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ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

17.01.2022 | 13:30

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

OECD-Frühindikator weist auf Abschwächung des Wachstums

Die starke Konjunkturerholung seit dem Tiefpunkt der pandemiebedingten Wirtschaftskrise könnte sich in mehreren großen Volkswirtschaften bald abschwächen. Wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mitteilte, sank der Frühindikator im Dezember um 0,06 Prozent auf 100,5 Punkte. Im November und Oktober hatte der Index jeweils um 0,07 Prozent nachgegeben.

Wieland fordert Zinserhöhung 2022 und warnt vor Lohn-Preis-Spirale

Der Wirtschaftsweise Volker Wieland hält eine Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) schon in diesem Jahr für notwendig. "Der Ausschluss einer möglichen Zinserhöhung 2022 ist schwer zu begründen und unnötig", sagte Wieland im Gespräch mit der Wirtschaftswoche. Wieland zeigte sich vor allem darüber erstaunt, dass EZB-Chefin Christine Lagarde ihren expansiven Kurs damit rechtfertigt, dass man 2023 und 2024 wieder unter dem Inflationsziel von 2 Prozent liegen werde.

VDMA fordert bei Batteriezellfertigung Schutz vor chinesischen Firmen

Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer fordern von der europäischen Politik Beschränkungen gegen subventionierte Unternehmen aus Drittstaaten wie etwa China, um die europäische Batteriezellproduktion vor unfairem Wettbewerb zu schützen. Aktuell etabliere sich der asiatische Maschinenbau in Europa als Ausrüster in der Batteriezellherstellung. Die europäische Industrie drohe hingegen ohne richtige Rahmenbedingungen ins Hintertreffen zu geraten, warnte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).

Baerbock will "ernsthaften Dialog" in Ukraine-Krise

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat vor ihrer Abreise zu Gesprächen in Kiew und Moskau einen "ernsthaften Dialog" im Ukraine-Konflikt angekündigt, aber auch eine geschlossene Haltung der Staatengemeinschaft zur territorialen Unverletzlichkeit betont. "Wir sind bereit zu einem ernsthaften Dialog über gegenseitige Vereinbarungen und Schritte, die allen in Europa mehr Sicherheit bringen, auch Russland", sagte sie. "Aber wir können und werden keine Abstriche machen von den Grundprinzipien der Helsinki-Schlussakte, die Europa in den letzten 50 Jahren vor dem Alptraum eines großen Kriegs bewahrt haben."

Ex-Präsident Poroschenko in die Ukraine zurückgekehrt

Der ukrainische Ex-Präsident Petro Poroschenko ist trotz einer drohenden Verhaftung in die Ukraine zurückgekehrt. Poroschenko landete am Montagmorgen mit einer Maschine aus Warschau in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Bei der Passkontrolle kam es seinen Angaben zufolge zu chaotischen Szenen, weil Grenzbeamte versucht hätten, ihn an der Einreise zu hindern.

Mutmaßlicher Drohnenangriff verursacht Explosion und Feuer in Abu Dhabi

Ein mutmaßlicher Drohnenangriff auf drei Tanklastwagen in Abu Dhabi hat eine Explosion und ein Feuer ausgelöst. Wie die Polizei der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate mitteilte, gingen die mit Treibstoff beladenen Lastwagen in Flammen auf. Über Opfer oder das Ausmaß der Schäden gab es zunächst keine Angaben. Derweil meldeten die im Jemen aktiven Huthi-Rebellen, sie hätten "militärische Operationen" in den Emiraten ausgeführt.

Drei Tote bei mutmaßlichem Drohnenangriff auf Abu Dhabi

Bei einem mutmaßlichen Drohnenangriff auf drei Tanklastwagen in Abu Dhabi sind drei Menschen getötet worden. Wie die Polizei der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate mitteilte, explodierten die mit Treibstoff beladenen Lastwagen und gingen in Flammen auf. Dabei wurden laut Behördenangaben sechs weitere Menschen verletzt. Zudem sei in der Nähe des Flughafens ein "kleineres Feuer" ausgebrochen.

Wissenschaftler warnen vor Folgen von technischer Abkühlung der Erdoberfläche

Im Kampf gegen den Klimawandel haben dutzende Wissenschaftler vor den Folgen von technischen Methoden zur Abkühlung der Erdoberfläche gewarnt. Das Einbringen von Milliarden Schwefelpartikeln in die Atmosphäre als Teil des sogenannten solaren Strahlungsmanagements (SRM) würde zwar einen wesentlichen Teil der Sonneneinstrahlung wie beabsichtigt abschwächen, erklärten mehr als 60 Wissenschaftler und Politikexperten im Fachmagazin "WIREs Climate Change". Die Folgen für bestimmte Weltregionen dürften jedoch die Vorteile überwiegen.

DJG/DJN/AFP/apo

(END) Dow Jones Newswires

January 17, 2022 07:30 ET (12:30 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
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