Frankfurt/Tokio (Reuters) - Uneinheitlich ausgefallene Konjunkturdaten aus China haben zum Wochenstart für schlechte Laune an den Börsen in Asien gesorgt.

In Tokio verlor der 225 Werte umfassende Nikkei-Index am Montag 1,9 Prozent auf 38.080 Punkte. Der breiter gefasste Topix bröckelte um 1,7 Prozent auf 2700 Punkte ab. In China verlor die Börse in Shanghai 0,6 Prozent. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gab 0,2 Prozent nach.

Die Immobilieninvestitionen in der Volksrepublik sind trotz der Bemühungen zur Stützung des angeschlagenen Sektors weiter rückläufig. "Dafür glänzt die Industrieproduktion im Reich der Mitte weiterhin mit einem Anstieg. Auch wenn dieser Anstieg geringer ausfällt als von den meisten erwartet", konstatierte Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners. Die chinesische Zentralbank ließ indes nach Spekulationen über eine Zinssenkung im Zuge überraschend schwacher Daten zur Kreditvergabe der Banken einen Schlüsselzinssatz unverändert.

Für die Verluste bei den Leitindizes in Japan sorgte auch ein Kursrückgang bei Toyota. Die Aktie des Autobauers gab vor dem Hintergrund von anhaltenden Auswirkungen eines Zertifizierungsskandals 2,6 Prozent nach. Der staatliche Sender NHK hatte berichtet, dass Toyota die Produktion der betroffenen Modelle um mindestens einen weiteren Monat bis Ende Juli aussetzen werde.

Nachfolgend eine Übersicht mit den Kursveränderungen ausgewählter Aktienindizes und Währungen:

Asiatische Aktienindizes am Kurse um 08:00 Veränderung in

Montag Uhr Prozent

Nikkei  38.080,00   -1,9%  

Topix 2.699,95   -1,7%  

Shanghai 3.014,19   -0,6%  

CSI300 3.533,82   -0,2%  

Hang Seng 17.951,15   +0,1%  

Kospi 2.742,13   -0,6%  

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Währungen Kurse um 08:00  

Uhr

Euro/Dollar 1,0699    

Pfund/Dollar 1,2674    

Dollar/Yen 157,44    

Dollar/Franken 0,8910    

Dollar/Yuan 7,2558    

Dollar/Won 1.380,22    

(Bericht von Zuzanna Szymanska, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)