Zürich (awp) - Am Schweizer Aktienmarkt wirken sich zur Wochenmitte Kursverluste bei den Schwergewichten belastend für den Gesamtmarkt aus. Insgesamt sei die Stimmung aber weiterhin eher gut, heisst es im Handel. Kurstreiber sei auch weiterhin eine Mischung aus Zinssenkungshoffnungen und guten Konjunkturdaten.

Im weiteren Tagesverlauf bleibt der Fokus auf dem US-Arbeitsmarkt. Hier steht dann der ADP-Arbeitsmarktbericht über die neuen Stellen in der US-Privatwirtschaft im Fokus. Das Hauptereignis ist dann zum Wochenschluss aber der monatliche US-Arbeitsmarktbericht. Als weiterer Kurstreiber überraschten auch die zuletzt etwas besseren Konjunkturdaten aus Asien.

Der Leitindex SMI verliert gegen 09.20 Uhr 0,05 Prozent auf 10'958,88 Punkte. Der 30 Titel umfassende SLI zieht leicht an um 0,07 Prozent auf 1726,23, während der breite SPI um 0,18 Prozent zurückkommt auf 14'310,54 Zähler. Im SLI gewinnen 18 Titel hinzu, elf geben nach und einer (Swisscom) ist unverändert.

Die grössten Verluste verzeichnen Sandoz (-2,0%). Nestlé (-1,1%) sowie die Roche I (-0,7%) und GS (-0,6%) folgen. Lediglich Schwergewicht Nummer drei, Novartis (+0,7%), ist nach einer US-Zulassung für eines seiner neuen Medikamente gesucht.

Aufwärts geht es im frühen Handel vor allem für Wachstumswerte wie VAT, Partners Group oder Logitech, die sich um bis zu 1,1 Prozent verteuern.

Das weitere Nachrichtenaufkommen findet derweil eher in den hinteren Reihen statt. Ascom verlieren nach einer Gewinnwarnung über 25 Prozent, hatten allerdings im Jahresverlauf (Stand Dienstagabend) 44 Prozent zugelegt. Clariant (-0,9%) hat derweil seinem verlustbringenden Projekt "Sunliquid" den Stecker gezogen.

Das Gegenstück bilden die Anteilsscheine von DocMorris (+5,0%). Sie erhalten Rückenwind vom Broker Stifel, der die Titel mit einer Kaufempfehlung wieder abdeckt.

hr/uh