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MÄRKTE USA/Gewinne schmelzen ab - Techwerte massiv unter Druck

24.03.2021 | 21:11

NEW YORK (Dow Jones)--Die Wall Street hat am Mittwoch Gewinne nicht gehalten. Lediglich der Dow-Jones-Index tendierte wenig verändert, gestützt von Industriewerten, dem Ölsektor und Finanzaktien. Dagegen zeigten die Technologiewerte erneut ein Eigenleben, da sie massiv abwärts liefen und die Nasdaq-Indizes tief ins Minus drückten. Verkauft wurden sie wegen der gestiegenen Renditen am Anleihemarkt, die den oftmals verschuldeten Konzernen zu schaffen machen.

Über die meiste Zeit hatte die Hoffnung auf weiter niedrige Zinsen beflügelt. Denn der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter im Februar fiel schwach aus. Auch die Einkaufsmanagerindizes für Service und verarbeitendes Gewerbe März haben die Erwartungen verfehlt.

Der Dow-Jones-Index verlor 3 Punkte auf 32.420, der S&P-500 fiel um 0,6 Prozent. Der Nasdaq-Composite schloss 2 Prozent tiefer. An der Nyse wurden 1.544 (Dienstag: 735) Kursgewinner gezählt, denen 1.764 (2.583) -verlierer gegenüberstanden. Unverändert schlossen 88 (60) Titel.

Derweil versuchte US-Notenbank-Chairman Jerome Powell die Gemüter wegen der steigenden Anleihezinsen zu beruhigen. Vor dem Senat sagte er, der Anstieg sei von einem sehr niedrigen Niveau erfolgt, spiegele lediglich das Zutrauen in eine erholte Wirtschaft und sei ein "ordnungsgemäßer Prozess". Marktakteure bleiben aber skeptisch, ob mittelfristig nicht doch Zinserhöhungen drohen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen drehte nach kleineren Aufschlägen schließlich um 1,2 Basispunkte auf 1,62 Prozent ins Minus.

   Ölwerte gesucht 

Der Energiesektor legte dank anziehender Ölpreise um 2,5 Prozent zu. Exxon Mobil und Chevron zogen um jeweils über 2 Prozent an. Ebenfalls vorne im Dow-Jones-Index lagen die "Industrials" Caterpillar (+1,4%), 3M (+1,2%) und Honeywell (+1,8%).

Intel fielen um 2,3 Prozent, nachdem sie zunächst 5 Prozent gewonnen hatten. Der Halbleiterkonzern hat angesichts einer globalen Chipknappheit Pläne zum massiven Ausbau seiner Chipproduktion präsentiert. Am Markt überwog aber bald die Skepsis. So urteilte Barclays, es gebe wenig Neues zu Produktdetails, und die Finanzziele seien enttäuschend. Der Kurs des großen inneramerikanischen Konkurrenten AMD verlor 2,4 Prozent.

Steelcase reagierten mit einem Minus von 1 Prozent auf den Ausblick des Herstellers von Büromöbeln. Adobe sanken um 1,9 Prozent - trotz guter Geschäftszahlen und einer angehobenen Jahresprognose. Zugleich sucht Adobe einen neuen Finanzchef, weil sich der bisherige aus privaten Gründen zurückzieht.

Bei At Home Group wurden die neuesten Geschäftszahlen mit einem Minus von 16 Prozent quittiert - Händler sprachen von Gewinnmitnahmen. Denn der Anbieter von Produkten für die eigenen vier Wände profitierte vom coronabedingten Zuhausebleiben der Menschen und erzielte nach einem Vorjahresverlust ein positives Ergebnis bei deutlich gestiegenen Umsätzen. PLBY Group stiegen um 1,8 Prozent, nachdem das Medienunternehmen seinen Quartalsverlust eingegrenzt und den Ausblick angehoben hatte.

Um 34 Prozent abwärts ging es für die seit Jahresbeginn angesichts massiver Spekulationen extrem volatile Aktie von Gamestop. Die Einzelhandelskette für Unterhaltungssoftware hat für das wichtige Weihnachtsquartal sinkende Umsätze berichtet im Vergleich zum Vorjahr. Zugleich fielen Umsatz wie auch Gewinn schwächer aus, als Analysten erwartet hatten.

General Mills verloren 4,2 Prozent, nachdem der Lebensmittelhersteller mit dem Gewinn je Aktie im dritten Geschäftsquartal die Erwartungen verfehlte. Auch der angekündigte Aktienrückkauf vermochte die Enttäuschung nicht einzufangen.

In den Restaurantketten des Yum-Brands-Konzerns ist künftig die Bestellung per Textnachricht möglich. Hierfür hat die Mutter von Ketten wie Kentucky Fried Chicken, Taco Bell oder Pizza Hut die israelische Plattform Tictuk übernommen. Yum Brands fielen um 0,9 Prozent.

   Euro auf Jahrestief 

Der US-Dollar war als vermeintlich sicherer Hafen gefragt: Der Euro ist auf ein neues Jahrestief bei 1,1811 Dollar gefallen und notiert aktuell mit 1,1816 nur knapp über diesem Niveau. Nach Einschätzung der Commerzbank könnte die Gemeinschaftswährung auch unter die Marke von 1,18 Dollar sinken. Sie verweist zur Begründung auf Sorgen bezüglich der erneuten Lockdowns in einigen europäischen Ländern und das langsame Tempo bei den Impfungen. "Die Impfungen kommen in den USA gut voran und es gibt positive Signale aus der dortigen Wirtschaft", sagt Währungsanalystin Antje Praefcke. Die besser als erwartet ausgefallenen Einkaufsmanagerdaten der Eurozone stützten die Gemeinschaftswährung indes kaum.

Die Ölpreise legten deutlich zu. Teilnehmer verwiesen auf die Probleme im Suez-Kanal, wo ein havariertes Containerschiff die Wasserstraße blockiert. Mit den US-Lagerbestandsdaten zogen die Preise noch etwas an, obwohl die Energy Information Administration wider Erwarten über einen Aufbau der Rohölbestände berichtet hat. Der Preisanstieg komme, nachdem die Preise zuletzt stark gesunken seien.

=== 
INDEX                 zuletzt      +/- %     absolut     +/- % YTD 
DJIA                32.420,06      -0,01       -3,09          5,93 
S&P-500              3.889,15      -0,55      -21,37          3,54 
Nasdaq-Comp.        12.961,89      -2,01     -265,81          0,57 
Nasdaq-100          12.798,88      -1,68     -218,91         -0,69 
 
US-Anleihen 
Laufzeit              Rendite   Bp zu VT  Rendite VT     +/-Bp YTD 
2 Jahre                  0,14        0,3        0,14           2,7 
5 Jahre                  0,80       -1,1        0,82          44,4 
7 Jahre                  1,26       -1,4        1,27          61,2 
10 Jahre                 1,61       -1,2        1,63          69,6 
30 Jahre                 2,31       -2,5        2,33          65,7 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %    Mi, 8:30  Di,18:30 Uhr   % YTD 
EUR/USD                1,1816     -0,27%      1,1825        1,1863   -3,3% 
EUR/JPY                128,41     -0,22%      128,44        128,99   +1,8% 
EUR/CHF                1,1052     -0,13%      1,1067        1,1073   +2,2% 
EUR/GBP                0,8633     +0,17%      0,8645        0,8614   -3,3% 
USD/JPY                108,68     +0,05%      108,63        108,74   +5,2% 
GBP/USD                1,3687     -0,45%      1,3684        1,3772   +0,2% 
USD/CNH (Offshore)     6,5286     +0,16%      6,5229        6,5152   +0,4% 
Bitcoin 
BTC/USD             54.488,50     +0,21%   54.146,00     55.697,00  +87,6% 
 
ROHOEL                zuletzt  VT-Settl.       +/- %       +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               60,74      57,76       +5,2%          2,98  +24,8% 
Brent/ICE               64,00      60,79       +5,3%          3,21  +23,8% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag       +/- %       +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.733,88   1.727,08       +0,4%         +6,81   -8,6% 
Silber (Spot)           25,08      25,08       +0,0%         +0,01   -5,0% 
Platin (Spot)        1.171,83   1.169,35       +0,2%         +2,48   +9,5% 
Kupfer-Future            4,02       4,08       -1,4%         -0,06  +14,1% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/raz

(END) Dow Jones Newswires

March 24, 2021 16:10 ET (20:10 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
ADOBE INC. -1.72%653.78 verzögerte Kurse.32.99%
ADVANCED MICRO DEVICES, INC. -1.86%104.14 verzögerte Kurse.15.82%
AT HOME GROUP INC. -0.08%36.99 Schlusskurs.0.00%
CANADIAN DOLLAR / EURO (CAD/EUR) -0.23%0.668825 verzögerte Kurse.4.18%
CATERPILLAR INC. -1.77%199.79 verzögerte Kurse.11.86%
CHEVRON CORPORATION -0.65%96.755 verzögerte Kurse.15.24%
DOW INC. -3.09%57.6999 verzögerte Kurse.7.15%
EURO / BRITISH POUND (EUR/GBP) 0.12%0.85377 verzögerte Kurse.-4.48%
EURO / JAPANESE YEN (EUR/JPY) -0.08%128.97 verzögerte Kurse.2.62%
EXXON MOBIL CORPORATION -0.90%55.365 verzögerte Kurse.35.42%
GAMESTOP CORP. -1.87%202.7 verzögerte Kurse.995.38%
HONEYWELL INTERNATIONAL INC. -0.56%218.59 verzögerte Kurse.3.27%
INTEL CORPORATION -1.23%54.18 verzögerte Kurse.10.06%
NASDAQ 100 -1.15%15338.486009 Realtime Kurse.20.29%
PLBY GROUP, INC. 0.70%23.055 verzögerte Kurse.117.70%
RAYTHEON TECHNOLOGIES CORPORATION -1.40%82.865 verzögerte Kurse.18.68%
S&P GSCI CRUDE OIL INDEX -0.37%393.6752 verzögerte Kurse.49.20%
STEELCASE INC. -0.99%13.52 verzögerte Kurse.0.96%
WTI -0.79%71.97 verzögerte Kurse.50.62%
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