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MÄRKTE USA/Börsen gehen mit Abschlägen ins Wochenende

30.07.2021 | 22:13

NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Börsen haben zum Ende der Handelswoche Abschläge verzeichnet. Die Anleger tendierten am letzten Handelstag eines erfolgreichen Börsenmonats mit immer neuen Rekordständen dazu, Gewinne mitzunehmen. Zumal sie etwas besorgt sind, dass durch die zuletzt wieder gestiegenen Corona-Fallzahlen, die Erholung der Wirtschaft ins Stocken geraten könnte. Auch die von China in jüngster Zeit verschärften regulatorischen Maßnahmen gegen heimische Technologieunternehmen trübten das Sentiment. Für Bewegung an den Börsen sorgte zudem die Berichtssaison.

Der Dow-Jones-Index schloss 0,4 Prozent tiefer bei 34.936 Punkte, der S&P-500 gab 0,5 Prozent nach. Der Nasdaq-Composite verlor 0,7 Prozent. Hier belastete auch ein deutliches Minus der Amazon-Aktie. Dabei gab es insgesamt 1.290 (Donnerstag: 2.266) Kursgewinner und 2.021 (1.042) -verlierer. Unverändert schlossen 121 (151) Titel.

Veröffentlichte Konjunkturdaten hatten Licht und Schatten zu bieten. Daten zu den persönlichen Einkommen zeigten, dass die Ausgaben im Juni etwas stärker gestiegen sind als erwartet. Und die Einkommen haben wider Erwarten leicht zugelegt. Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Juli indessen abgeschwächt. Der Uni-Michigan-Index für die Verbraucherstimmung fiel jedoch nicht so stark, wie von Ökonomen erwartet. Die Stimmung der Einkaufsmanager aus dem Großraum Chicago hat sich im Juli spürbar aufgehellt.

   Amazon geben deutlich nach - Capri mit Kurssprung 

Schon am Donnerstag nach Börsenschluss hatten Amazon und T-Mobile US Quartalsausweise veröffentlicht. Amazon (-7,6%) steigerte den Umsatz nicht so stark wie erwartet und gab eine enttäuschende Gewinnprognose für das laufende Jahr ab. Die Zahlen von T-Mobile US (-0,4%) wurden am Markt als gut bezeichnet, was Anleger aber offenbar zu Gewinnmitnahmen nutzten.

Der Kurs von Capri Holdings sprang um 12,5 Prozent aufwärts, nachdem die Muttergesellschaft der Luxus-Marken Michael Kors, Versace und Jimmy Choo überraschend starke Zahlen vorgelegt und den Ausblick erhöht hatte.

Geschäftszahlen hatten auch die beiden Ölkonzerne Chevron (-0,8) und Exxon Mobil (-2,3%), der Baumaschinenhersteller Caterpillar (-2,7%), der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (+2,0%) sowie der Pharmahersteller Abbvie (-2,2%) vorgelegt. Diese haben zwar fast durchweg überzeugt, doch nahmen Anleger auch hier in vielen Fällen Gewinne mit.

   Dollar etwas fester 

Der Dollar erholte sich etwas von dem Rücksetzer der beiden vergangenen Tage, der am Mittwoch begonnen hatte, als die US-Notenbank ihren lockeren geldpolitischen Kurs bekräftigte, und sich am Donnerstag mit dem unter den Erwartungen liegenden BIP fortsetzte. Der Dollarindex legte um 0,3 Prozent zu.

Die Sorge vor einer holprigeren Wirtschaftserholung ließ Anleger zu Staatsanleihen greifen. Steigende Notierungen drückten die Zehnjahresrendite um 3,8 Basispunkte auf 1,23 Prozent.

Bei den Ölpreisen zeigte sich indessen wenig Bewegung. Sie legten moderat zu. Der Goldpreis gab mit dem festeren Dollar etwas nach.

=== 
INDEX                 zuletzt      +/- %       absolut      +/- % YTD 
DJIA                34.935,47      -0,4%       -149,06         +14,1% 
S&P-500              4.395,28      -0,5%        -23,87         +17,0% 
Nasdaq-Comp.        14.672,68      -0,7%       -105,59         +13,9% 
Nasdaq-100          14.959,90      -0,6%        -88,47         +16,1% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit              Rendite   Bp zu VT    Rendite VT      +/-Bp YTD 
2 Jahre                  0,18       -1,5          0,20            6,7 
5 Jahre                  0,70       -3,7          0,73           33,8 
7 Jahre                  1,00       -2,1          1,02           35,5 
10 Jahre                 1,23       -3,8          1,27           31,5 
30 Jahre                 1,89       -3,2          1,92           24,2 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %  Fr, 7:55 Uhr  Do, 17:25 Uhr   % YTD 
EUR/USD                1,1861      -0,2%        1,1877         1,1888   -2,9% 
EUR/JPY                130,12      +0,0%        130,09         130,21   +3,2% 
EUR/CHF                1,0744      -0,2%        1,0777         1,0767   -0,6% 
EUR/GBP                0,8534      +0,2%        0,8521         0,8509   -4,4% 
USD/JPY                109,71      +0,2%        109,54         109,53   +6,2% 
GBP/USD                1,3899      -0,4%        1,3938         1,3972   +1,7% 
USD/CNH (Offshore)     6,4632      +0,1%        6,4665         6,4581   -0,6% 
Bitcoin 
BTC/USD             39.787,51      +0,6%     39.735,26      40.019,51  +37,0% 
 
ROHOEL                zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               73,80      73,62         +0,2%           0,18  +53,1% 
Brent/ICE               76,33      76,05         +0,4%           0,28  +49,3% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.813,78   1.828,23         -0,8%         -14,45   -4,4% 
Silber (Spot)           25,48      25,58         -0,4%          -0,10   -3,5% 
Platin (Spot)        1.051,95   1.064,30         -1,2%         -12,35   -1,7% 
Kupfer-Future            4,47       4,52         -1,1%          -0,05  +26,8% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err

(END) Dow Jones Newswires

July 30, 2021 16:12 ET (20:12 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
ABBVIE INC. -1.23%106.4 verzögerte Kurse.0.54%
AMAZON.COM, INC. -3.08%3355.73 verzögerte Kurse.6.31%
CAPRI HOLDINGS LIMITED -3.23%50.94 verzögerte Kurse.25.33%
CATERPILLAR INC. -4.47%190.82 verzögerte Kurse.9.74%
CHEVRON CORPORATION -2.05%94.78 verzögerte Kurse.14.58%
EXXON MOBIL CORPORATION -2.67%53.69 verzögerte Kurse.33.82%
PROCTER & GAMBLE COMPANY -1.00%142.89 verzögerte Kurse.3.74%
T-MOBILE US -1.85%125.63 verzögerte Kurse.-5.08%
WTI -1.44%70.601 verzögerte Kurse.50.62%
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