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Krisenkonzern Evergrande schlägt Europas Anleger in die Flucht

20.09.2021 | 15:30
ARCHIV: Außenansicht des China Evergrande Centre in Hongkong, China, 26. März 2018. REUTERS/Bobby Yip

Frankfurt (Reuters) - Die Furcht vor Dominoeffekten am Immobilienmarkt ausgelöst durch den Krisenkonzern China Evergrande lässt Anleger an Europas Aktienmärkten zum Wochenstart Reißaus nehmen.

Für Nervösität sorgen auch anstehende Notenbank-Treffen, von denen Investoren Hinweise auf eine Drosselung der Konjunkturprogramme erwarten. Das Debüt des auf 40 Werte erweiterten Dax fiel daher mit einem Minus von rund drei Prozent auf 15.035 Punkte mager aus. Der EuroStoxx50 rutschte ebenfalls knapp drei Prozent auf 4017 Zähler ab.

"Die Angst vor einer nächsten Immobilienkrise ist zurzeit groß", sagte Analyst Christian Henke vom Brokerhaus IG. Die zunehmende Furcht vor einem Zahlungsausfall von Chinas zweitgrößtem Immobilienentwickler ließ die Anteilsscheine des Krisenkonzerns in Hongkong zeitweise um fast 19 Prozent einbrechen. Die Regierung in Peking machte bislang keine Anstalten, Evergrande aufzufangen. "Die Sorge ist nun, dass weitere Konzerne aus diesem Sektor in die Tiefe gerissen werden und sich daraus möglicherweise eine neue Immobilienkrise entwickelt." Damit würden Erinnerungen an die Pleite der US-Bank Lehman Brothers im Jahr 2008 wach. Evergrande sitzt auf einem 305 Milliarden US-Dollar schweren Schuldenberg und muss in den kommenden Tagen Zinszahlungen leisten.

EVERGRANDE-KRISE SETZT LUXUS- UND BERGBAUWERTEN ZU

Die Schieflage von Evergrande spiegelte sich auch am Rohstoffmarkt wider: So steuerte der Kupferpreis mit einem Minus von knapp drei Prozent auf 9053 Dollar je Tonne auf den größten Tagesverlust seit drei Monaten zu. "Bei einem Kollaps von Evergrande würden zahlreiche Immobilienprojekte gekippt", sagte Rohstoff-Experte Malcolm Freeman vom Brokerhaus Kingdom Futures. Dies würde die Industriemetall-Nachfrage signifikant dämpfen. Kupfer wird unter anderem für Stromkabel und Wasserrohre verwendet.

Vor diesem Hintergrund gingen auch die Aktien von Minen-Betreibern in die Knie. Der europäische Branchenindex fiel um rund fünf Prozent und steuerte auf den größten Tagesverlust seit eineinhalb Jahren zu. Auch der Ölpreis beschleunigte seine Talfahrt. Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um mehr als zwei Prozent auf 73,70 Dollar je Barrel. Die Furcht vor einem Kollaps des Immobilienkonzerns treibe Anleger in den "sicheren Hafen" US-Dollar. Dessen Aufwertung macht Rohstoffe für Investoren außerhalb der USA unattraktiver.

Unter die Räder kamen auch die Aktien von Luxusgüter-Anbietern. Die Aktien der europäischen Konzerne Swatch, Richemont, LVMH oder Christian Dior gaben zwischen drei und fünf Prozent nach. Die Krise bei Evergrande brocke chinesischen Investoren herbe Verluste ein, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. "Das bedeutet weniger Geld für Pelzmäntel."

FOKUS AUF FED

An der Wall Street gaben die US-Futures mehr als ein Prozent nach und ließen ebenfalls einen schwachen Handelsstart vermuten. Auf Talfahrt gingen vor US-Handelsstart vor allem die US-Banken. Drohende Gewinneinbußen ließen die Aktien von Citigroup, Bank of America oder JPMorgan im vorbörslichen US-Geschäft um bis zu drei Prozent fallen. Die Deutsche Bank führte die Liste der Dax-Verlierer an; beim MDax hielt die Commerzbank mit einem Minus von acht Prozent die rote Laterne.

Der Fokus der Anleger richtete sich zunehmend auf die Sitzung der US-Notenbank Fed in dieser Woche. Die Fed werde am Mittwoch eine Drosselung ihrer Wertpapierkäufe ankündigen, um die Basis für erste Zinserhöhungen Ende kommenden Jahres zu legen, prognostizierte Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann. "Denn sie kann nicht mit beliebiger Geschwindigkeit ihre Kaufvolumina zurückfahren, ohne unterwünschte Marktverwerfungen zu riskieren." Vishnu Varathan, Chef-Ökonom der Investmentbank Mizhuo tippte wegen der zuletzt schwächelnden Konjunktur dagegen auf eine Verschiebung des sogenannten Taperings.


© Reuters 2021
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