Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren

Gasekonzern Linde schraubt Gewinnprognose erneut nach oben

30.07.2021 | 12:05
ARCHIV: Das Logo der Linde Group an einem Firmengebäude in München-Pullach, Deutschland, 16. August 2016. REUTERS/Michaela Rehle

München (Reuters) - Rasante Zuwächse im zweiten Quartal geben dem weltgrößten Industriegase-Hersteller Linde noch mehr Zuversicht für das laufende Jahr.

Vorstandschef Steve Angel stellte für den amerikanisch-deutschen Konzern am Freitag einen um Sondereffekte bereinigten Gewinn von 10,10 bis 10,30 Dollar je Aktie in Aussicht; das wäre bis zu ein Viertel mehr als 2020. Erst im Mai hatte er die Gewinnprognose auf 9,60 bis 9,80 Dollar je Aktie erhöht. Die neue Zielmarke entspricht einem bereinigten Gewinn von mindestens 5,3 Milliarden Dollar. "Das Unternehmen wird auch 2021 ein weiteres herausragendes Jahr liefern", erklärte Angel. Allein im zweiten Quartal sprang das operative Ergebnis um 39 Prozent auf 1,84 Milliarden Dollar, der Nettogewinn legte sogar um 41 Prozent auf 1,42 Milliarden zu und übertraf damit Angels Erwartungen deutlich.

An der Frankfurter Börse legte die im Leitindex DAX enthaltene Linde-Aktie nur leicht um 0,3 Prozent auf 252,55 Euro zu.

Linde profitierte von der deutlichen Erholung der Konjunktur in vielen Teilen der Welt. Insgesamt schnellte der Umsatz um 19 Prozent auf 7,6 Milliarden Dollar nach oben. Die Preise zogen um vier Prozent an, das Absatzvolumen legte um 15 Prozent zu. Am stärksten war der Umsatzzuwachs eigentlich in Europa, dem Nahen Osten und Afrika mit 25 Prozent, wegen des stärkeren Euro blieb davon in Dollar aber nur ein Plus von 16 Prozent übrig. In Nord- und Südamerika sind die Margen weiterhin am höchsten. Die größten Zuwachsraten verzeichneten die produzierende Industrie und die Metallbranche. Im vergangenen Jahr hatten medizinische Gase und Kunden aus der Elektronikbranche die Corona-Krise abgefedert.

Im Anlagenbau von Linde, der in München angesiedelt ist, gingen Umsatz und operativer Gewinn dagegen im zweiten Quartal um rund ein Fünftel zurück, weil weniger Anlagen fertiggestellt wurden. Der Konzern verwies aber auf einen Auftragsbestand für Anlagenbau-Projekte von 4,1 Milliarden Dollar; dazu kommen Gas-Aufträge über 3,4 Milliarden.

Angel hat den Konzern seit der Fusion von Praxair und Linde auf Effizienz getrimmt. In Deutschland waren kürzlich Pläne für einen weiteren Stellenabbau bekannt geworden. Insidern zufolge sollen bis Ende 2022 rund 500 der 6000 Arbeitsplätze wegfallen, die meisten davon in den Gase-Abfüllanlagen. Bereits 2020 hatte Linde in Deutschland gut 800 Stellen gestrichen.


© Reuters 2021
Aktuelle Nachrichten "Unternehmen"
08:29EANS-HINWEISBEKANNTMACHUNG : Wiener Privatbank SE / Halbjahresfinanzbericht gemäß § 125 Abs. 1 BörseG
DJ
08:25Arzneimittelhersteller Biotest wird nach Spanien verkauft
RE
08:22Banken aufgepasst, Außenseiter knacken den Code für Finanzen
MR
08:22VOLKSBANK VORARLBERG E GEN : Gerhard Hamel übernimmt erneut den Vorsitz des Österreichischen Genossenschaftsverbandes
PU
08:19Auftragsbestand der deutschen Industrie auf neuem Rekordhoch
DJ
08:17Aktien Frankfurt Ausblick: Dax wird am Verfallstag freundlich erwartet
AW
08:15Basilea präsentiert neue Daten zur Lebenserwartung bei Derazantinib-Therapie
AW
08:12SAP : So meistern Handel und Konsumgüterindustrie die Digitalisierung
PU
08:12TELEFÓNICA DEUTSCHLAND : O2 hat das brandneue iPhone 13 Pro, iPhone 13 Pro Max, iPhone 13 und iPhone 13 mini, Vorbestellungen ab 17. September
PU
08:12COMMERZBANK GEFRAGT - 'HB' : Cerberus-Interesse an Staatsanteilen
DP
Aktuelle Nachrichten "Unternehmen"