Die international agierende französische Bankengruppe Societe Generale hat am Dienstag bekannt gegeben, dass sie ihre kamerunische Tochtergesellschaft an den Staat Kamerun verkaufen wird.

Der Verkauf von Societe Generale Cameroun, dessen Wert nicht offengelegt wurde, umfasst mehr als 58 % der Anteile an der Tochtergesellschaft. Damit erhöht sich der Anteil des Staates Kamerun auf insgesamt 83,7 %.

Die Transaktion, deren Abschluss bis Ende 2025 erwartet wird, soll laut Societe Generale einen positiven Effekt von etwa sechs Basispunkten auf die CET1-Quote der Gruppe haben. Diese lag zum Ende des ersten Quartals bei 13,4 %. Die CET1-Quote misst die Liquidität einer Bank im Verhältnis zu ihrem Risikoengagement.

Das Kreditinstitut teilte mit, dass der Staat sämtliche Aktivitäten, Kundenportfolios und Mitarbeiter der lokalen Tochtergesellschaft übernehmen werde.