Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

GOLD

ÜbersichtKurseChartsNewsDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAndere SprachenMarketScreener Analysen

MÄRKTE EUROPA/Vorsichtig aufwärts - Geschäftszahlen im Blick

04.02.2021 | 12:47

FRANKFURT (Dow Jones)--An den europäischen Aktienmärkten geht es am Donnerstagmittag nach oben. Als stützend werden die insgesamt positiv aufgenommenen Geschäftszahlen der Unternehmen an der Börse genannt. Allerdings wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Wie bereits mehrfach zu beobachten, ist oberhalb der 14.000er Marke im DAX schnell wieder Schluss. Auch aufgrund der weiterhin übergeordnet belastenden Corona-Pandemie und der Auswirkungen des Lockdowns auf die Wirtschaft in Europa kommt hier kaum noch frisches Geld an die Börse. Vielmehr wird in die Gewinner der Berichtssaison umgeschichtet.

Der DAX gewinnt 0,5 Prozent auf 14.005, im Tageshoch stand der Index bereits bei 14.019 Punkten. Für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,3 Prozent auf 3.622 Zähler nach oben.

   Berichtssaison nimmt Fahrt auf 

Deutsche Bank sinken nach Zahlenausweis um 1 Prozent. Dieser ist auf der Ergebnisseite besser als erwartet ausgefallen. Allerdings weist die Citigroup darauf hin, dass dies nur auf geringere Rückstellungen zurückzuführen sei. Die Analysten bemängeln zudem die fehlenden Details zum Ausblick. Für Commerzbank geht es nach Zahlenvorlage um 1,6 Prozent nach unten. Die Bank hat einen Milliardenverlust ausgewiesen. Die Titel der Deutsche-Bank-Tochter DWS steigen dagegen um 3,5 Prozent. Im Handel werden die Mittelzuflüsse beim Vermögensverwalter positiv kommentiert.

Bayer gewinnen gleich 4,6 Prozent. Der Konzern hat sich im Rechtsstreit über die vermeintlich krebserregende Wirkung des Unkrautvernichters Glyphosat in den USA mit den Klägeranwälten auf ein neues Verfahren zur Abwicklung und Beilegung künftiger Fälle geeinigt. "Jetzt muss man erst mal sehen, ob die Gerichte das Verfahren akzeptieren", so der Händler.

   Infineon-Zahlen überzeugen - Fulminanter Börsenstart von Auto1 

Besser als erhofft ist es im ersten Quartal für Infineon (plus 0,4 Prozent) gelaufen. Die Knappheit an Chips für die Autoindustrie zeigt sich hier von ihrer positiven Seite und treibt den Gewinn nach oben. Sowohl Segmentergebnis als auch -marge konnte der Chiphersteller noch stärker steigern als erhofft.

Unilever notieren dagegen mit minus 4 Prozent sehr schwach. "Der Nettogewinn enttäuscht", sagt ein Händler. Mit 5,58 Milliarden Euro habe er die Prognose von gut 7 Milliarden deutlich verfehlt. "Angesichts der weitgehend geöffneten Märkte in den Schwellenländern ist das eine starke Enttäuschung", so der Händler. Analysten dürften nun ihre Prognosen senken.

OMV notieren nach ihren detaillierten Geschäftszahlen fest mit plus 2,5 Prozent. Der Nettogewinn habe die Schätzungen übertroffen, heißt es bei Jefferies. Zwar liege der Cashflow einen Tick unter den Prognosen. Die Dividendenerhöhung stütze aber den Kurs, und die Verselbständigung des Chemiegeschäfts könnte zu einer Neubewertung führen.

Der Berliner Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 legt ein fulminantes Börsendebüt aufs Parkett. Mit 53,90 Euro liegt der Kurs weit über dem Ausgabepreis von 38 Euro - und dieser hatte bereits am oberen Rand der Angebotsspanne von 32 bis 38 Euro je Aktie gelegen. Mit dem Ausgabepreis ergibt sich eine Marktkapitalisierung von rund 7,9 Milliarden Euro.

   Dassault fester - Tomtom brechen ein 

Dassault gewinnen nach Zahlenvorlage 5,2 Prozent. Diese ist nach Einschätzung der Citigroup etwas besser als erwartet ausgefallen. Die Umsätze lägen mit 1,22 Milliarden Euro im vierten Quartal leicht über der Schätzung der Analysten von 1,20 Milliarden. Die operative Marge von 36 Prozent ist derweil besser als die Prognose von 34,5 Prozent ausgefallen. Auch der Cashflow liegt über der Erwartung der Citigroup. ABB geben nach Zahlenpräsentation indes um 3,2 Prozent nach.

Kräftig abwärts um knapp 15 Prozent geht es in Amsterdam mit Tomtom. Das schwache vierte Quartal wird dem Hersteller von Navigationssystemen doch übler genommen als zunächst erwartet. Vor allem der Ausblick sei schwächer als ohnehin befürchtet ausgefallen und zeige, dass die Erholung der Autoindustrie sich noch nicht wie gewünscht wieder beschleunigt habe, meinen die Analysten der ING. Der Ausblick impliziere Umsatzerwartungen, die rund 6 Prozent unter denen des Konsens lägen und sogar 30 Prozent unter den Erwartungen an den freien Cashflow.

=== 
Aktienindex                 zuletzt  +/- %  absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50              3.622,01   0,34    12,26       1,95 
Stoxx-50                   3.165,98   0,24     7,70       1,86 
DAX                       14.004,72   0,51    71,09       2,08 
MDAX                      32.359,02   0,51   165,37       5,07 
TecDAX                     3.501,38   0,16     5,62       8,98 
SDAX                      15.700,60   0,15    24,03       6,34 
FTSE                       6.506,38  -0,02    -1,44       0,73 
CAC                        5.585,62   0,41    22,57       0,62 
 
Rentenmarkt                 zuletzt         absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite         -0,47            0,00      -0,71 
US-Zehnjahresrendite           1,14            0,00      -1,55 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %  Do, 8:28 Uhr  Mi, 17:25 Uhr   % YTD 
EUR/USD                1,1990     -0,36%        1,2014         1,2024   -1,8% 
EUR/JPY                126,28     -0,10%        126,36         126,31   +0,2% 
EUR/CHF                1,0818     -0,02%        1,0814         1,0810   +0,1% 
EUR/GBP                0,8833     +0,16%        0,8831         0,8807   -1,1% 
USD/JPY                105,31     +0,27%        105,17         105,05   +2,0% 
GBP/USD                1,3576     -0,51%        1,3604         1,3653   -0,7% 
USD/CNH (Offshore)     6,4724     +0,20%        6,4627         6,4614   -0,5% 
Bitcoin 
BTC/USD             37.716,00     +1,04%     38.062,25      36.729,25  +29,8% 
 
ROHOEL                zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               56,09      55,69         +0,7%           0,40  +15,3% 
Brent/ICE               58,85      58,46         +0,7%           0,39  +13,8% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.811,09   1.833,80         -1,2%         -22,71   -4,6% 
Silber (Spot)           26,34      26,93         -2,2%          -0,59   -0,2% 
Platin (Spot)        1.083,03   1.106,15         -2,1%         -23,13   +1,2% 
Kupfer-Future            3,56       3,57         -0,3%          -0,01   +1,1% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 04, 2021 06:46 ET (11:46 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
ABB LTD -1.94%32.33 verzögerte Kurse.30.84%
BAYER AG -0.03%46.495 verzögerte Kurse.-3.45%
COMMERZBANK AG 1.20%5.475 verzögerte Kurse.3.97%
DASSAULT SYSTÈMES SE -2.02%49.55 Realtime Kurse.49.11%
DAX -0.72%15531.75 verzögerte Kurse.13.22%
DEUTSCHE BANK AG 1.61%10.828 verzögerte Kurse.21.00%
DWS GROUP GMBH & CO. KGAA -0.82%36.16 verzögerte Kurse.3.91%
EURO / BRITISH POUND (EUR/GBP) 0.19%0.85716 verzögerte Kurse.-4.22%
EURO / JAPANESE YEN (EUR/JPY) 0.20%129.779 verzögerte Kurse.2.81%
GOLD -0.04%1749.3 verzögerte Kurse.-7.99%
INFINEON TECHNOLOGIES AG -0.42%37.58 verzögerte Kurse.19.72%
MDAX -0.57%35282.54 verzögerte Kurse.14.57%
OMV AG -0.73%51.52 verzögerte Kurse.56.12%
S&P GSCI CRUDE OIL INDEX 0.69%405.4586 verzögerte Kurse.51.42%
SDAX PERFORMANCE INDEX 9:00-20:00 -1.01%16842.11 verzögerte Kurse.15.23%
TECDAX PERFORMANCE INDEX 9:00-20:00 -1.46%3905.96 verzögerte Kurse.21.58%
TOMTOM NV 1.58%7.085 Realtime Kurse.-16.05%
UNILEVER PLC -0.03%3990 verzögerte Kurse.-9.15%
WTI 0.93%73.961 verzögerte Kurse.52.07%
Alle Nachrichten zu GOLD
24.09.Dollar steigt angesichts der Unsicherheit über Evergrande
MR
24.09.MITTAGS-ETF-UPDATE : Broad-Market-ETFs; US-Aktien schwanken im Mittagshandel
MT
24.09.Monument Mining steigert Verlust im vierten Quartal trotz höherer Goldpreise und steige..
MT
24.09.MÄRKTE EUROPA/Börsen geben nach - Majorel mit schwachem IPO
DJ
24.09.Was ist neu an Chinas hartem Vorgehen gegen Kryptowährungen?
MR
24.09.Deep-South Resources gewinnt 8%, nachdem der Oberste Gerichtshof von Namibia das Bergba..
MT
24.09.MÄRKTE EUROPA/Börsen bleiben unter Druck - Antin mit gelungenem IPO
DJ
24.09.ETF-VORSCHAU : ETFs, Futures rutschen aufgrund erneuter Sorgen über die Schwäche des chine..
MT
24.09.MARKT-AUSBLICK/Volatilität dürfte nach Bundestagswahl hoch bleiben
DJ
24.09.MÄRKTE EUROPA/Börsen bleiben unter Druck nach ifo-Index
DJ
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu GOLD
24.09.CANADA STOCKS - TSX falls 0.29% to 20,402.66
RE
24.09.Dollar climbs as Evergrande uncertainty percolates
RE
24.09.Materials Tick Down As Traders Digest Fed's Taper Plans -- Materials Roundup
DJ
24.09.Gold Edges Up as Bond Yields Stabilize After the Federal Reserve's Hawkish Turn
MT
24.09.December Gold Contract Ends Up US$1.90; Settles at US$1,751.70 per Ounce
MT
24.09.Comex Gold Ends the Week 0.02% Higher at $1749.70 -- Data Talk
DJ
24.09.MIDDAY ETF UPDATE : Broad-Market ETFs; US Stocks Fluctuate in Midday Trading
MT
24.09.MONUMENT MINING : Fiscal Fourth-Quarter Loss Widens Despite Higher Gold Prices as Costs Ri..
MT
24.09.Gold climbs on weaker dollar, lingering Evergrande risks
RE
24.09.China's Chengxin, Tsingshan team up for $350 million Indonesia lithium project
RE
Weitere Nachrichten auf Englisch
Chart GOLD
Dauer : Zeitraum :
Gold : Chartanalyse Gold | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends GOLD
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendNeutralNeutral