Einloggen
Einloggen
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     
Registrieren
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     

DOW JONES INDUSTRIAL

(969420)
Realtime USA  -  23:28 30.11.2022
34589.77 PTS   +2.18%
Nachbörslich
-0.09%
34559.32 PTS
07:32Dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: US-Zinssignale treiben Dax an
DP
07:31Europas Börsen schließen leicht im Plus - Powell im Blick
RE
07:28Morning Briefing - International
AW
ÜbersichtKurseChartsNewsDerivateHeatmapEinzelwerte 
ÜbersichtAlle NewsAndere SprachenAktuelles zu den Index-KomponentenMarketScreener Analysen

Verunsicherung über US-Zinspfad lähmt Europas Börsen

23.11.2022 | 15:38
ARCHIV: DAX-Logo auf dem Handelsparkett der Börse in Franfurt am Main, Deutschland

Frankfurt (Reuters) - An Europas Aktienmärkten halten die Anleger zur Wochenmitte die Füße still. Der Dax gab bis zum Nachmittag 0,3 Prozent nach auf 14.373 Punkte, der EuroStoxx50 pendelten wenig verändert bei 3929 Zählern.

Auch an der Wall Street gab es vorbörslich kaum Bewegung. "Die Zinspolitik schwebt weiterhin wie ein Damoklesschwert über den Börsen und die steigenden Infektionszahlen in China schüren erneut Konjunktursorgen", sagte Marktanalyst Christian Henke vom Broker IG. Mit Spannung warteten Investoren auf die Protokolle der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank am Abend (MEZ), um weitere Rückschlüsse auf den künftigen Kurs der Währungshüter ziehen zu können. Allgemein wird an den Börsen mit einer langsameren Gangart seitens der US-Notenbank gerechnet. "Dennoch dürften die Zinsen weiter erhöht werden, um die Inflation weiter zu bekämpfen", sagte Henke. Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, gab im Vorfeld 0,3 Prozent auf 106,93 Punkte nach.

Der Euro notierte fester bei 1,0321 Dollar, nachdem sich die Konjunkturaussichten in Europa weniger trüb zeigten als erwartet. Die Wirtschaft der Euro-Zone hat im November ihre Talfahrt überraschend verlangsamt, wie aus dem Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft des Finanzdienstleisters S&P Global hervorging. Der Chefvolkswirt der VP Bank, Thomas Gitzel, wertete dies als Hoffnungssignal: "Möglicherweise kommt die Eurozone besser über die Wintermonate als bislang vermutet." In den USA fiel der Zuwachs der Auftragseingänge für langlebige Güter mit einem Prozent mehr als doppelt so hoch aus wie erwartet.

ÖLPREISE DREHEN NACH DETAILS ZU OBERGRENZEN INS MINUS

An den Rohstoffbörsen ging es mit den Ölpreisen nach anfänglichen Gewinnen nach unten. Die Ölsorte Brent aus der Nordsee sowie US-Leichtöl WTI verbilligten sich jeweils um knapp drei Prozent auf 85,88 und 78,88 Dollar je Barrel. Giovanni Staunovo, Rohstoffanalyst bei der UBS, wies darauf hin, dass die Preisobergrenze der G7-Staaten für russisches Öl über dem derzeitigen Kursniveau liegen könnte. Einem EU-Diplomaten zufolge dürfte der Deckel in einer Größenordnung von 65 bis 70 Dollar pro Barrel liegen. Refinitiv-Daten zufolge wird die russische Rohölsorte Urals-Öl, das nach Nordwesteuropa geliefert wird, zu Preisen zwischen 62 und 63 Dollar pro Barrel gehandelt. Im Mittelmeerraum liegt der Preis mit rund 68 Dollar je Barrel höher. Unter Druck setzen den Ölpreis zudem Spekulationen auf eine sinkende Nachfrage des größten Rohölimporteurs China. Der Wirtschaft der Volksrepublik machen wieder steigende Corona-Infektionen und verschärfte Restriktionen zu schaffen.

GELDABFLÜSSE BEI CREDIT SUISSE

Bei den Einzelwerten rückte die Credit Suisse mit einem erwarteten Vorsteuerverlust von rund 1,5 Milliarden Franken im Schlussquartal ins Rampenlicht. Die Kunden der krisengeplagten Großbank ziehen weiterhin Milliarden von dem Schweizer Institut ab. Die Aktien des Geldhauses sackten rund 3,5 Prozent ab. Vontobel-Analyst Andreas Venditti bezeichnete die massiven Nettoabflüsse im Wealth Management als "sehr besorgniserregend".

Einen Bogen machten Anleger nach einer Herabstufung auch um Siemens Healthineers. Die Aktien des Medizintechnik-Konzerns rutschten mit einem Kursminus von rund drei Prozent ans Dax-Ende. Die Analysten von Jefferies setzten die Titel auf "Hold" von zuvor "Buy". Angesichts von Personalknappheit und höheren Finanzierungs- sowie Baukosten zeigten sich die Experten der Investmentbank vorsichtig mit Blick auf das Auftragswachstum im nächsten Jahr.

Dagegen griffen Investoren bei Glencore zu. Die Titel des Bergbau- und Rohstoffhändlers zogen in London mehr als drei Prozent an, nachdem sich der Konzern beim Verkauf einer Kupfermine in Australien durchgesetzt hat. Das in den USA börsennotierte SPAC-Unternehmen Metal Acquisition habe geänderten Zahlungsbedingungen des 1,1 Milliarden Dollar schweren Deals zugestimmt.

(Bericht von Anika Ross, Stefanie Geiger, redigiert von Hans Seidenstücker.; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)


© Reuters 2022
Alle Nachrichten zu DOW JONES INDUSTRIAL
07:32Dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: US-Zinssignale treiben Dax an
DP
07:31Europas Börsen schließen leicht im Plus - Powell im Blick
RE
07:28Morning Briefing - International
AW
06:51DAX-FLASH: Neuerliches Hoch seit Juni winkt nach moderaten Zins-Signalen der Fed
DP
30.11.Fed Powell signalisiert kleinere Zinserhöhungen und treibt Aktien nach oben
MT
30.11.Fed Powell signalisiert kleinere Zinserhöhungen und treibt Aktien nach oben
MT
30.11.Aktien New York Schluss: Fed-Chef Powell löst Kursrally aus
DP
30.11.MÄRKTE USA/Powell-Rally an Wall Street
DJ
30.11.Kommerzielle Rohölvorräte sinken letzte Woche stärker als erwartet, da die Ölimporte zu..
MT
30.11.Offene Stellen fallen im Oktober stärker als erwartet, Kündigungen gehen zurück
MT
Mehr Börsen-Nachrichten
Aktuelles zu den Index-Komponenten DOW JONES INDUSTRIAL
07:40Musk - Apple wollte Twitter nie aus dem App Store entfernen
RE
06:02Europäischer Bezahlvergleich: Deutsche Liebe zum Bargeld am..
DP
04:53Boeing sichert sich möglicherweise Deal über 737 Max-Zertifizierung in den USA
MT
30.11.Insider-Verkauf: Chevron
MT
30.11.Joaquin Duato, Vorstandsvorsitzender von Johnson & Johnson, übernimmt auch die Rolle de..
MT
30.11.Co-Chef von Salesforce tritt zurück - Geschäftsausblick enttäuscht
DP
30.11.Insider-Verkauf: Chevron
MT
Mehr Börsen-Nachrichten
News auf Englisch zu DOW JONES INDUSTRIAL
08:02LONDON MARKET EARLY CALL: Stocks called up as Powell signals sl..
AN
06:27EMEA Morning Briefing: Powell Speech to Boost Mood Ahead of U.S. Inflati..
DJ
04:16Indian Morning Briefing: Asian Markets Gain on Fed Powell's Comm..
DJ
30.11.Wall Street ends sharply higher after Powell comments
RE
30.11.Fed's Powell Signals Smaller Rate Hikes Ahead, Driving Equities Higher
MT
30.11.Stocks rally, yields and dollar fall as Powell signals slower hikes
RE
30.11.Fed's Powell Signals Smaller Rate Hikes Ahead, Driving Equities Higher
MT
30.11.DJIA Rises 5.67% This Month to 34589.77 -- Data Talk
DJ
30.11.Wall Street ends sharply higher after Powell comments
RE
30.11.Dow has 'crushed' the S&P, signaling investor appetite -wealth advisor
RE
Mehr Börsen-Nachrichten auf Englisch
Chart DOW JONES INDUSTRIAL
Dauer : Zeitraum :
Dow Jones Industrial : Chartanalyse Dow Jones Industrial | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends DOW JONES INDUSTRIAL
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendNeutralNeutral
Top / Flop
MICROSOFT CORPORATION255.14 verzögerte Kurse.6.16%
SALESFORCE.COM, INC.160.25 verzögerte Kurse.5.65%
INTEL CORPORATION30.07 verzögerte Kurse.4.05%
VISA, INC.217 verzögerte Kurse.3.80%
UNITEDHEALTH GROUP INC.547.76 verzögerte Kurse.3.74%
3M COMPANY125.97 verzögerte Kurse.-0.13%
WALMART INC.152.42 verzögerte Kurse.-0.36%