Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Watchlisten für Ihre Werte
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

GOLD

ÜbersichtKurseChartsNewsDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAndere SprachenMarketScreener Analysen

MÄRKTE EUROPA/Schwach - Moderna-Warnung belastet

30.11.2021 | 13:25

FRANKFURT (Dow Jones)--Weiter im Minus zeigen sich Europas Aktienmärkte am Dienstagmittag. Rekordhohe Inflationsdaten, insbesondere aber Zweifel an der Wirksamkeit von Corona-Impfstoffen gegen die neue Omikron-Variante lasten auf der Stimmung. Der DAX verliert 1,2 Prozent auf 15.093 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 1,2 Prozent auf 4.055 Punkte nach unten. Am Anleihemarkt steigen die Kurse, die Renditen sinken also, weil Anleihen als sicherer Hafen gesucht sind.

Laut dem Chef von Moderna lässt die Wirksamkeit bisheriger Impfstoffe gegen Omikron stark nach. Ähnliche Zweifel kommen von Regeneron Pharmaceuticals mit Blick auf den eigenen Corona-Antikörper. Damit steigen die Risiken für neue Lockdowns und entsprechend eine Wirtschaftsabschwächung. Die Unsicherheiten darüber dürften noch eine Woche bis zehn Tage anhalten, meint Kapitalmarktstratege Martin Lück von Blackrock.

 Inflation auf höchstem Stand seit 30 Jahren 

Auch bei der Inflation sieht es düster aus: Die Verbraucherpreise in der EU liegen 4,9 Prozent über dem Vorjahresstand und damit nochmals höher als mit 4,9 Prozent erwartet und nach 4,1 Prozent im Monat zuvor. Die EZB stuft den Inflationsschub weiter als temporär ein, auch wenn es die größte Preisexplosion seit 30 Jahren und damit in der Geschichte der monetären Union ist.

In den USA stehen am Nachmittag Reden von Notenbankchef Powell und US-Finanzministerin Janet Yellen vor dem Bankenausschuss des Senats auf dem Kalender. Powell sieht laut Redetext zusätzlich die Gefahr eines schwächeren Wachstums. Der Dollar steht stark unter Druck, unter anderem weil wegen Omikron die eingeleiteten geldpolitischen Straffungen in den USA ausgepreist werden.

Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank erwartet derweil ein anhaltendes Gewinnwachstum der Unternehmen nächsten Jahr. Dies dürfte den DAX bis Jahresende 2022 auf bis zu 17.000 Punkte treiben. Die Auftragsbücher in der Industrie seien prall gefüllt und dazu dürfte der Autosektor vom Nachlassen der Lieferkettenprobleme profitieren. Von der Inflation erwartet die Bank, dass sie auf höherem Niveau verharrt.

  Reiseaktien Hauptverlierer 

Mit den vorherrschenden Impfstoff- und Wachstumssorgen fallen Öl- und Finanzwerte im Schnitt um bis zu 2,4 Prozent. Für Autoaktien geht es um 1,7 Prozent nach unten. Die Branche der Reise- und Touristikwerte ist mit 2,5 Prozent die schwächste in Europa.

Neue Reisebeschränkungen wegen Omikron dürften die Auslastung bei den Fluglinien drücken und die Winterflugpläne beeinträchtigen, heißt es von den Analysten der Citi. Für Air France geht es um 3,6 Prozent nach unten. Easyjet fallen um 2 Prozent. Schwach ausgefallene Geschäftszahlen seien hier schon eingepreist gewesen, heißt es von CMC.

Auch übliche Corona-Profiteure wie Onlinehändler und Lieferdienste sind am Mittag ins Minus gerutscht: Zalando und Hellofresh geben um bis zu 1,3 Prozent nach. Die Online-Apotheken notieren 0,7 Prozent im Minus.

Dagegen springen Sartorius im DAX um 5,6 Prozent nach oben auf ein neues Allzeithoch. Anleger setzen darauf, dass die Testkapazitäten wegen der Omikron-Variante wieder hochgefahren werden müssen. Auch bei Synlab geht es weiter nach oben um knapp 2 Prozent.

Schneider Electric gewinnen gegen den Markt 1,5 Prozent. Die Analysten von Jefferies bezeichnen die ausgegebenen neuen Ziele des Industriekonzerns als "eindrucksvoll". Der Siemens-Konkurrent strebt bis 2024 ein durchschnittliches organisches Umsatzwachstum von 5 bis 8 Prozent an. Siemens fallen um 2,4 Prozent.

Adler Group (-9,7%) hat den Ausblick zwar bestätigt, ein neues Jahrestief der Aktie habe jedoch Stop-Loss-Verkäufe ausgelöst, heißt es.

 
Aktienindex              zuletzt      +/- %       absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           4.058,53      -1,2%        -50,98     +14,2% 
Stoxx-50                3.588,85      -1,0%        -36,81     +15,5% 
DAX                    15.093,00      -1,2%       -187,86     +10,0% 
MDAX                   34.020,16      -0,1%        -31,88     +10,5% 
TecDAX                  3.863,03      +0,5%         20,10     +20,2% 
SDAX                   16.205,19      -1,1%       -183,19      +9,8% 
FTSE                    7.055,17      -0,8%        -54,78     +10,1% 
CAC                     6.706,73      -1,0%        -69,52     +20,8% 
 
Rentenmarkt              zuletzt                  absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,34                    -0,02      +0,23 
US-Zehnjahresrendite        1,44                    -0,06      +0,53 
 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %  Di, 8:11 Uhr  Mo, 19:05   % YTD 
EUR/USD                   1,1348      +0,5%        1,1314     1,1272   -7,1% 
EUR/JPY                   128,29      +0,0%        128,10     128,20   +1,7% 
EUR/CHF                   1,0423      +0,0%        1,0426     1,0417   -3,6% 
EUR/GBP                   0,8507      +0,3%        0,8497     0,8471   -4,8% 
USD/JPY                   113,03      -0,5%        113,06     113,73   +9,4% 
GBP/USD                   1,3340      +0,2%        1,3323     1,3308   -2,4% 
USD/CNH (Offshore)        6,3757      -0,2%        6,3750     6,3878   -2,0% 
Bitcoin 
BTC/USD                58.060,51      -0,1%     56.693,21  58.683,01  +99,9% 
 
 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.         +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  68,10      69,95         -2,6%      -1,85  +43,4% 
Brent/ICE                  71,07      73,44         -3,2%      -2,37  +45,1% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag         +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.793,47   1.784,99         +0,5%      +8,48   -5,5% 
Silber (Spot)              22,87      22,93         -0,2%      -0,06  -13,4% 
Platin (Spot)             954,68     966,50         -1,2%     -11,82  -10,8% 
Kupfer-Future               4,31       4,34         -0,5%      -0,02  +22,4% 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/gos

(END) Dow Jones Newswires

November 30, 2021 07:24 ET (12:24 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
ADLER GROUP S.A. -2.89%11.07 verzögerte Kurse.1.56%
AIR FRANCE-KLM -1.38%4.003 Realtime Kurse.3.41%
EASYJET PLC -2.94%626.8 verzögerte Kurse.12.99%
GOLD 0.00%1832.6 verzögerte Kurse.0.53%
HELLOFRESH SE -2.98%57.36 verzögerte Kurse.-15.07%
SARTORIUS AG -1.48%400 verzögerte Kurse.-19.84%
SCHNEIDER ELECTRIC SE -2.18%157.98 Realtime Kurse.-8.40%
SYNLAB AG -0.48%20.78 verzögerte Kurse.-11.20%
ZALANDO SE -2.01%67.16 verzögerte Kurse.-5.59%
Alle Nachrichten zu GOLD
21.01.MITTAGS-ETF-UPDATE : Broad-Market-ETFs niedriger; US-Aktien fallen mit Treasury-Renditen, ..
MT
21.01.MÄRKTE EUROPA/Sehr schwach - Zinsängste und Unternehmensnachrichten belasten
DJ
21.01.MÄRKTE EUROPA/Börsen fallen weiter - Siltonic fest
DJ
21.01.MARKT-AUSBLICK/US-Notenbank wird für Vertrauen sorgen
DJ
21.01.MÄRKTE EUROPA/Börsen weiter schwer unter Druck
DJ
21.01.Singapur-Aktien beenden Woche niedriger; Geo Energy Resources steigt um 8% nach Aufhebu..
MT
21.01.Cyclone Metals erhält grünes Licht von den Behörden für ein Arbeitsprogramm im westaust..
MT
21.01.MÄRKTE EUROPA/Verkaufsdruck - Siemens Energy im Fokus
DJ
21.01.Indonesien hebt Kohleexportverbot für drei Bergwerke von Geo Energy Resources auf; Akti..
MT
20.01.MITTAGS-ETF-UPDATE : Broad-Market-ETFs höher; US-Aktien steigen mit Treasury-Renditen
MT
Weitere Nachrichten und Newsletter
News auf Englisch zu GOLD
21.01.Explosion kills 13, flattens village in Ghana mining region
RE
21.01.Bond yields tumble as Netflix fuels stock market sell-off
RE
21.01.Gold set for second weekly gain as inflation risks boost appeal
RE
21.01.Gold Ends Lower Despite Weak Dollar and Falling Bond Yields
MT
21.01.Comex Gold Ends the Week 0.84% Higher at $1831.80 -- Data Talk
DJ
21.01.February Gold Contracts Ends Down US$10.80; Settles at US$1,831.80 per Ounce
MT
21.01.MIDDAY ETF UPDATE : Broad-Market ETFs Lower; US Stocks Decline With Treasury Yields, Crude..
MT
21.01.Gold Edges Down Despite Weak Dollar and Falling Bond Yields
MT
21.01.Gold lingers near 2-month highs; palladium climbs
RE
21.01.Singapore Shares End Week Lower; Geo Energy Resources Rises 8% on Lifting of Indonesian..
MT
Weitere Nachrichten und Newsletter auf Englisch
Chart GOLD
Dauer : Zeitraum :
Gold : Chartanalyse Gold | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends GOLD
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendNeutralNeutral