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CORONA-BLOG/Irland hebt Großteil der Corona-Beschränkungen auf

21.01.2022 | 21:15

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

Irland hebt Großteil der Corona-Beschränkungen wieder auf 

Irland wird bereits am Samstag den größten Teil seiner im vergangenen Monat eingeführten strikten Beschränkungen wieder aufheben. Die Gesundheitslage habe sich deutlich verbessert, sagte Regierungschef Micheal Martin am Freitag zur Begründung. Die Zahl der Neuinfektionen sinke und auch die anderen Kennzahlen, auf die sich die Entscheidungen seiner Regierung stützten, gingen in die "richtige Richtung": "Wir haben den Omikron-Sturm überstanden."

Omikron nun in Europa dominierende Coronavirus-Variante 

Die Omikron-Variante ist nach Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC inzwischen die dominierende Variante in der Europäischen Union und dem Europäischen Wirtschaftsraum. Omikron sei nun in den meisten betroffenen Ländern vorherrschend, ihr Anteil an den Coronainfektionen liege derzeit bei rund 78 Prozent, teilte das in Stockholm ansässige Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten mit.

Scholz: Corona-Entscheidungen am Montag setzen bisherige Strategie fort 

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat für die Ministerpräsidentenkonferenz am Montag eine Fortschreibung der bisherigen Kurses an Corona-Maßnahmen angekündigt. Mit jüngsten Entscheidungen sei erreicht worden, "dass wir in der ganz konkreten Omikron-Welle besser durch die Landschaft kommen als viele andere", sagte er. "Diese Strategie wird sehr einvernehmlich getragen und wird sicherlich auch fortgeführt werden mit den Entscheidungen, die am Montag anstehen." Scholz unterstrich besonders die Bedeutung der Booster-Impfkampagne, die die erfolgreichste innerhalb der EU sei. Zu der kommende Woche im Bundestag beginnenden Debatte über eine Impfpflicht zeigte er sich überzeugt, dass es am Ende "einen großen Konsens über das Ergebnis" geben werde.

Oberverwaltungsgericht kippt 2G-Regel in saarländischem Einzelhandel 

Das saarländische Oberverwaltungsgericht hat die 2G-Regel im Einzelhandel vorläufig gekippt. Die Verordnung sei zu unbestimmt, teilte das Gericht am Freitag in Saarlouis mit. Die Richter gaben damit einer Klage mehrerer Elektronikfachmärkte statt. Mit der Entscheidung dürfen nun bis auf Weiteres wieder Ungeimpfte im Einzelhandel einkaufen. Die Richter kritisierten, dass die Ausnahmeregel für Supermärkte und andere Geschäfte mit Waren des täglichen Bedarfs durch eine beispielhafte Aufzählung von Geschäften nicht konkret genug ist. Dies lasse den Schluss zu, dass der Begriff der Deckung des täglichen Bedarfs nicht das einzige Kriterium für die Befreiung von der Regel sei. Wie Mischbetriebe eingeordnet werden sollen, ist laut Gericht ebenfalls unklar.

Baden-Württemberg lockert kommende Woche die Coronaregeln 

Baden-Württemberg lockert in der kommenden Woche die Coronaregeln im Land. Die Verordnung werde "wie ohnehin geplant" in der kommenden Woche aktualisiert, das Einfrieren der Alarmstufe II werde beendet, teilte die Landesregierung am Freitag auf Anfrage mit. Zuvor hatte der Verwaltungsgerichtshof (VGH) des Landes in Mannheim die 2G-Regelung für Hochschulen außer Vollzug gesetzt und in der Begründung erklärt, dass ein von der Hospitalisierungsrate abgekoppeltes Einfrieren der Regeln nicht mit den gesetzlichen Vorgaben in Einklang stehe.

Gruppe von "Ampel"-Abgeordneten will Entwurf für Impfpflicht ab 18 vorlegen 

Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten aus den drei Ampel-Fraktionen will demnächst den Gesetzentwurf für eine allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren vorlegen. "Die Schutzimpfung gegen Covid-19 ist sicher, wirksam und das beste Mittel, um die Pandemie überwinden zu können", heißt es in einem der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Schreiben. "Durch eine höhere Impfquote schützen wir unser Gesundheitswesen vor dauerhafter Überlastung und vermeiden Einschränkungen des öffentlichen Lebens." Unterzeichnet ist das Schreiben, das sich an die anderen Bundestagsabgeordneten richtet, von den SPD-Abgeordneten Heike Baehrens, Dagmar Schmidt und Dirk Wiese, von den Grünen-Parlamentariern Janosch Dahmen und Till Steffen sowie den FDP-Politikerinnen Katrin Helling-Plahr und Marie-Agnes Strack-Zimmermann.

Polen wegen Rekord-Infektionszahlen zur Heimarbeit aufgerufen 

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen hat Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki seine Landsleute aufgerufen, von zu Hause aus zu arbeiten. "Die fünfte Welle ist jetzt eine Tatsache", sagte Morawiecki am Freitag in Warschau. Polen registriere "Rekordzahlen an Infektionen und wir befinden uns daher in einer neuen Situation". "Die öffentliche Verwaltung wird so bald wie möglich auf Homeoffice umsteigen", kündigte der Ministerpräsident an.

Söder gegen Corona-Verschärfungen bei MPK 

CSU-Chef Markus Söder ist trotz der stark gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen in Deutschland gegen Verschärfungen der politischen Maßnahmen. Mit Blick auf die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am Montag sagte der bayerische Regierungschef nach einer CSU-Vorstandssitzung vor Journalisten, es sei derzeit weder angebracht noch sinnvoll, Maßnahmen zu verschärfen. Es sei aber auch nicht sinnvoll, wie in Großbritannien angekündigt die Maßnahmen zu beenden. Söder sagte, die entscheidende Frage sei, ob das Gesundheitssystem überlastet sei. Dies sei im Moment nicht der Fall. Bei Omikron seien die Verläufe der Infektionen milder, außerdem gebe es Fortschritte bei den Boosterimpfungen und neue Impfstoffe. "Wir wollen Vorsicht walten lassen, aber mit Augenmaß", sagte Söder.

Subtyp von Omikron zieht Aufmerksamkeit auf sich 

Eine Subvariante der Coronavirus-Variante Omikron hat die Aufmerksamkeit der Wissenschaft auf sich gelenkt. Wie der französische Gesundheitsminister Olivier Véran vor Journalisten sagte, sind die Merkmale des als BA.2 bekannten Subtyps des Coronavirus noch nicht hinreichend erforscht. Derzeit ändere BA.2 die Infektionslage nicht, fügte er hinzu. Die Variante wurde bereits in mehreren Ländern insbesondere in Europa festgestellt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterscheidet bislang nicht zwischen Omikron und der Subvariante BA.2. Jüngste Daten aus Dänemark lassen jedoch aufhorchen: In dem Land, in dem die Zahl der täglichen Infektionen seit einigen Tagen wieder ansteigt, soll BA.2 bereits die vorherrschenden Variante sein. Die französische Gesundheitsbehörde erklärte, entscheidend sei, ob BA.2 unterschiedliche Merkmale in Bezug auf die Ansteckungsfähigkeit, die Immunreaktion oder die Schwere der Krankheitsverläufe aufweise.

Ministerium lässt Maßnahmen der MPK offen 

Das Bundesgesundheitsministerium hat offengelassen, ob Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Länderchefs bei der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am Montag angesichts der sich schnell aufbauenden Omikron-Welle eine Verschärfung von Maßnahmen planen. "Lagebeurteilung und Schlussfolgerungen sind Thema auf der MPK am Montag, dem kann ich nicht vorgreifen", sagte Ministeriumssprecher Hanno Kautz. "Wir müssen mit diesen steigenden Infektionszahlen rechnen und müssen uns organisatorisch darauf einstellen", betonte er. Deshalb habe man bereits Maßnahmen ergriffen. Kautz stellte eine Änderung des Testregimes und eine Konzentration der Kontaktnachverfolgung auf wichtige Bereiche heraus. Die MPK findet am Montag um 14 Uhr per Videoschalte statt. Der Termin war bei der vergangenen Tagung Anfang Januar festgelegt worden.

Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/ank/jhe/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 21, 2022 15:14 ET (20:14 GMT)

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