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Baubranche fürchtet wegen Materialengpässen Umsatzminus

10.06.2021 | 13:01
FILE PHOTO: A worker is seen behind scaffoldings at a construction site in Berlin

Berlin (Reuters) - Wegen Lieferengpässen beim Material und stark steigender Preise fürchtet die deutsche Bauwirtschaft sinkende Umsätze.

Noch halte man an der Schätzung fest, dass die Erlöse im Bauhauptgewerbe 2021 nominal stagnieren dürften, sagte der Präsident des Branchenverbands HDB, Peter Hübner, am Donnerstag beim Tag der Deutschen Bauindustrie. Bereinigt um steigende Preise sei dies ein Minus von etwa zwei Prozent. Hübner betonte aber: "Sollten sich die Versorgungsprobleme mit Baumaterial nicht zügig lösen lassen, werden wir die Prognose überdenken müssen."

Im Corona-Jahr 2020 machten die rund 79.000 Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 893.000 Beschäftigten nach Angaben des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB) 143 Milliarden Euro Umsatz und steigerten ihre Produktion um 5,8 Prozent. Der Bau sei trotz Virus-Pandemie mit einem "historisch hohen Auftragsbestand" ins Jahr gestartet, der sich Ende März auf 62 Milliarden Euro erhöht habe, sagte Hübner. Aber die Aussichten seien ungewiss. Denn etwa bei Kunststoffen gebe es Lieferengpässe. "Im Stahl-, Holz- und natürlich auch Kunststoffbereich haben wir das Problem, dass die Preise durch die Decke gehen." Hier gebe es derzeit Anstiege von 40 Prozent. "Das tut nicht vielen, sondern allen Baubetrieben im Augenblick weh - vor allem weil wir nicht wissen, wie das weitergeht."

Die Branche hofft auf Investitionen der öffentlichen Hand, fürchtet aber, dass sich klamme Kommunen zurückhalten könnten.

MERKEL: MEHR KLIMASCHUTZ AM BAU NÖTIG

Bundeskanzlerin Angela Merkel zollte der Baubranche Respekt, dass sie in der Pandemie viele Jobs gesichert habe. Insgesamt sei es wichtig, politische Maßnahmen für einen neuen Aufschwung an den Klimazielen auszurichten. So gebe es erhebliche Potenziale, etwa den Gebäudebereich "mit intelligenten Lösungen noch klimafreundlicher zu gestalten". Der Gebäudesektor war 2020 der einzige, der schon die bisherigen Klimaziele nicht einhalten konnte. Neben einem kalten Winter mit hohem Verbrauch von Gas oder Heizöl spielte dabei auch eine Rolle, dass wegen der Corona-Krise mehr Menschen zu Hause arbeiteten und sich dort aufhielten. Bauminister Horst Seehofer soll noch im Sommer ein Programm vorlegen, wie der Sektor wieder auf Kurs kommt.

Da ferner die Klimaziele für die nächsten Jahre noch einmal verschärft werden, hat das Bundesfinanzministerium im Entwurf für ein Sofortprogramm höhere Neubaustandards angekündigt. "Zudem wird eine Photovoltaik- beziehungsweise Solarthermie-Installationspflicht für alle Neubauten und bei größeren Dachsanierungen eingeführt", heißt es im Entwurf, den das Kabinett am 23. Juni billigen will.

Die Gewerkschaft IG BAU forderte eine Verdopplung der Sanierungsquote im Bestand von derzeit einem auf zwei Prozent jährlich. Der Bund solle hier die Förderung erhöhen, sagte Gewerkschaftschef Robert Feiger. "Viele Altbauten haben noch immer eine katastrophale CO2-Bilanz."

Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz mahnte mehr Tempo an, sonst werde man keines der Ziele bei Bau oder Klimaschutz erreichen. "Wir brauchen in Deutschland jedes Jahr etwa 400.000 Wohnungen, davon knapp 100.000 als geförderte Wohnungen." Im vergangenen Jahr wurden zwar so viele Wohnungen fertiggestellt wie seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr. Es waren allerdings lediglich rund 306.000.


© Reuters 2021
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