaldirektion des ukrainischen Geheimdienstes, die dem Verteidigungsministerium unterstellt ist, am Samstag im Messengerdienst Telegram. Gegen 05.00 Uhr morgens (04.00 Uhr MESZ) sei die Region Tschernihiw massiv mit Raketen angegriffen worden, teilte das Nordkommando der ukrainischen Armee auf Facebook mit. "20 Raketen" seien "von belarussischem Territorium und aus der Luft" auf das Dorf Desna abgeschossen worden, hieß es in der Mitteilung.

Moskau verurteilt EU-Kandidatenstatus als "geopolitische Vereinnahmung" 

Der Kreml hat die Verleihung des EU-Kandidatenstatus an die Ukraine und Moldau als geopolitisches Manöver gegen Moskau verurteilt. Die Entscheidung bestätige, dass "eine geopolitische Vereinnahmung" der ehemaligen Sowjetrepubliken "aktiv vorangetrieben" werde, "um Russland in Schach zu halten", sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Freitag. Die EU verfolge damit das Ziel, mit den östlichen Nachbarländern Beziehungen auf der Grundlage eines Abhängigkeitsprinzips zu etablieren. Brüssel wende "politische und wirtschaftliche Erpressungsmethoden" an und zwinge die Kandidatenländer, "unrechtmäßige Sanktionen" gegen Moskau zu verhängen. Das "aggressive Vorgehen" der EU habe das Potenzial, neue Spaltungen und tiefe Krisen in Europa zu schaffen, fuhr Sacharowa fort.

G7 fordern von Moskau Ende der Blockade der Schwarzmeerhäfen 

Die G7-Außenminister haben Russland aufgefordert, die ukrainischen Schwarzmeerhäfen für Lebensmittelexporte freizugeben. Durch die Blockade der Häfen, die Bombardierung von Getreidesilos und die Zerstörung der landwirtschaftlichen Infrastruktur der Ukraine verschärfe Russland die weltweite Lebensmittelkrise, hieß es in einer am Freitag in Berlin veröffentlichten Erklärung. Die Darstellung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, nach der die drohende Hungersnot eine Folge westlicher Sanktionen sei, wiesen sie als "falsches Narrativ und Desinformation" zurück. Die Erklärung wurde zwei Tage vor dem am Sonntag beginnenden G7-Gipfel auf Schloss Elmau in Bayern veröffentlicht. Deutschland hat in diesem Jahr den G7-Vorsitz inne.

Behörden: Russischer Vertreter bei Attentat in Cherson getötet 

Im von der russischen Armee besetzten Cherson in der Südukraine ist ein Behördenvertreter nach russischen Angaben bei einem Attentat getötet worden. "Das war ein gezielter Angriff", gaben die Behörden nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen bekannt. "Ein Sprengkörper war in seinem Auto angebracht." Das Opfer sei für Sport und Jugend in der Verwaltung für die Region Cherson zuständig gewesen. Derartige Anschläge auf Vertreter Russlands häufen sich in den von der russischen Armee kontrollierten Gebieten in der Ukraine. Die russische Armee hatte das an die annektierte Krim-Halbinsel grenzende Gebiet um Cherson bereits kurz nach Beginn ihrer Ukraine-Offensive Ende Februar eingenommen. Seitdem wird das Gebiet immer näher an Russland herangeführt. Vor anderthalb Wochen begann Russland mit der Ausgabe russischer Pässe, außerdem wurde der russische Rubel als Zahlungsmittel eingeführt.


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June 25, 2022 07:55 ET (11:55 GMT)

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