Der spanische Leitindex IBEX 35 verzeichnete am Mittwochmorgen einen vorsichtigen Anstieg, während die Märkte das Ende der ursprünglichen Frist analysierten, die von US-Präsident Donald Trump für den Abschluss von Handelsabkommen mit anderen Ländern gesetzt wurde.
Trump verschob den Beginn der erhöhten Importzölle auf den 1. August, was die Hoffnung nährte, dass einige Länder weiterhin verhandeln und eine Senkung der Abgaben erreichen könnten. Allerdings waren seine Signale bezüglich der Flexibilität dieses Datums widersprüchlich.
Die Schwankungen in Trumps handelspolitischen Entscheidungen haben in Teilen der Finanzmärkte die Auffassung gestärkt, dass Fristen vor allem als Verhandlungstaktik dienen. Dies erhält die Hoffnung am Leben, dass die letztlich verhängten Zölle geringer ausfallen könnten als ursprünglich befürchtet.
Dennoch sorgte Trumps Ankündigung, den Umfang des weltweiten Handelsstreits mit einem 50%-Zoll auf Kupfer zu erweitern, für einen Schock am Markt. Zudem drohte er mit einer 20%-Abgabe auf Pharmaunternehmen sowie einer weiteren Steuer auf Importe aus den BRICS-Staaten.
Während die Märkte auf weitere Klarstellungen aus den USA im Handelsbereich warten, stieg der spanische IBEX 35 um 07:02 GMT am Mittwoch um 60,10 Punkte bzw. 0,43% auf 14.139,60 Punkte. Der europäische Leitindex FTSE Eurofirst 300 legte um 0,22% zu.
Im Bankensektor kletterte Santander um 0,41%, BBVA gewann 0,86%, Caixabank stieg um 0,79%, Sabadell legte 1,58% zu, Bankinter erhöhte sich um 1,01% und Unicaja Banco stieg um 0,96%.
Bei den großen Nicht-Finanzwerten verbuchte Telefónica ein Plus von 0,31%, Inditex stieg um 0,07%, Iberdrola gewann 0,19%, Cellnex legte um 0,15% zu, während der Ölkonzern Repsol um 0,82% nachgab.
(Bericht von Tomás Cobos; bearbeitet von Benjamín Mejías Valencia)



















