Von Herbert Rude
DOW JONES--Gea und Scout-24 haben aus aktueller Sicht die besten Chancen auf einen Aufstieg in den DAX im September. Sie liefern sich aktuell ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den besten Aufstiegsplatz. Aus aktueller Sicht wird der beste Aufstiegskandidat die Aktien der Porsche AG verdrängen. Auch Porsche Holding erfüllen aktuell die Kriterien als Gegenkandidat für einen Aufsteiger, so dass möglicherweise sogar zwei Wechsel im September anstehen. Allerdings sind die Chancen der Porsche Holding auf den Klassenerhalt deutlich besser als die der Porsche AG.
Noch ist viel Zeit für den Kampf um den Klassenerhalt: Überprüft werden die Indizes der DAX-Familie am Abend des 3. September auf Basis der August-Rangliste. Vollzogen werden mögliche Änderungen dann zu den Schlusskursen am 19. September, wirksam werden sie zur Eröffnung am 22. September.
Die regulären Aufstiegskriterien werden derzeit zwar auch von Nemetschek und Lufthansa erfüllt. Allerdings dürfte ihr Aufstieg an fehlenden Gegenkandidaten scheitern, und sie hängen deutlich hinter Gea und Scout zurück. Auch im MDAX gibt es keine Gegenkandidaten nach den Kriterien der Deutschen Börse, so dass den besten SDAX-Titeln Atoss Software und Fielmann trotz des Erfüllens der regulären Aufstiegskriterien der Eintritt in den MDAX möglicherweise verwehrt bleibt. Dagegen dürften die erstmals auf der Rangliste notierten Verve im SDAX die Aktien von Stratec ersetzen, und in den TecDAX könnten SMA Solar als Rückkehrer Formycon verdrängen.
Siemens Energy und Deutsche Bank mit Chance auf Euro-Stoxx-50
Die Ranglisten für den Euro-Stoxx-50 zeigen, dass sowohl Siemens Energy als auch Deutsche Bank nun gute Chancen auf einen Aufstieg im September in den wichtigsten europäischen Blue-Chip-Index haben. Laut aktuellem Stand würden sie dort die Aktien von Stellantis und von Pernod-Ricard verdrängen. Und Rheinmetall könnten nach dem gerade erst vollzogenen Aufstieg in den Euro-Stoxx-50 im September auch in den Stoxx-50 vorstoßen. Für einen Aufstieg in diesen sind auch BBVA gut positioniert. Wenn alles beim aktuellen Stand bleibt, müssten Mercedes-Benz und BASF dann ihre Plätze im Stoxx-50 räumen.
DJG/hru/cln
(END) Dow Jones Newswires
July 07, 2025 07:45 ET (11:45 GMT)

















