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MARKT-AUSBLICK/Bärenmarkt-Rally könnte noch etwas weiterlaufen

05.08.2022 | 11:45

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Erholung an den Aktienmärkte könnte noch weiterlaufen. So wie die Baisse die Baisse nährt, so zieht die starke Erholung nun die Anleger zurück an die Börse. Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners meint, viele Anleger würden nun von ihren Modellen zurück in den Markt "gezwungen". Auch von anderer Seite heißt es, dass viele Computer-Modelle nun wieder auf Kauf geschaltet hätten. Das treffe nun unter anderem die Anleger, die aus dem Urlaub zurückkehrten und dann feststellten, dass sie untergewichtet seien. Insofern sei die Chance da, dass die Erholung bis zum Ende der Urlaubssaison noch anhalte.

Trotzdem bleibt gesundes Misstrauen angesagt: "Die Renditekurve ist so stark invertiert wie zuletzt vor fast 22 Jahren", sagt Jochen Stanzl von CMC Markets. Damals folgte auf einen ersten Rutsch im US-Technologieindex Nasdaq 100 um rund 32 Prozent ein weiterer Rutsch um 75 Prozent, bevor im Oktober 2002 ein belastbarer Boden gefunden wurde. "Die aktuelle Erholung der Aktienkurse ist also trügerisch, wenn zeitgleich der fundamentale Unterbau des Marktes wegzubrechen droht", so der CMC-Marktanalyst, der die laufende Erholung als Bärenmarktrally bewertet. Zum Vergleich: Im Tief der aktuellen Baisse lag der Verlust im Nasdaq bei rund 34 Prozent.

Gestützt wurden die Kurse zuletzt von relativ guten Unternehmensberichten, aber auch vom starken Rückgang der Renditen. Das Risiko besteht darin, dass es sich auch bei diesem Rückgang nur um eine Gegenbewegung gehandelt haben könnte. Denn die Einflüsse könnten gegensätzlicher kaum sein: Rezessiven Tendenzen und einer Entspannung bei den Lieferketten stehen gerade in Deutschland ein sehr angespannter Arbeitsmarkt und die extreme Gaspreis-Inflation gegenüber. Mit der geplanten Gasumlage und dem Ende des 9-Euro-Tickets könnte die Inflationsrate entgegen den Hoffnungen schon bald wieder anziehen.

   Viele Einzeltitel brechen ihre Baisse-Trends 

Technische Analysten verweisen darauf, dass der kleine Doppelboden aus der ersten Juli-Hälfte bei etwa 12.400 Punkten die Erholung trägt. Allerdings ist das Mindest-Potenzial daraus bereits abgearbeitet. Ob die beiden Tiefs gemeinsam mit dem März-Tief auch eine langfristige Umkehr- und Bodenformation erzeugen, ist noch völlig offen. Nötig dafür wäre ein nachhaltiger Bruch der so genannten Nackenlinie, die leicht fällt und aktuell bei knapp 14.500 Punkten verläuft.

Positiv ist allerdings auch, dass viele Einzeltitel nach starken Verlusten ihre Baisse-Trends bereits gebrochen haben. Sollten die langfristigen Zinsen nicht mehr stärker steigen, hat der Markt deshalb voraussichtlich eine nachhaltige Stabilisierungschance oberhalb der bisherigen Baisse-Tiefs. Eine Wiederaufnahme der langfristigen Hausse mit der Perspektive auf neue Allzeithochs ergibt sich aber auch in diesem Fall vermutlich erst dann, wenn die Notenbanken den Fuß von der geldpolitischen Bremse nehmen.

   "China verabschiedet sich gerade als Investitions-Standort" 

Auf der Makro-Seite steht zunächst der Sentix-Konjunkturindex im Blick, auch wegen seiner Vorläuferfunktion für den ifo-Geschäftsklima-Index. Aus den USA kommen im Wochenverlauf Zahlen zur Produktivität und verschiedene Daten zur Preisentwicklung, den Abschluss bildet am Freitag der Michigan-Index zur Verbraucherstimmung.

Auch in China stehen die Verbraucherpreise im Blick. Bereits am Sonntag werden die Außenhandelsdaten der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt bekanntgegeben. Ein Marktteilnehmer verweist darauf, dass China gerade für die dort stark engagierte deutsche Wirtschaft immer mehr zum Bremsklotz wird. "China verabschiedet sich gerade als Investitionsstandort", meint er und verweist auf die Null-Covid-Strategie, das Säbelrasseln gegenüber Taiwan und die Krise am chinesischen Immobilienmarkt. Europäische und US-Unternehmen suchten für Produktionsstätten zunehmend Alternativen in Asien außerhalb Chinas. Wie China da das Wachstum im zweiten Halbjahr wieder beschleunigen wolle sei ihm schleierhaft, so der Marktteilnehmer.

Und in Europa tobt noch einmal die Berichtssaison. Bei den DAX-Unternehmen macht die Porsche Holding am Montagabend den Auftakt, hinzu kommt Munich Re am Dienstag, und Eon legt am Mittwoch die Zahlen auf den Tisch. Am Donnerstag folgen Deutsche Telekom, Siemens und Daimler Truck.

DJG/hru/raz

(END) Dow Jones Newswires

August 05, 2022 05:44 ET (09:44 GMT)

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GOLD 0.43%1671.11 verzögerte Kurse.-9.47%
MSCI TAIWAN (STRD) 0.22%465.029 Realtime Kurse.-35.75%
MUNICH RE 1.34%248.6 verzögerte Kurse.-5.76%
NASDAQ 100 -2.86%11164.78 Realtime Kurse.-29.57%
NASDAQ COMPOSITE -2.84%10737.51 Realtime Kurse.-29.36%
PORSCHE AG 0.00%79.5 Schlusskurs.0.00%
SIEMENS AG 1.42%99.6 verzögerte Kurse.-35.64%
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