FRANKFURT (awp international) - Der US-Dollar hat sich zum Wochenstart etwas abgeschwächt. Ein Euro kostet am Montagmittag 1,0845 US-Dollar und damit knapp einen halben Cent mehr als in der Nacht zuvor.

Zum Franken wird der Dollar bei 0,8793 wieder unter der Marke von 88 Rappen gehandelt. Das Währungspaar EUR/CHF tritt derweil auf der Stelle und notiert mit 0,9539 gleich wie schon am Freitag.

Fundamentale Impulse für den schwächeren Dollar gab es mangels entscheidender Konjunkturdaten nicht. Dies ändert sich jedoch im Wochenverlauf, da am Donnerstag Preisdaten aus den USA und am Freitag Inflationszahlen aus der Eurozone erwartet werden. Die Daten sind wichtig für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed und der EZB.

Am Montag stehen auch am Nachmittag nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm, die an den Finanzmärkten für Bewegung sorgen könnten. In den USA werden nur einige Zahlen vom Immobilienmarkt erwartet. In Europa meldet sich am späten Nachmittag EZB-Präsidentin Christine Lagarde zu Wort. Ihre Worte dürften auf Hinweise zur erwarteten geldpolitischen Wende in der Eurozone mit sinkenden Leitzinsen überprüft werden.

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