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MÄRKTE EUROPA/Asien-Schwäche überlagert starke Unternehmenszahlen

30.07.2021 | 08:16

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Schwache Vorlagen aus Asien führen am Freitag voraussichtlich zu einer leichteren Eröffnung an den europäischen Börsen. Sie überlagern die starke Berichtsaison, seit dem Handelsschluss vom Donnerstag haben weitere europäische Unternehmen mit ihren Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen und ihre Ausblicke angehoben. "Die Unternehmen befinden sich weiter auf Erholungskurs", sagt Commerzbank-Analyst Markus Wallner. Die schwachen asiatischen Vorlagen drücken aber auf die Risikobereitschaft: Der DAX wird zunächst 0,6 Prozent niedriger bei etwa 15.640 Punkten errechnet, im Euro-Stoxx-50 sieht es ähnlich aus.

Impulse könnten im Verlauf noch von Zahlen zum Wirtschaftswachstum aus mehreren europäischen Ländern kommen, so aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Österreich und der Eurozone insgesamt. Am Nachmittag stehen dann der Einkaufmanager-Index aus Chicago, der Michigan-Index zum US-Verbrauchervertrauen und die persönlichen Einkommen und Ausgaben in den USA im Blick.

Aus technischer Sicht ist die Handelsspanne im DAX mit der Kernzone zwischen etwa 15.200 und etwa 15.700 Punkten nach wie vor intakt. Für Ausschläge könnte im späten Geschäft auch der Monats-Ultimo sorgen.

   Unternehmen werden optimistischer 

Die Unternehmen legen nicht nur starke Quartalszahlen vor, sie blicken auch immer optimistischer auf den weiteren Jahresverlauf.

Nach einer guten Nachfrage nach Corona-Antigentests sowie nach bildgebender Medizintechnik hat Siemens Healthineers erneut die Prognose angehoben. Im zurückliegenden Quartal hat das Medizintechnikunternehmen den bereinigten operativen Gewinn auf EBIT-Basis auf 945 Millionen Euro verdoppelt, Anlaysten hatten lediglich mit knapp 784 Millionen gerechnet.

Fresenius erwartet beim währungs- und um Sondereinflüsse bereinigten Konzernergebnis nun einen Anstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Bislang war der Konzern von einer mindestens in etwa stabilen Entwicklung beim währungs- und um Sondereinflüsse bereinigten Nettogewinn ausgegangen.

Auch Fuchs Petrolub hat erneut die Prognose angehoben. Fuchs sieht den Umsatz 2021 nun am oberen Ende der Spanne von 2,7 Milliarden bis 2,8 Milliarden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll nun 350 bis 360 Millionen Euro erreichen. Bislang hatte der Konzern 330 bis 340 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Bereits nach dem ersten Quartal hatte Fuchs Petrolub den Ausblick angehoben.

Leoni konnte dank einer Nachfrageerholung den Umsatz deutlich steigern und operativ mehr verdienen als am Markt erwartet. Die Umsatz- und Ergebnisprognose für 2021 hob das Unternehmen an. Für das laufende Jahr geht der Vorstand von einem deutlichen Umsatzanstieg auf mindestens 5 Milliarden Euro aus und einer deutlichen Verbesserung des EBIT vor Sondereffekten auf mindestens 100 Millionen Euro aus. Während der Umsatz bereits in diesem Bereich erwartet wird, liegt die Markterwartung beim EBIT darunter.

In Europa hat sich Saint-Gobain zuversichtlicher geäußert. Die anhaltende Erholung beim Bau führe zu einer deutlichen Margenausweitung sowohl in Europa als auch in Amerika, heißt es nun bei der Citigroup. Obwohl die Aktien im Jahresvergleich eine starke Performance aufwiesen, werde die Gruppe weiterhin mit einem deutlichen Abschlag zu ihren globalen Wettbewerbern gehandelt. Angesichts der starken Dynamik in den Schlüsselmärkten sehen die Analysten der Citi ein erhebliches Potenzial für eine Neubewertung der Aktie.

Gut werden die Zahlen von L'Oreal von Analysten aufgenommen, das Unternehmen konnte im ersten Halbjahr Gewinn und Umsatz steigern. "Die Umsätze im zweiten Quartal liegen auf flächenbereinigter Basis wieder über denen von 2019", heißt es von den Jefferies-Analysten. Dabei habe das zweite Quartal nach einem guten ersten nochmals zugelegt.

Die Großbanken BBVA und BNP haben ihre Gewinne im zweiten Quartal deutlich gesteigert. Wie bei vielen anderen Banken auch ist das aber unter anderem auf eine niedrigere Risikovorsorge zurückzuführen.

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DEVISEN          zuletzt      +/- %   0:00 Uhr  Do, 17:25 Uhr   % YTD 
EUR/USD           1,1881      -0,1%     1,1888         1,1888   -2,7% 
EUR/JPY           130,19      +0,1%     130,12         130,21   +3,2% 
EUR/CHF           1,0779      +0,1%     1,0768         1,0767   -0,3% 
EUR/GBP           0,8523      +0,1%     0,8516         0,8509   -4,6% 
USD/JPY           109,57      +0,1%     109,50         109,53   +6,1% 
GBP/USD           1,3941      -0,1%     1,3961         1,3972   +2,0% 
USD/CNH           6,4648      +0,1%     6,4577         6,4581   -0,6% 
Bitcoin 
BTC/USD        39.656,51      +0,3%  39.543,76      40.019,51  +36,5% 
 
ROHOEL           zuletzt  VT-Settl.      +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex          73,02      73,62      -0,8%          -0,60  +51,5% 
Brent/ICE          75,52      76,05      -0,7%          -0,53  +47,7% 
 
METALLE          zuletzt     Vortag      +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)     1.827,64   1.828,23      -0,0%          -0,59   -3,7% 
Silber (Spot)      25,54      25,58      -0,2%          -0,04   -3,3% 
Platin (Spot)   1.055,50   1.064,30      -0,8%          -8,80   -1,4% 
Kupfer-Future       4,51       4,52      -0,3%          -0,01  +27,8% 
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/raz

(END) Dow Jones Newswires

July 30, 2021 02:15 ET (06:15 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
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BITCOIN - UNITED STATES DOLLAR -0.68%47750.21 Realtime Kurse.66.27%
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LEONI AG -5.12%14.78 verzögerte Kurse.122.86%
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S&P GSCI SILVER INDEX -4.21%1113.7696 verzögerte Kurse.-10.10%
SAINT-GOBAIN 0.69%61.46 Realtime Kurse.62.83%
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