Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Watchlisten für Ihre Werte
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

WTI

ÜbersichtKurseChartsNewsDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAndere SprachenMarketScreener Analysen

MÄRKTE EUROPA/Stabilisierung nach Kursrutsch

29.11.2021 | 09:41

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach den panikartigen Verkäufen am Black Friday sind die europäischen Aktienmärkte zum Start in die Woche im Plus gestartet. So notiert der DAX im frühen Handel 0,8 Prozent höher bei 15.374 Punkten, der Euro-Stoxx-50 gewinnt 1,1 Prozent auf 4.137. Am Wochenende teilte die WHO mit, dass die Symptome von Omikron anscheinend milder als zunächst befürchtet seien. Zudem habe der Chef von Moderna gesagt, dass eine neu überarbeitete Version ihres Impfstoffs Anfang 2022 verfügbar sein könnte.

Die Frage, die sich im Zusammenhang mit dem Markteinbruch vom Freitag für Michael Hewson von CMC Markets stellt, ist nicht so sehr, ob dieser gerechtfertigt war oder nicht, sondern vielmehr, ob er einen Stimmungsumschwung an den Märkten in Bezug auf die wirtschaftlichen Aussichten für die Weltwirtschaft markiert habe und in Folge die Höchststände für dieses Jahr bereits gesehen wurden oder nicht. Nach dem hässlichen Ausverkauf dürfte die Volatilität am Aktienmarkt zunächst weiterhin hoch bleiben.

"Wir haben immer gewusst, dass neue Covid-19-Varianten ein Problem darstellen könnten. Dennoch gab es in den letzten zwölf Monaten viele Berichte über mögliche Kandidaten, die ein Problem darstellen könnten, ohne dass es zu einer Marktreaktion wie am Freitag gekommen war", so Hewson. Es sei nicht klar, ob diese Omikron-Variante tödlicher sei als die derzeit weit verbreitete Delta-Variante. Erste Berichte aus Südafrika deuteten darauf hin, dass es trotz der Anzahl der derzeit identifizierten Mutationen keine Berichte über Krankenhausaufenthalte oder Todesfälle infolge der Diagnose dieser Variante gegeben habe. Obwohl Omikron vielleicht übertragbarer sei, bedeute das nicht unbedingt, dass er tödlicher sei, da erste Berichte darauf hindeuten, dass die Symptome "ungewöhnlich, aber mild" seien. Dies könnte eine Erklärung dafür sein, warum die Märkte in Europa heute Morgen auf eine Erholung setzten.

   Deutliche Erholung im Öl 

Nachdem die Terminkontrakte auf Öl am Freitag prozentual teils zweistellig verloren, deutet sich auch hier eine Erholung an. Am Morgen legen die Notierungen für Brent um gut 4,4 Prozent zu. So kostet ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent 75,44 Dollar nach einem Tief am Freitag bei 72,14. Die Notierungen an den Anleihemärkten kommen dagegen leicht zurück. Mit Blick auf die Sektoren legen die Öl-Werte im Schnitt um 1,7 Prozent zu und der Sektor der Reise- und Freizeitunternehmen um 2,1 Prozent, nachdem sie am Freitag überproportional abgegeben hatten.

Lieferengpässe sowie steigende Inputkosten dürften auch in den kommenden Monaten die Produktion wie auch die Ertragskennziffern bei produzierenden Unternehmen belasten. So werde bei Daimler-Truck für 2021 mit großen finanziellen Einbußen durch fehlende Chips gerechnet. "Das ist eine gewaltige Summe. Denn wir werden eine mittlere fünfstellige Zahl an Fahrzeugen weniger verkaufen als wir hätten können", sagte der Chef der Daimler-Lkw-Tochter Martin Daum im Interview mit der Automobilwoche. Bei einem angenommenen Durchschnittspreis von 100.000 Euro pro Fahrzeug wären dies mehrere Milliarden Euro. Er rechnet für 2022 mit weiteren Einschränkungen. Daimler notieren kaum verändert.

Die zum Kapitalmarkttag vorgelegten mittelfristigen Ziele von Knorr-Bremse entsprechen im Großen und Ganzen den Wachstumszielen, wie Citi feststellt. Für die Margen lägen die Ziele leicht unter den Erwartungen. Knorr-Bremse strebe für 2025 einen Umsatz von 8,1 bis 8,6 Milliarden Euro ohne Fusionen und Übernahmen an. Die Erwartung für das organische Wachstum von 5,5 bis 6,5 Prozent sei gegenüber einer Basis von 2020 definiert worden. Für die Aktie geht es um 0,5 Prozent nach unten. Faurecia brechen um 6 Prozent ein, nachdem der Automobilzulieferer den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr gesenkt hat.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %       absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           4.142,40      +1,3%         52,82         +16,6% 
Stoxx-50                3.642,87      +1,0%         36,29         +17,2% 
DAX                    15.388,65      +0,9%        131,61         +12,2% 
MDAX                   34.243,42      +1,2%        393,47         +11,2% 
TecDAX                  3.858,23      +1,0%         36,40         +20,1% 
SDAX                   16.521,27      +1,3%        213,57         +11,9% 
FTSE                    7.114,42      +1,0%         70,39          +9,0% 
CAC                     6.805,79      +1,0%         66,06         +22,6% 
 
Rentenmarkt              zuletzt                  absolut        +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,33                    +0,01          +0,25 
US-Zehnjahresrendite        1,52                    +0,05          +0,61 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %  Mo, 9:01 Uhr  Fr, 18:34 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,1271      -0,3%        1,1262         1,1300   -7,7% 
EUR/JPY                   127,75      -0,4%        127,92         128,06   +1,3% 
EUR/CHF                   1,0430      -0,1%        1,0437         1,0437   -3,5% 
EUR/GBP                   0,8453      -0,3%        0,8449         0,8477   -5,4% 
USD/JPY                   113,36      -0,1%        113,59         113,34   +9,7% 
GBP/USD                   1,3335      +0,0%        1,3331         1,3330   -2,4% 
USD/CNH (Offshore)        6,3827      -0,2%        6,3864         6,3977   -1,9% 
Bitcoin 
BTC/USD                57.400,51      +2,3%     57.600,26      54.458,45  +97,6% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  71,93      68,15         +5,5%           3,78  +51,5% 
Brent/ICE                  76,10      72,72         +4,6%           3,38  +44,0% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.796,09   1.792,60         +0,2%          +3,49   -5,4% 
Silber (Spot)              23,38      23,15         +1,0%          +0,23  -11,4% 
Platin (Spot)             973,48     957,26         +1,7%         +16,22   -9,1% 
Kupfer-Future               4,33       4,28         +1,1%          +0,05  +22,9% 
=== 

Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/raz

(END) Dow Jones Newswires

November 29, 2021 03:40 ET (08:40 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
AIR FRANCE-KLM -1.38%4.003 Realtime Kurse.3.41%
BP PLC -1.90%381.75 verzögerte Kurse.15.66%
DAIMLER AG -1.73%71.93 verzögerte Kurse.6.42%
DAIMLER TRUCK HOLDING AG -0.67%32.75 verzögerte Kurse.0.77%
DEUTSCHE LUFTHANSA AG -2.59%6.909 verzögerte Kurse.11.80%
EASYJET PLC -2.94%626.8 verzögerte Kurse.12.99%
ENI S.P.A. -1.38%13.106 verzögerte Kurse.8.76%
INTERNATIONAL CONSOLIDATED AIRLINES GROUP, S.A. -2.89%157.86 verzögerte Kurse.10.75%
KNORR-BREMSE AG -0.73%89.34 verzögerte Kurse.2.81%
MOL MAGYAR OLAJ- ÉS GÁZIPARI NYILVÁNOSAN MUKÖDO RÉSZVÉNYTÁRSASÁG 1.37%2660 Schlusskurs.5.56%
OMV AG -3.24%53.22 verzögerte Kurse.10.11%
ON THE BEACH GROUP PLC -2.53%288.5 verzögerte Kurse.1.23%
PJSC LUKOIL -0.60%6471 Schlusskurs.-1.51%
REPSOL S.A. -1.35%10.664 verzögerte Kurse.2.18%
ROYAL DUTCH SHELL PLC -2.33%21.615 Realtime Kurse.11.94%
SAS AB (PUBL) -3.16%1.412 verzögerte Kurse.14.31%
TRAINLINE PLC -10.58%235 verzögerte Kurse.-15.77%
TUI AG -4.37%2.998 verzögerte Kurse.11.00%
WHITBREAD PLC -1.28%3084 verzögerte Kurse.2.97%
WTI 0.84%84.763 verzögerte Kurse.12.73%
Alle Nachrichten zu WTI
21.01.US-Aktien fallen am Freitag auf neue 2022er-Tiefs; Nasdaq fällt in diesem Monat um 12%,..
MT
21.01.Kanadische Aktien verlieren in 3 Tagen insgesamt 650 Pts
MT
21.01.Energieaktien schließen in der Nähe von Tagestiefs
MT
21.01.Laut Baker Hughes steigt die Zahl der US-Ölbohrinseln in dieser Woche um eine Bohrinsel
MT
21.01.Suncor Energy sucht Käufer für norwegische Vermögenswerte im Öl- und Gasbereich
MT
21.01.ERSTES ÖL : Baker Hughes Rig Count
MT
21.01.Aktien fallen am Mittag mit Treasury-Renditen und Rohöl; Netflix fällt zurück
MT
21.01.Energieaktien fallen am Freitag bei sinkendem Rohölpreis
MT
21.01.MITTAGS-ETF-UPDATE : Broad-Market-ETFs niedriger; US-Aktien fallen mit Treasury-Renditen, ..
MT
21.01.Royal Dutch Shell ändert Namen in Shell Plc
MT
Weitere Nachrichten und Newsletter
News auf Englisch zu WTI
21.01.Venezuela's public companies quadruple foreign currency sales to central bank
RE
21.01.TSX falls by most since November on hawkish central bank outlook
RE
21.01.Financials Down as Fed Fears Rattle Global Markets -- Financials Roundup
DJ
21.01.US Stocks Slump to New 2022 Lows Friday; Nasdaq Down 12% This Month as Netflix Dives
MT
21.01.Energy Down With Oil Futures -- Energy Roundup
DJ
21.01.US Stocks Slump to New 2022 Lows; Nasdaq Down 12% This Month as Netflix Dives
MT
21.01.Canada Stocks Take 3 Days of Losses To Total of 650 Pts
MT
21.01.Energy Stocks Finishing Near Intra-Day Lows
MT
21.01.ICE REVIEW : Canola Settles Higher After Early Losses
DJ
21.01.Front Month ICE Brent Crude Rose 2.13% This Week to Settle at $87.89 -- Data Talk
DJ
Weitere Nachrichten und Newsletter auf Englisch
Chart WTI
Dauer : Zeitraum :
WTI : Chartanalyse WTI | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends WTI
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendNeutralAnsteigend