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CORONA-BLOG/EMA lässt Moderna-Auffrischungsimpfung für über 18-Jährige zu

25.10.2021 | 20:44

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

EMA lässt Moderna-Auffrischungsimpfung für über 18-Jährige zu 

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus mit dem Impfstoff Spikevax des US-Unternehmens Moderna genehmigt. "Die Daten zeigten, dass eine dritte Dosis Spikevax, die sechs bis acht Monate nach der zweiten Dosis verabreicht wurde, zu einem Anstieg der Antikörperspiegel bei Erwachsenen führte, deren Antikörperspiegel abgenommen hatte", begründete die Amsterdamer Behörde am Montag ihre Entscheidung. Die zuständigen Gesundheitsbehörden der EU-Länder könnten nun "unter Berücksichtigung der lokalen epidemiologischen Situation" offizielle Empfehlungen für die Verabreichung von Auffrischungsdosen abgeben, erklärte die EMA weiter.

Moderna-Impfstoff führt bei Kindern zu "starker" Immunantwort 

Der US-Impfstoffhersteller Moderna hat positive Zwischenergebnisse einer klinischen Studie mit seinem Corona-Vakzin bei Kindern vorgelegt. Bei Sechs- bis Elfjährigen habe der Impfstoff eine "starke" Immunantwort hervorgerufen, erklärte Moderna am Montag. Bei den Kindern sei eine "robuste neutralisierende Antikörper-Antwort" einen Monat nach der zweiten Impfdosis festgestellt worden. Das Biotechnologie-Unternehmen sprach zudem von einem "vorteilhaften Sicherheitsprofil". Die Kinder hätten den Impfstoff gut vertragen.

Seibert hofft auf Entscheidung Kimmichs für Impfung 

Regierungssprecher Steffen Seibert hat sich überrascht über Fußballnationalspieler Joshua Kimmich gezeigt, der aufgrund von Bedenken über Langzeitfolgen nicht gegen Corona geimpft ist. "Es gibt auf diese Fragen klare und überzeugende Antworten von nationalen und internationalen Experten", sagte er. "Ich hoffe, das Joshua Kimmich diese Informationen alle noch einmal auf sich wirken lässt und sich dann auch vielleicht für die Impfung entscheiden kann - denn als einer, auf den Millionen schauen, hätte er dann erst recht Vorbildwirkung." Von der Zahl der Geimpften hänge entscheidend ab, wie das Zusammenleben in der Pandemie organisiert werde. Seibert rief auch Ältere und Vorerkrankte auf, eine Auffrischungsimpfung anzunehmen.

Merck & Co und Ridgeback lassen Molnupiravir in der EU fortlaufend prüfen 

Der US-Pharmakonzern Merck & Co und Ridgeback Biotherapeutics haben bei der Europäischen Arzneimittelagentur eine fortlaufende Prüfung für Molnupiravir zur Behandlung von Covid-19 bei Erwachsenen eingeleitet. Dies dient der Vorbereitung einer Zulassung. Merck & Co und der Partner Ridgeback hatten Anfang des Monats bei der US-Gesundheitsbehörde FDA eine Notfallzulassung für Molnupiravir beantragt, ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem lange gesuchten Covid-19-Medikament für die Anwendung zu Hause. Daten aus einer Studie hatten gezeigt, dass Molnupiravir das Risiko einer Krankenhauseinweisung oder eines Todesfalls bei Hochrisikopatienten mit leichtem bis mittelschwerem Covid-19 um etwa 50 Prozent senkt.

Lockdown für zehntausende Menschen im Norden Chinas verhängt 

Im Kampf gegen eine neue Infektionswelle haben die chinesischen Behörden einen Corona-Lockdown für zehntausende Menschen im Norden der Volksrepublik angeordnet. Rund 35.000 Einwohner des Landkreises Ejin in der Region Innere Mongolei dürfen ihre Wohnungen nicht mehr verlassen. Auch in der Hauptstadt Peking wurden gut hundert Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele neue Corona-Beschränkungen verhängt. Die Bewohner Pekings wurden aufgefordert, die Stadt nur noch in dringenden Fällen zu verlassen und auf größere Menschenansammlungen zu verzichten. Der für kommenden Sonntag geplante Marathon in Peking wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Mehrere Wohnkomplexe wurden abgeriegelt.

Lauterbach gegen Lockdown für Ungeimpfte 

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat sich gegen einen Lockdown für Ungeimpfte ausgesprochen. "Das wäre eine Maßnahme, die einfach sehr schwer zu begründen wäre", sagte er im ARD-Morgenmagazin. "Wenn man einen Lockdown für Ungeimpfte macht, dann kann man auch gleich die Impfpflicht einführen, was ich auch für falsch hielte." Stattdessen sollte man etwas machen, was möglichst wenige Einschränkungen bringe, aber funktioniere. Mit Blick auf die Schulen und die vielen ungeimpften Kinder sagte Lauterbach, man sollte in der nun anbrechenden kalten Jahreszeit mit kürzeren Lüftungszeiten möglichst viel testen. "Hier geht es mir darum, die Kinder selbst zu schützen" und nicht um die Erwachsenen oder Lehrer, sagte er.

RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 110,1 

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter an. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 110,1 (Vorwoche: 74,4). Binnen eines Tages wurden demnach 6573 (4056) Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Todesfälle in Deutschland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um 17 (10) Fälle auf 95.117. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt laut RKI bei 4.472.730, die Zahl der Genesenen bei rund 4.215.200. An Wochenenden ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in der Regel niedriger als im Wochendurchschnitt, weil an den Wochenenden weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden.

UN-Generalsekretär Guterres fordert sinnvollere Verteilung von Corona-Impfstoff 

Anlässlich des Weltgesundheitsgipfels in Berlin hat UN-Generalsekretär António Guterres eine sinnvollere Verteilung von Corona-Impfstoffen gefordert: "Impfnationalismus und Horten von Impfstoff bringt uns alle in Gefahr", sagte er in einer vorab aufgezeichneten Rede am Sonntagabend. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte, Regierungen und Hersteller müssten "viel mehr Impfdosen vor allem an die am stärksten gefährdeten Länder liefern". Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sprach sich ebenfalls für mehr internationale Zusammenarbeit aus. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte: "Lassen Sie uns die Lektionen, die wir auf schmerzvolle Weise lernen mussten, nun nutzen."

Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/ros

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October 25, 2021 14:43 ET (18:43 GMT)

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